Inzwischen ist es eine feste Tradition, dass die Klassik-Szene mit der Bremen Classic Motorshow den Auftakt ins Oldtimer-Jahr feiert. Auch 2016 ist das Hoch im Norden also wieder für drei Tage, bis Sonntag den 7. Februar 2016 der Anziehungspunkt vieler Oldtimer-Fans.

Was bietet die Bremen Classic Motorshow?

Die Antwort ist einfach: viel. Schließlich stellen rund 600 Aussteller aus elf Nationen in acht Hallen und dem Parkhaus der Messe Bremen aus. Von Ersatzteilen bis zu vollständigen Fahrzeugen ist auch 2016 wieder fast alles im Angebot, was die Freunde von Oldtimern und Youngtimern begeistert. Dazu präsentieren sich in Bremen traditionell zahlreiche Clubs und auch Motorsportserien wie der Kampf der Zwerge oder die Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR) mit ihren Ständen. Offensichtlich geht das Konzept der Messe auf. Denn im vergangenen Jahr lockte das Konzept fast 45.000 Oldtimer-Liebhaber in die alte Hansestadt.

Ersatzteile und Zubehör finden Besucher in den Hallen 7, 8 und der Bremer Stadthalle (heute ÖVB-Arena). Die Hallen 4, 5 und 6 sind überwiegend den internationalen Händlern vorbehalten. Sie bieten hier Oldtimer und junge Klassiker. Wobei es in Bremen, so mein Eindruck beim Rundgang gestern, nicht ganz so exklusiv wie auf der Techno Classica zugeht.

In Essen entsteht oft der Eindruck, dass hochpreisige Vorkriegsfahrzeuge von Bugatti, Bentley oder Lagonda und teure Rennwagen von Porsche und Ferrari eigentlich Massenware seien. Bremen glänzt stattdessen mit einem breiten Angebot von Alltagsklassikern. Natürlich gibt es auch in Bremen die obligatorischen Porsche 911 und Mercedes SL (Pagode). Doch dazwischen finden sich auch „Alltagsklassiker“ wie ein Renault R4, Volvo P1800 oder Opel Rekord.

Diesem Trend folgt auch die private Fahrzeugbörse im Parkhaus der Messe. Dort bieten (überwiegend) private Verkäufer Fahrzeuge an. Hier gab es gestern zahlreiche Mercedes-Modelle der Baureihen W123, W126 und R107 sowie einige interessante Fahrzeuge von Opel und VW zu sehen und zu kaufen. Hilfreich dabei, wer will kann in Bremen übrigens ein interessantes Fahrzeug sofort vor Ort von den Oldtimer-Experten des TÜV-Rheinland begutachten lassen.

Was bietet die Bremen Classic Motorshow sonst noch?

Neben den zahlreichen Clubständen fallen besonders die beiden Sonderschauen ins Auge. Unter dem Motto „Die 70er: Einfach Keil!“ würdigen die Verantwortlichen der Bremen Classic Motorshow 2016 die evolutionäre Keil-Design-Mode der 70er-Jahre. Hier stehen Fahrzeuge wie der Lamborghini Countach, Maserati Khamsin, Lotus Esprit, aber auch Konzeptstudien Mercedes C 111 und der BMW-Turbo. Zudem lockt die Motorrad-Sonderschau mit spektakulären Rennmaschinen aus Japan.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Bremen Classic Motorshow 2016

Die Hallen der Bremen Classic Motorshow sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 16 Euro. Die Messe Bremen befindet sich im Zentrum der Stadt direkt am Hauptbahnhof Bremen. Das sorgt für eine relativ schwierige Parksituation. Daher ist es günstig, am Flughafen Bremen zu parken und die Straßenbahn-Verbindung zu nutzen. Das dauert circa 15 Minuten und kostet für alle Insassen eines Autos zusammen sieben Euro.

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