Historischer Motorsport

Damit hat die Oma mich früher zur Schule gefahren!

Der „Kampf der Zwerge“ bei der „ADAC Westfalen Trophy“ – Fast schon traditionell beendet der „Kampf der Zwerge“ hier bei der ADAC Westfalen Trophy des MSC Bork seine Saison. Denn der „Kampf der Zwerge“ war bisher bei allen Ausgaben der ADAC Westfalen Trophy hier auf dem Nürburgring am Start.

Wie in den Vorjahren stellen sich dabei wieder rund 50 sportliche Kleinwagen der besonderen Herausforderung einer Gleichmäßigkeitsprüfung. Damit bringt der „Kampf der Zwerge“ erneut ein beeindruckendes Teilnehmerfeld an den Start – zur Freunde der Zuschauer.

Kampf der Zwerge weckt oft große Emotionen

Wer den Zuschauern aufmerksam zuhört, erkennt die Ursache schnell:

Guck mal, mit so einem Auto hat die Oma mich früher zur Schule gefahren!

oder

Das war ja mein erstes Auto!

Die Aussagen verdeutlichen, warum der „Kampf der Zwerge“ so beliebt ist. Dabei wussten die Kleinwagen zu Ihrer Zeit nicht nur als Brot- und Butterautos zu überzeugen. Denn ganz gleich ob NSU TT, DKW Junior, Steyr-Puch 650TR, Abarth OT, SS oder TC, Mini, Fiat 127 oder Autobianchi A112, die Kleinwagen der 1960er und 1970er Jahre verfügen über eine umfangreiche Motorsport-Geschichte.

Kein Wunder, dass der „Kampf der Zwerge“, in dem sie heute um die Wette rennen, im historischen Motorsport längst zu den festen Größen gehört. Mit der „Abarth Coppa Mille“, der „British Car Trophy“ und der „NSU TT Trophy“ treten dabei drei Partnerserien bereits seit mehr als 10 Jahren gemeinsam an. In diesem Jahr ist der „Fiat Simca 1300 Histo-Cup“ als weitere Wertungsgruppe hinzugekommen.

Zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen pro Rennwochenende

An jedem Rennwochenende tritt der „Kampf der Zwerge“ zu zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen an. Dabei setzten die Teilnehmer in der zweiten Runde ihre persönliche Setzzeit, die es in den nächsten Runden möglichst genau zu bestätigen gilt. Für jede Abweichung gibt es Strafpunkte. Eine 1/100 Sekunde ist dabei einen Strafpunkt „wert“ – unabhängig davon ob der Teilnehmer schneller oder langsamer als in seiner Setzrunde unterwegs war.

Um zu gewinnen sollte man dann in fünf Bestätigungsrunden nicht mehr als 100 Strafpunkte zusammengefahren haben. Wozu man seine Setzzeit im Mittel also gerade einmal um 2/10 Sekunden verpassen darf. Für einen Sieg im „Kampf der Zwerge“ benötigt man also eine konstante Fahrweise, was angesichts der zahlreichen Autos auf der Strecke gar nicht immer einfach ist.

Für das sportliche Niveau im „Kampf der Zwerge“ spricht übrigens auch, dass oftmals die schnellsten Fahrzeuge in der Gleichmäßigkeitsprüfung vorne liegen. Anfang September gewann Roland Müller mit seinem NSU TT in Assen die Gleichmäßigkeitsprüfung und legte dabei während der 30 Minuten dauernden Veranstaltung die größte Distanz zurück.

Der „Kampf der Zwerge“ seine Wertungsläufe bei der „ADAC Westfalen Trophy“ am kommenden Samstag, den 20.10.2012 um 8:00 und 13:15 Uhr. Dazu gibt es Freitag, den 19.10.2012 um 13:40 Uhr einen Trainingslauf. Weitere Informationen zur „ADAC Westfalen Trophy“ finden Sie im beim MSC Bork.

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