James-Bond-Fans aufgepasst! Am 12. Juli versteigert das Auktionshaus Coys‘ einen 1954’er Aston Martin DB 2/4, der Ian Fleming als Inspiration gedient haben soll.

Fünf Gründe gibt das Auktionshaus für diese Anname an:

  1. Das Auto wurde an Phillip Ingram Cunliffe-Lister ausgeliefert. Dessen Vater, Lord Swindon, war ein enger Vertraute von Winston Churchill und während des Zweiten Weltkriegs Leiter des MI5.
  2. Phillip Ingram rüstete seinen Aston Martin zur Teilnahme an Rallye-Wettbewerben um. Dazu gehörte u.a. ein Halda Tripmaster und eine Gegensprechanlage. Wobei sich als Besonderheit dieses Zubehör im Alltag in „Geheimfächern“ verdecken lies. Ian Fleming ging als Beifahrer des Sportwagenherstellers Donald Healy bei den gleichen Veranstaltungen wie Phillip Ingram an den Start.
  3. 1952 kaufte Ian Fleming ein Haus in Noel Coward in der Grafschaft Kent. Im gleichen Dorf wie der bekannte Porträtmaler Dennis Ramsay, der mit Phillip Ingram eng befreundet war. Ingrams Sohn Michael Cunliffe-Lister bestätigt, Besuche seines Vaters mit dem Aston Martin in Noel Coward.
  4. Ian Fleming beschrieb 1954 in seinem Roman „Moonraker“ das Haus der Familie Ramsay.
  5. In den ersten fünf James-Bond-Romanen fuhr die Hauptfigur einen Bentley. Erst im sechsten Buch „Goldfinger“ fährt die Romanfigur einen Aston Martin. In den Romanvorlagen des Autors ist es das einzige mit geheimen Gadgets bestückte Auto.

Selbst wenn das alles nicht stimmen sollte, ist das eine gute Geschichte. Wer also auf der Suche nach dem ultimativen James-Bond-Souvenir ist und über das nötige Kleingeld verfügt, hat am 12. Juli im Blenheim Palace die Chance zum Kauf. Zuvor wird das Fahrzeug ab der kommenden Woche im Foyer des Grange St. Paul’s Hotel in London ausgestellt.


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Infos zum Titelbild dieses Beitrags:
Aston Martin DB 2/4

Aston Martin DB 2/4 (Foto Coys')

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Tom wuchs als Kind der späten 60er-Jahre in einem ausgesprochen automobilen Umfeld auf. Das wirkt bis in die Gegenwart nach und ist ein guter Nährboden, um heute über Autos zu schreiben.

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