James Glickenhaus ist der Spross eines erfolgreichen Investment-Bankers. Das ermöglicht dem Amerikaner das Verwirklichen seiner Träume. So führte Glickenhaus in den 1980er-Jahren Regie in mehreren Kinofilmen. Unter anderem entstand der Klassiker „Der Protektor“ mit Jackie Chan unter seiner Verantwortung. Heute gestaltet der Car-Guy bevorzugt seine Fahrzeuge und beweist auch dabei ein Gespür für die richtige Inszenierung.

Vor ein paar Jahren lies Glickenhaus bei Pininfarina einen Ferrari 430 Scuderia neu einkleiden. Das Ergebnis, der Ferrari 4/5 by Pininfarina, nahm als Competizione 2011 und 2012 am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil. Mit dem Glickenhaus SCG 003 schwingt sich der Amerikaner jetzt zum Sportwagenproduzenten auf. Das Äußere des Sportwagens der Scuderia Cameron Glickenhaus – womit die Abkürzung SCG erklärt ist – erinnert an einen Le Mans Prototypen, obwohl auch der neue Bolide (zunächst) in der Eifel rennen soll.

Die Rennversion des Glickenhaus SCG 003 in Genf
Die Rennversion des Glickenhaus SCG 003 in Genf

Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring wird der Glickenhaus SCG 003 übrigens mit dem 3,5 Liter großen V6-Biturbo aus dem neuen Honda NSX starten. Spätere Kundenautos will Glickenhaus auf Wunsch auch mit anderen Motoren bestücken. Bei einem Preis von mindestens 2,2 Millionen Euro, die der Bolide kosten soll, könnte ein Honda-Aggregat mit „nur“ sechs Zylindern womöglich Kunden abschrecken.

Unabhängig vom Motor soll sich jeder SCG 003 ganz einfach vom Straßenfahrzeug zum Rennwagen umbauen lassen. Womit – zumindest in einem Detail – der moderne Sportwagen ein gewisses 1960er-Jahre-Gefühl ermöglicht. Denn damals war es bei Sportwagenrennen noch üblich, dass die Teilnehmer auf eigener Achse an die Strecke reisten. In Anlehnung daran plant Glickenhaus mit seinem SCG 003 zum Nürburgring zu reisen, um den Sportwagen dann im Fahrerlager zum Rennwagen umzurüsten.


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James Glickenhaus und der Glickenhaus SCG 003 in Genf

James Glickenhaus und der Glickenhaus SCG 003 in Genf

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Tom wuchs als Kind der späten 60er-Jahre in einem ausgesprochen automobilen Umfeld auf. Das wirkt bis in die Gegenwart nach und ist ein guter Nährboden, um heute über Autos zu schreiben.

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