Die Geschichte der Formel 1 ist untrennbar mit den Namen der großen Piloten verbunden. Juan Manuel Fangio, Jochen Rindt, Emerson Fittipaldi, Ayrton Senna oder Michael Schumacher – ihre Namen sorgen auch heute noch bei vielen Rennsportfans für ein Leuchten in den Augen. Doch die Voraussetzung für ihren Erfolg waren stets ihre Rennwagen. Sie würdigt das Buch „Formel 1 – Die Rennwagen – Exklusive Technik und einmaliges Design“.

Seit 1950 begeistert die Formel 1 Weltmeisterschaft ihre Fans. 183 Fabrikate haben sich mindestens einmal der Herausforderung Formel 1 gestellt. 35 von ihnen fuhren bis heute zum Grand Prix Sieg. Wobei zum Kreis der Sieger auch Exoten wie Kurtis Kraft, Watson oder Epperly gehören, die alle „nur“ in Indianapolis erfolgreich waren. Das Nudeltopf-Rennen in den USA wurde zwar nie nach den Regeln der Formel 1 ausgetragen, zählte aber bis 1960 zur Formel-1-Weltmeisterschaft.

Der Motorsport-Experte Stuart Codling und der ehemalige Formel-1-Designer Gordon Murray haben für das Buch „Formel 1 – Die Rennwagen – Exklusive Technik und einmaliges Design“ gleich 22 besondere Rennwagen herausgegriffen. Der Fotograf James Mann hat diese Rennwagen dann – exklusiv für das Buch – in Szene gesetzt. Denn die drei Macher des Buchs waren sich einig, dass es bei der Auswahl der Rennwagen nicht nur um die Bewertung von Erfolg gehen kann.

Formel 1 – Die Rennwagen – Exklusive Technik und einmaliges Design
Formel 1 – Die Rennwagen – Exklusive Technik und einmaliges Design

Ihnen war wichtig, dass die ausgewählten Rennwagen auch eine gewisse Ästhetik verkörpern. Und so zeigt die Auswahl der Rennwagen, dass Rennwagenbau – mit dem richtigen Verständnis – auch eine Kunst sein kann. Vom Alfa Romeo 158/159, der den ersten Titel der Formel 1 gewann, bis zum Lotus E21 aus der Saison 2013 spannen sie den Bogen ihre Auswahl. Dazwischen würden die Autoren auch Erfolgsmodelle wie den Lotus 72, Ferrari 312T3, McLaren MP4/4 (übrigens ein Auto das Feder von Gordon Murray) oder Brawn BGP001.

Sie erinnern aber auch an Fahrzeuge wie den Brabham BT20, den Leyton House CG901 oder den Jordan 191. Auch sie, die weniger erfolgreichen Rennwagen-Legenden, hat Fotograf James Mann beeindruckend in Szene gesetzt. Großartig sind viele der Detailaufnahmen. Sie machen die Gefahr, die früher von den oft zerbrechlichen wirkenden Rennwagen ausging, greifbar. Und sie zeigen, welche Schönheit früher von offenen Ansaugtrichtern und frei schwebenden Einspritzleitungen ausging.

All das macht das Buch „Formel 1 – Die Rennwagen – Exklusive Technik und einmaliges Design“ zu einem Werk, das in keinem Bücherschrank eines Formel 1 Fans fehlen darf.

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