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Rennsport-Geschichten

Jochen Rindt wäre vor einigen Tagen 70 Jahre alt geworden, wenn der Bruch einer Bremswelle ihn nicht bereits 1970 mit gerade einmal 28 Jahren aus der Mitte des Lebens gerissen hätte. Wie kaum ein anderer Motorsportler hat Rindt schon in den 1960er Jahren verstanden, dass die Formel 1 mehr als nur ein Sport ist. Rindt verband den Wagemut eines Rennfahrers mit dem Geschäftssinn eines Unternehmers, der den eigenen Namen so konsequent zur Marke machte, wie er die Gegner auf der Strecke ausbremste.

Rennsport-Geschichten

Vor 30 Jahren begann mit der Einführung der inzwischen legendären Gruppe C eine Blütezeit des Sportwagensports. Lesen Sie im dritten Teil unser Serie, wie die FIA mit einer – wahrscheinlich wohlüberlegten – Fehlentscheidung den Sportwagen-Sport vernichtete, als sich die Sportwagen Ende der 1980er-Jahre anschickten, die Formel 1 in der Publikumsgunst zu bedrängen.

Rennsport-Geschichten

Vor 30 Jahren begann mit der Einführung der inzwischen legendären Gruppe C eine Blütezeit des Sportwagensports. Was zunächst mit einem „Solo für Porsche“ begann, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem ganz heißen Feld des Motorsports. Zum 30. Geburtstag des ersten Gruppe C Reglements blickt AutoNatives.de, das Online-Magazin rund um Oldtimer, Youngtimer und automobiles Kulturgut auf diese interessante Ära des Sportwagensports zurück, die Anfang 1982 startete.

Rennsport-Geschichten

Das Entwicklungsziel war klar umschrieben. Auf dem Entwicklungsplan der Motoren-Entwickler der Motorenfirma Coventry Climax stand 1950 ein Vierzylinder-Motor für die Pumpe einer Tragkraftspritze. Diese Pumpen werden beim Einsatz von der Feuerwehr mit Muskelkraft zu einer Wasserstelle getragen. Um Gewicht zu sparen, konstruierte man daher bei Coventry Climax für den Antrieb der Pumpe einen Alu-Motor. Und nebenbei konstruierte man bei Coventry Climax einen der erfolgreichsten Rennmotoren der 1950er und 1960er-Jahre. Doch wer war Coventry Climax? Und wie kam es dazu, dass der Motor einer Feuerwehr-Pumpe Rennen gewann? AutoNatives.de hat sich auf Spurensuche begeben.

Monoposto

Nach vielem Hin und noch mehr Her haben sich die Regelhüter der Formel 1 jetzt festgelegt. Ab 2014 rücken die Piloten der Königsklasse mit 1,6 Liter großen Motoren aus. Doch anders als zunächst geplant, wird man in gut 2 ½ Jahren nicht den sog. „Weltmotor“ fahren. Die Formel 1 bewahrt Exklusivität. Denn während in der Tourenwagen- und Rallye-Weltmeisterschaft Vierzylinder-Motoren von der Serien abgeleitet werden, darf die Top-Kategorie des Motorsports in Zukunft reine Rennmotoren mit sechs Zylindern nutzen. Damit die Leistung dieser Motoren auch Formel 1 Niveau erreicht, kehren mit diesen Aggregaten nach 25 Jahren (endlich) wieder Turbo-Lader in die Formel 1 zurück.

Sauber-Mercedes C9 bei den 24 Stunden von Le Mans 1989 Touren- und Sportwagen

85% Vollgas und Geschwindigkeiten weit jenseits der 300 km/h. Die 24 Stunden von Le Mans sind ein unvergleichlicher Mythos. Unter der Regie des AUTOMOBILE CLUB DE L’OUEST (ACO) aus Le Mans wird hier bis heute auf echten Straßen gnadenlos Tempo gemacht. Denn große Teile der 13,629 Kilometer langen Rennstrecke führen über öffentliche Straßen. AutoNatives.de machte sich beim Vortest für das 24 Stunden Rennen am Ostersonntag ein Bild von den wohl faszinierendsten Rennwagen der Gegenwart, den Le Mans Prototypen.