Die 24 Stunden von Le Mans sind im Motorsportkalender dieses Autos-Blogs das größte Ereignis des Jahres. Die dort rennenden Sportwagen faszinieren seit jeher mit ihrer Geschwindigkeit und ihrer Technik. Dazu gibt es rund um das Rennen in Zentralfrankreich so viele Geschichten, dass alleine das reicht, um ganze Abende zu füllen. 

Denn das große Rennen verfügt über jede Menge Tradition. Ich finde es immer wieder schön, wenn die beteiligten Teams und Firmen irgendwie diese Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden. Aston Martin liefert dafür in diesen Tagen ein schönes Beispiel. Denn das Werksteam der Briten kehrt zum diesjährigen Rennen ins Hotel de France in der Kleinstadt La Chartre-sur-le-Loir zurück. Dort schlugen die Briten bereits in den Jahren 1952 bis 1963 während des Rennens regelmäßig ihr Hauptquartier auf.

Aston Martin Werksteam in den 1950ern vor dem Hotel de France in der Kleinstadt La Chartre-sur-le-Loir.
Aston Martin Werksteam in den 1950ern vor dem Hotel de France in der Kleinstadt La Chartre-sur-le-Loir. (Foto: Aston Martin)

Unvergessen die Bilder, wie die Fahrer und Mechaniker ihre Rennwagen damals vor dem Hotel parkten. Denn damals fuhr das Team an den Trainingstagen regelmäßig mit den Rennwagen vom Hotel zur Strecke. Deshalb parkte die Rennwagen in der Rennwoche regelmäßig direkt vor dem Hotel. Heute verfügen selbst die Hinterbänkler über große Transporter, die die Rennwagen behütet zur Strecke bringen.

Doch irgendwie fasziniert die Idee, den Rennwagen in freier Wildbahn zu sehen. Vor einem Jahr war  Schließlich war Tom Kristensen bei einer PR-Aktion mit seinem LMP1 im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs. Auch das sorgte für faszinierende Bilder. Und wer weiß, vielleicht war es diese Aktion, die die Verantwortlichen bei Aston Martin auf die Idee brachte, in diesem Jahre ihre aktuellen Rennwagen wieder vor ihrem Hotel zu parken.

Was in den 1950ern ging, das geht auch 2015: Aston Martin vor dem Hotel de France in La Chartre-sur-le-Loir (Foto: Drew Gibson / Aston Martin)
Was in den 1950ern ging, das geht auch 2015: Aston Martin vor dem Hotel de France in La Chartre-sur-le-Loir (Foto: Drew Gibson / Aston Martin)

Wir wissen es nicht. Trotzdem fasziniert das Bilder von den drei Rennwagen des Aston-Martin-Werksteams Prodrive vor dem Hotel de France in der Kleinstadt La Chartre-sur-le-Loir. Zumal das Team anschließend tatsächlich – fast wie früher – mit den Rennwagen im öffentlichen Straßenverkehr auf den Weg zum Circuit des 24 Heures im nahen Le Mans fuhr. Auch das ist übrigens nicht neu. Denn bereits vor mehr als 50 Jahren dokumentierte der Filmemacher John Tate in seinem Kurzfilm „The Final Victory“ die Fahrt des Teams vom Hotel zur Rennstrecke.

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