Die Corona-Pandemie erfordert von uns allen Opfer. Heute gab der AvD bekannt, dass der AvD-Oldtimer-Grand-Prix (7. – 9. August 2020) „vorerst nur ohne Zuschauer stattfinden darf“. Insofern fehlt Oldtimer-Freunden wie uns in diesem Jahr noch ein Meeting, das seit vielen Jahren regelmäßig zu unserem persönlichen Jahreskalender zählt.

Ganz überraschend kommt die Meldung nicht. Die offizielle Meldung bestätigt unsere Vermutung. Denn wir hatten bereits vor einigen Wochen die Vorankündigung des AvD entsprechend interpretiert. Es wird zwar drei Tage Renn-Action auf der Strecke geben, die Beteiligten werden jedoch weitergehend unter sich bleiben. Denn das von den Behörden genehmigte Infektionsschutz- und Hygienekonzept sieht zunächst nur grünes Licht für den Motorsport vor. 

Zuschauer sind – Stand jetzt – nicht zugelassen. Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2020 gelten strenge Hygieneauflagen: Abstandsregeln, freibleibende Tribünenplätze, obligatorisches Maskentragen in vielen Bereichen. Das Infektionsschutz- und Hygienekonzept begrenzt auch die Teamgrößen. Und selbst Medienvertreter können sich nicht in dem Umfang wie in den Vorjahren akkreditieren. 

Ein tolles Programm gibt es trotzdem!

Unabhängig davon glänzt der OGP auf der Strecke mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm. Fast ein Dutzend Starterfelder sind in packenden Rennen und Sonderläufen zu sehen. Damit ist der AvD-Oldtimer-Grand-Prix auch 2020 eine packende Zeitreise durch die Motorsport-Geschichte. Sie reicht von Vorkriegsrennwagen bis zu den Formel-1-Boliden der 70er- bis 90er-Jahre.

Höhepunkt wird sein, dass Jacky Ickx in dem Original-Formel-1-Ferrari auf die Strecke geht. Der Belgier steuert den Ferrari 312B2, den er 1972 in der Automobil-Weltmeisterschaft steuerte. Damals gewann Ickx übrigens in der Eifel den Großen Preis von Deutschland auf der Nordschleife des Nürburgrings. Das ist sicher nicht ohne Reiz. Schade, dass das vermutlich kaum jemand sehen wird.

Auch wenn der AvD die Hoffnung auf Zuschauer immer noch nicht ganz aufgibt. Denn das Infektionsschutz- und Hygienekonzept ist so angelegt, dass es eine kurzfristige Reaktion auf die am Veranstaltungswochenende aktuelle Pandemielage erlaubt. Die Veranstaltergemeinschaft aus Automobilclub von Deutschland (AvD), C.H.R.S.N., Histomobil und HMSC hofft deshalb, dass es in den verbleibenden drei Wochen doch noch grünes Licht für die Besucher geben kann.

Wir drücken die Daumen!


Nachtrag vom 31. Juli 2020: Der AvD und der Nürburgring ermöglichen pro Veranstaltungstag jeweils 5.000 Zuschauern den Zugang zum AvD Oldtimer Grand Prix 2020. Informationen dazu, wie Ihr an Eintrittskarten kommt, gibt es in einem weiter Blogbeitrag zum AvD Oldtimer Grand Prix 2020.

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