In Padua findet zurzeit mit der „Auto e Moto d’Epoca Padova“ Italiens größte Messe für Oldtimer und automobile Klassiker statt. Fiat stellt dort zurzeit auch den Abarth 750 Record Bertone in die Auslage.

Auf der Grand Prix Rennstrecke von Monza absolvierte der Abarth 750 Record Bertone 1956 den Dauerlauf über 4.000 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 156,36 Kilometern pro Stunde. In 72 Stunden legte das kleine Fahrzeug 10.125,56 Kilometer am Stück zurück. Damals Geschwindigkeitsweltrekorde für Fahrzeuge in der Kategorie bis 750 Kubikzentimeter Hubraum. Hauptfahrer bei diesen Rekordfahren war der Italiener Mario Poltronieri.

Grundlage des Abarth 750 Record Bertone war ein Fiat-600-Chassis. Als Vorbild der Karosserie, die im Atelier von Bertone erstand, gelten die Weltrekord-Fahrzeuge von Mercedes-Benz und der Auto Union. Sie entstanden jedoch bereits vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Fahrgestellen der bulligen Grand Prix Rennwagen der deutschen Hersteller. Abarth-Chef Carlo Abarth blieb sich treu und lies – ganz König der Kleinwagen – sein Rekordfahrzeug mit einem 743 ccm großen Motor rennen.

In einer weiterentwickelten Version des Abarth 750 Record Bertone kam später der 785 ccm große Abarth-Motor zum Einsatz. Mit ihm fuhren Mario Poltronieri und Umberto Maglioli zu weiteren Geschwindigkeitsweltrekorden. Die Distanz von 100 Meilen legte der Abarth Record Bertone mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 212,672 Kilometern pro Stunde zurück.

200 Kilometer bewältigte der 10-malige Grand-Prix-Starter Maglioli mit durchschnittlich 213,434 Kilometern pro Stunde. Im Dauerlauf über eine Stunde der stromlinienförmig verkleidete Abarth ein Tempo von 213,643 Kilometern pro Stunde. Und über 200 Meilen schraubte die Italiener die Marke sogar auf 214,809 Kilometer pro Stunde.

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