Wie weit kommt man in 24 Stunden? In Le Mans wird diese Frage jedes Jahr von sündhaft teuren Sportwagen beantwortet. Doch das hat nur wenig mit der Realität zu tun. Opel probierte jetzt aus, welche Strecke ein serienmäßiger Opel Astra in 24 Stunden zurücklegen kann.

Mit einem durchaus erstaunlichen Ergebnis. Denn wer auf zwölf Piloten und die richtige Strecke zurückgreifen kann, kann in 24 Stunden auch mit einem Serienauto erstaunliche 4.800 Kilometer zurücklegen. Ein Wert übrigens, der bis 1965 immer gereicht hätte, um die 24-Stunden von Le Mans zu gewinnen.

Heute steht die Durchschnittsgeschwindigkeit von 201 km/h, die Opel Anfang des Monats auf der britischen Teststrecke von Millbrook erreichte, für einen neuen Weltrekord. Zumindest in der Klasse für Serien-Diesel-Fahrzeuge mit Aufladung bis zwei Liter Hubraum. Auch wenn ich kein Freund allzu vieler Klassen bin, weiß diese Leistung zu beeindrucken.

Teamwork: Boxenstopp-Mechaniker kümmern sich um den Opel Astra: Zeit um aufzutanken
Auch ein Opel Astra Diesel benötigt mal einen Boxenstopp. Doch während der 24 Stunden stand Astra nur 22 Minuten an der Box. (Foto: Opel)

Denn während der Rekordfahrt stand der Astra gerade 22 Minuten in den Boxen, um zu tanken oder einen Fahrerwechsel durchzuführen. Opel will mit dieser Rekordfahrt die Tugenden „Zuverlässigkeit“ und „Problemlosigkeit“ mit seinen Produkten in Verbindung setzen. Für Opel-Vertriebschef Duncan Aldred ist der Test ein Beweis für die Standfestigkeit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Astras unter Extrembedingungen.

Volker Strycek, der die Rekordfahrt für Opel koordinierte, betont:

„Die beiden Astra haben unter diesen Vollgasbedingungen absolut überzeugt. … Zudem haben die Autos keinen Tropfen Öl verbraucht.“

Der Automobilverband FIA hat die Rekordfahrt von Anfang an betreut. Bereits die Vorbereitung der Fahrzeuge, die aus Sicherheitsgründen mit einem Überrollkäfig, Schalensitzen und Mehrpunktgurten ausgerüstet sind, wurde von der FIA überwacht. Auch während der Rekordfahrt waren Offizielle der FIA anwesend.

Nicht verändert wurde der Motor des Opel Astra 2.0 CDTI, der zudem Serienreifen von Michelin unterwegs war. Opel verwendete bei der Rekordfahrt den Michelin Pilot Super Sport, der auch in der Erstausrüstung des Astra Verwendung findet.

 

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