Anfang Dezember kommt Gran Turismo 6 in den Handel. Die Entwickler rund um Kazunori Yamauchi kündigen den ultimativen Fahrsimulator an. Doch auch die Version 5 muss sich nicht verstecken. Für die PlayStation von Sony ist bisher kein so umfangreiches Auto-Spiel verfügbar. Trotzdem habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wo ich mir bei Gran Turismo 6 Verbesserungen wünsche und was ich nicht verändern würde.

Verbesserungswunsch 1: Das Ambiente

Gran Turismo 5 war bei der Veröffentlichung 2010 ein grafisches Meisterwerk. Drei Jahre später wünschen sich Spieler schon das ein oder andere Update der Grafik. Im Vergleich zu neueren Rennspielen sieht die Landschaft eher mau aus. An Stellen, an denen vor drei Jahren der Spieler dachte: „Wow“, sieht er heute pixelige Bäume und leblose Pappkameraden.

Das beste Beispiel ist die Strecke „Eigernordwand“. Den Bergbewohnern am Streckenrand fehlt der notwendige Tiefgang und jede Bewegungsfähigkeit. Von der Anfang Dezember erwarteten Generation sechs der Rennsimulation ich an diesen Stellen einen Fortschritt. Denn Gran Turismo war für die jeweilige Zeit immer ein Vorreiter in Sachen Grafik. Und Rennfahren mit Publikum ist einfach schöner.

Verbesserungswunsch 2: Die Ladezeiten und die Fahrstuhlmusik

Seit einem Update des Spiels sind die Ladezeiten oft sehr lang. Das nervt, besonders wenn der Spieler nur eine begrenzte Zeit Zugang zur PlayStation hat. Mich persönlich nervt auch oft die Musik. Klavier musste ich als Grundschüler spielen. Seitdem ist mein Verhältnis zum Klimpern etwas gespalten.

Verbesserungswunsch 3: Weniger ist mehr, jedes Auto sollte Premium sein

Die Autos in Gran Turismo 5 sind in zwei Gruppen geteilt. Von den insgesamt 1031 im Spiel enthaltenen Fahrzeugen sind 181 sogenannte Premium-Autos. Sie sind aufwändig modelliert und verfügen über eine realistische Ansicht ihres Cockpits. Damit unterscheiden sie sich deutlich von den 850 Standardmodellen. Diese sind einfacher gestaltet und verfügen über keine detaillierte Cockpitansicht.

Während die Premium-Autos je nach virtuellem Kontostand über den Autohändler zugänglich sind, muss der Spieler bei den Standardmodellen manchmal Glück haben, das gewünschte Fahrzeug zu bekommen. Denn Standardmodelle gibt es nur beim Gebrauchtwagenhändler. Und wie im richtigen Leben variiert dort das Angebot.

Das ist zwar ein netter Gag. Trotzdem wäre es schön, wenn auch die Gebrauchten liebevoller gestaltet wären. Dafür könnte ich auch auf das eine oder andere Modell verzichten. Wer braucht schon Fahrzeuge wie einen 1998’er Mazda Demio GLX, 2001er Honda Jazz oder 1997er Daihatsu Cuore?

Was die Entwickler bei Gran Turismo 6 beibehalten sollten!

Mir gefällt der Wartungsdienst „GT Auto“. Dort kann der Spieler sein virtuelles Gefährt durchchecken und tunen lassen. Das macht einfach Spaß. Auch wenn der Ölwechsel in Gran Turismo 5 leistungsmäßig überbewertet wird. Denn er bringt bei einem getunten Nissan GT-R schonmal einen Leistungszuwachs von 5 Prozent.

Gefällig sind auch sie zwei Modi des Spiels. Gran Turismo 5 bietet den Karrieremodus A-Spec und den „Managersimulator“ B-Spec. Im Karrieremodus verfolgt der virtuelle Rennfahrer seine Fahrerkarriere. Schritt für Schritt werden die Autos schneller und die Preistöpfe voller.

Der Spieler kann sich in Sprintrennen messen oder Langstreckenrennen fahren. Wer will, der kann die 24 Stunden von Le Mans im heimischen Wohnzimmer in Echtzeit absolvieren. Elternfreundlich ist, dass das Rennen unterbrochen und gespeichert werden kann, um es später fortzusetzen.

Im Managersimulator führt der Spieler ein aus bis zu sechs Fahren bestehendes Team als Teamchef. Die virtuellen Fahrer des Teams bestreiten dabei die Rennen selbständig, folgen aber Anweisungen des Spielers. Auch dabei sind Sprint- und Langstreckenrennen möglich.

Ich bin wirklich gespannt, wie Gran Turismo 6 aussehen wird. Sobald möglich werde ich das Spiel hier für Euch antesten.

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