Die Formel 1 gastierte in Monza. Was am gestrigen Samstag in der Schlussphase des Qualifyings vonstattenging, war mit der Bummelphase eine Farce sondergleichen. Sportgeist sieht anders aus. Gestern war gestern, und heute ist heute.

Zum heutigen Rennen selbst: Die Tifosi feierten ihren Ferrari-Pilot Charles Leclerc, als ob er gerade Weltmeister geworden wäre. Der Jungstar aus dem mediterranen Fürstentum hielt die von Valeri Bottas und Lewis Hamilton gesteuerten Silberpfeile in Schach. Nach seinem Erfolg in Belgien überquerte der Monegasse in Monza als Erster die Ziellinie. Für den jungen Rennfahrer war es der zweite Sieg in Folge. Leclercs Teamkollege Sebastian Vettel konnte nicht überzeugen. Ein Unfall und drei Boxenstopps waren zu viel des Guten, um überhaupt WM-Punkte zu ergattern. Am Ende schaute ein mehr als ernüchternder 13. Rang heraus.

Apropos Vettel: Das Verhältnis zu Ferrari scheint angeknackst, es steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Die Fans, vor allem in Monza, verzeihen keine Fehler. Der Deutsche fährt der Weltmeisterform früherer Jahre nach und wartet seit Juli 2018 auf einen Sieg. Die ganze Schuld liegt nicht bei Vettel. Der rote Flitzer aus Maranello hat einen leistungsstarken Motor und einen schwachen Anpressdruck. Trotz der letzten Siege Leclercs sind die teils kaschierten Wehwehchen der Scuderia ersichtlich.

Die schwankende Formkurve Vettels kann sorgen, dass der Große Preis von Italien sein Letzter im roten Rennoverall war. Alle erkennbaren Fehler tragen nicht Vettels Handschrift. Bis zum nächsten Rennen sind es noch drei Wochen. In Singapur erkennen wir, ob die Ferrari-Crew die Galgenfrist verstreichen ließ oder als ein Team auftritt. Ansonsten ist Vettel die leidtragende Figur.

3 Kommentare

  1. Moritz Mutzke Reply

    Ganz schwacher Artikel! Passt gar nicht zu dem, was Ihr hier sonst, macht. Teilweise ist völlig unverständlich, was der Autor sagen will!

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