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Geländewagen sind eine ganz besondere Fahrzeuggattung. Im Vergleich zu anderen Fahrzeugen werden sie überdurchschnittlich lange gebaut. Und selbst nach einem Modellwechsel beziehen sie sich meist recht deutlich auf ihre Ahnen. Die Marke Jeep macht da keine Ausnahme. Denn mit dem heute angebotenen Jeep Wrangler ist hier ein Modell im Angebot, das sich mehr oder minder stark immer noch von seinem Urahnen, dem ursprünglich von der Firma Willys-Overland produzierten US-Militärgeländewagen Willys MB bezieht.

Motiviert von den Berichten über die hohe Mobilität der Wehrmacht schrieb das US-Verteidigungsministerium im Juni 1940 den Bau eines geländefähigen „1/4 ton 4×4″ Fahrzeugs aus. Das Interesse der US-Industrie war zunächst gering. Nur die Branchenzwerge American Bantam und Willys-Overland stellten sich sofort der Herausforderung in 50 Tagen einen Prototypen zu präsentieren. Auf Grund der finanziellen Probleme, die beide Firmen hatten, überzeugte das US-Verteidigungsministerium schließlich auch Ford davon, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.

Nach umfangreichen Tests entschied man sich für das Fahrzeug von Willys-Overland und stellte es im Februar 1941 in Washington als Sieger vor. Willys-Overland Testfahrer Irving „Red“ Hausmann fuhr dabei mit dem Willys MB die Stufen zum Capitol hinauf. Ein Zuschauer fragte nach dem Namen des Fahrzeugs. Hausmann antwortete mit dem Satz „It’s a Jeep.“. Hausmann hatte diesen Namen bei Soldaten im Fort Holabird in Baltimore, Maryland, aufgeschnappt.

Sie hatten bei Test des Geländewagens den Willys nach Eugene the Jeep aus dem Comicstrip Popeye benannt. Dieses hundeähnliche Fabelwesen, das sich vorzugsweise von Orchideen ernährt, kann im Comic durch Wände und Decken gehen, Bäume besteigen sowie fliegen. Es war also in der Lage überall aufzutauchen, wo es wollte und half damit der Hauptfigur Popeye immer wieder aus misslichen Situationen. Es kann nur vermutet werden, dass die Soldaten ihrem neuen Fahrzeug ähnliche Eigenschaften zuschrieben.

Willys-Overland nahm diese Bezeichnung dankbar auf. Noch vor dem Ende des zweiten Weltkriegs stellte man mit dem Jeep CJ (für Civilian Jeep) eine zivile Variante des Militärfahrzeugs vor. Aus dem CJ wurde 1987 der Wrangler, der bis heute als Jeep angeboten wird.

jeep-people.com - die Plattform für JEEP Freunde

In den 70 Jahren seiner Geschichte haben es die Macher verstanden, ihr Produkt im Ansehen der Käufer relativ modern zu halten. Und so fand der Jeep immer wieder Freunde, die die Authentizität des Jeeps schätzen und für die ihr Jeep ein wichtiger Bestandteil ihres Lifestyle ist.

Pünktlich zum 70. Geburtstag bietet der Hersteller seinen Kunden mit der Online-Plattform Jeep-people.com eine digitale Heimat an.

Hier können Jeep-Fans Geschichten über den Jeep erzählen. Und mit einer guten Geschichte sogar zum Jeep Botschafter beim Goodwood-Revival werden. Denn unter allen Teilnehmern, die auf Jeep-people.com schreiben, wählt Jeep seinen Jeep-Ambassador aus, der die Marke von 16.-18. September 2011 in Sussex, England vertreten darf.

4 Kommentare

  1. Interessante Hintergrundinformation über die Namensgebung von Jeep – hatte so etwas schon einmal gehört wollte es aber nicht glauben. Vielen Dank dafür.

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