Wie schnell 30 Jahre verfliegen! Heute vor 30 Jahren prallte Gerhard Berger mit seinem Ferrari in Imola in eine Mauer. Der Ferrari 640 fing dabei Feuer. Doch die Streckenposten reagierten schnell, löschten das Wrack und befreiten den Piloten. Der überstand den Unfall mit einer gebrochenen Rippe und leichten Verbrennungen.

„Business as usual“, dachten die Beobachter damals. Wieder einmal bewies der Motorsport, wie sicher er war. Von 1970 bis 1980 starben zwölf Piloten im Cockpit eines Formel-1-Rennwagens. Zehn oder fünfzehn Jahre zuvor hätte der Österreicher diesen Unfall wohl nicht überlebt. Auch die Diskussionen darüber, warum an an der Außenseite der schnellen Tamburello-Kurve eine Mauer stand, verstummten schnell.

Fünf Jahre später hat Ayrton Senna weniger Glück als Gerhard Berger!

Wohl zu schnell, Obwohl, das ausgerechnet an dieser Mauer fünf Jahre Ayrton Senna sein Leben lassen sollte, das war zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht abzusehen. Denn während Berger 1989 wenige Wochen nach dem Unfall ins Cockpit zurückkehren konnte, erlitt an gleicher Stelle tödliche Verletzungen. Wer weiß? Vielleicht wäre der Unfall von Senna nie passiert, wenn die Verantwortlichen des Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola nach dem Unfall von Gerhard Berger diese Mauer entfernt hätten.

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