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Ich habe an diesem Wochenende die Gelegenheit, beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans hinter die Kulissen zu schauen.

Die Reise war etwas abenteuerlich. Am Flughafen Düsseldorf bewährte sich der Online-Check-In. Weniger als zehn Minuten nachdem Karla mich abgesetzt hat, war ich schon durch den Sicherheitscheck und am Gate der Air France. Doch wegen eines Unwetters konnte die Maschine Düsseldorf erst mit rund 40 Minuten Verspätung verlassen. Auf dem Flug hat es den Airbus tatsächlich kräftig durchgeschüttelt. Wenn die Cola oben aus dem Glas austritt, weil der Flieger „durchfällt“ verkommt die Lautsprecherdurchsage von den leichten Turbulenzen zum Spott.

In Paris blieb dank der Verspätung nicht viel Zeit, um den Anschlusszug zu erreichen. Zumal der Pilot seine Maschine nach einer scheinbar endlosen Fahrt über die Verbindungsstraßen irgendwo draußen auf dem Rollfeld abstellte. So lange, wie der nach der Landung auf den Rädern unterwegs war, hätte uns eigentlich gleich zur Metro fahren können.

Mit einigem Glück und etwas Ellenbogen sicherte sich mir einen Platz im ersten Bus, der die Passagiere vom Rollfeld zum Terminal fuhr. Zwei Minuten vor Abfahrt des TGV erreichte ich den Bahnsteig. Doch zunächst kam der Schnellzug nicht sonderlich weit. Schon beim ersten Halt in Marne-la-Vallée-Chessy musste der Lokführer seinen Zug offensichtlich einmal neu booten. Das Vorhaben gelang, fast pünktlich traf ich zusammen mit Axel, den ich auf dem Weg getroffen habe, in der Rennstadt Le Mans ein.

Was habe ich in Le Mans vor?

Zunächst werde mir am Freitag bei der offiziellen Pressekonferenz von Toyota anhören, wie die Japaner aus Köln gegen Audi bestehen wollen. Am Samstag werde ich dann in Augenschein nehmen, wie der Reifendienst von MICHELIN arbeitet. Mal gucken, wie die Reifen für die LMP1-Rennwagen so geschmeidig auf die Felgen bekommen wie Max und ich das beim Kart inzwischen hinbekommen.

Den Start des Rennens werde ich dann bei Start- und Ziel fotografieren. Anschließend werde ich entlang der Strecke ein paar Fotos machen. Mal gucken, wie ich an meinen Lieblings-Foto-Punkt an der Kurve „S“ de la Foret komme. Dort habe ich vor zwei Jahren beim Testtag den Audi R18 fotografiert. In der Dunkelheit soll sich auch die Virage du Raccordement direkt vor Start und Ziel toll für Fotos eignen.

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