Historischer Motorsport

„ADAC Trentino Classic 2009“

Mit einem neuen Rekordstarterfeld fand am letzten August Wochenden die „ADAC Trentino Classic 2009“ statt. Bei hochsommerlichen Temperaturen rollten mehr als 100 Oldtimer-Raritäten durch die am Nordufer des Gardasees gelegene oberitalienische Provinz.

Ausgangspunkt der insgesamt vier im Rahmen der „ADAC Trentino Classic 2009“ durchgeführten Oldtimer-Ausfahrten war der bekannte Urlaubsort Andalò. Die knapp 1000 Einwohner zählende Gemeinde liegt auf einer Hochebene zwischen den Brenta-Dolomiten und dem Paganella genannten Bergmassiv im Westen von Trient. Sie ist Teil des Naturparks Adamello-Brenta und erwies sich als idealer Ausgangspunkt für die automobilen Wandertouren der „ADAC Trentino Classic 2009“. Die aus ganz Europa angereisten Teilnehmer konnten dabei die abwechslungsreiche Landschaften Norditaliens mit ihrer einzigartigen Berg- und Burgenwelt, den Besuch interessanter Kulturstätten und sicherlich auch die zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten der Region geniessen.

„Genuss braucht Zeit“

Trotz dieses Mottos kam der Fahrspaß bei der „ADAC Trentino Classic 2009“ nicht zu kurz. Das üppig mit Äpfeln gesegnete Val di Non, das für seinen Wein bekannte Val di Cembra oder die ehemalige Bergrennstrecke hinauf zum Monte Bondone boten ein wunderbares Umfeld für anspruchsvollen die Oldtimer-Wanderungen, die übrigens allesamt bei herrlichem Hochsommerwetter über die Bühne gingen.

ADAC Trentino Classic 2009
Mercedes 320 A, Baujahr 1938 vor der mächtigen
Kulisse der Brenta-Dolomiten (Quelle:ADAC)

An den Start rollten dabei Raritäten wie ein Iso Grifo, ein Austin Seven Sports oder ein Glas 1300 GT sowie Klassiker aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Dazu zählt zum Beispiel der Lloyd LT 500. Mit diesem Kleinbus stellten die von Carl F.W.Borgward gegründeten Lloyd Motoren Werke 1953 quasi den Urahnen der heute weitverbreiteten Minivans vor.

Neben den Ausfahrten gehörte der Concorso d’Eleganza auf dem eigens dafür gesperrten Domplatz von Trento zum Programm der „ADAC Trentino Classic 2009“. Hier wurden die schönsten Autos im Feld prämiert. In der Klasse der Baujahre bis 1945 gewann das Ford Model A Cabriolet (Bj. 1930) von Niels-Ruedi Pedersen und Helene Bech aus Dänemark. Die Klasse 2, der Baujahre 1946 bis 1960 entschied ein Borgward Isabella Coupé (Bj. 1958) von Andreas und Maria Bauer (Altdorf) für sich. In der Klasse der Fahrzeuge der Baujahre 1961 bis 1979 siegte der Lamborghini Espada GT (Bj. 1975) von Prof. Dr. Wilfried und Brigitte Bockelmann (Meine).

Auch bei der „ADAC Trentino Classic 2009“ sorgten neben den Oldtimern auch einige Prominente für Aufsehen. Zu ihnen gehörte bei der „ADAC Trentino Classic 2009“ auch Reinhold Messner. Der bekannte Bergsteiger schwärmte über die Schönheit und Ursprünglichkeit der Brenta-Dolomiten und gab den Teilnehmern den Rat: „Wir müssen das Staunen wieder lernen. Dies geht nur, wenn sich jeder mehr Zeit nimmt zum Schauen. Mit Oldtimern wie bei der ADAC Trentino Classic geschieht das auf besondere Weise. Dies ist ein guter Weg, die Natur wiederzuentdecken.“ Dieser Rat paßt wunderbar zum Motto der „ADAC Trentino Classic“, das bereits seit der Erstausgabe im Jahr 2004 „Entschleunigung“ heißt.

Wer Lust hat sich 2010 den Herausforderungen der „ADAC Trentino Classic“ zu stellen, der sollte sich bereits jetzt den 5. bis zum 29. August 2010 notieren. Dann wird die „ADAC Trentino Classic“ rund um den um den Dolomitenort Moena/Fassatal stattfinden.

1 Kommentar

  1. Moses Mc Neil Reply

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