Die Rennsaison 2009 ist abgeschlossen. Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu. Doch am Ende des Horizonts zeigen sich langsam die ersten Vorboten der neuen Saison. So veröffentlichten in diesen Tagen die Veranstalter der „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ erste Eckpunkte des Programms ihrer Veranstaltung.

Es ist für die Veranstalter motorsportlicher Breitensportveranstaltungen wie der „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ immer schwierig. Denn sie können ihre Termine meist nicht ganz frei wählen. Erst wenn mit der Formel 1 und der DTM die Spitzensportler ihre Kalender veröffentlicht haben, fixieren die Rennstrecken die weiteren Veranstaltungen im Jahresverlauf. Für die „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ wurde nun ein Termin vom 16. bis zum 18. April 2010 bestätigt.

Damit endet die „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ einen Tag vor dem 70. Geburtstag des Braunschweigers Kurt Ahrens. Der sympathische Rennfahrer war mit dem Ausnahmefahrer Jim Clark, dem die „Hockenheim Historic“ gewidmet ist, befreundet. Und so nimmt das Organisationsteam unter der Federführung des Badischen Motorsport Clubs (BMC) Ahrens runden Geburtstag zum Anlass, um für Kurt Ahrens eine Ehrenparade zu organisieren. Dazu wird man Fahrzeuge aus der Formel Junior-, Formel 3-, Formel 2- und Formel 1 sowie einige Sportprototypen auf die Strecke bringen und damit die Karriere des Braunschweigers würdigen.

Festival für Sportprototypen

Kurt Ahrens trat mit dem legendären Porsche 917 zweimal in Le Mans an. Insofern schlägt die Parade zu seinem Ehrentag quasi direkt eine Brücke zu den Demonstrationsläufen der historischen Interserie. Hier erwarten die Veranstalter ein Feld von rund 50 Fahrzeugen. Neben den Sportwagen der späten 1960er-Jahre wie den Porsche 908 oder dem oben gezeigten Ferrari werden darunter auch einige Gruppe C-Rennwagen vom Typ Porsche 962 sein, wie sie in den achtziger Jahren in der Interserie antraten.

Weitere Sportprototypen starten in den Rennläufen um den „Orwell Supersportscup“. Der besondere Reiz im „Orwell Supersportscup“ ist der offene Wettstreit zwischen den Giganten der CanAm-Serie mit über ihren sieben Liter großen Motoren und den wieselflinken Chevron und Lola der europäischen Zweiliterklasse. Sie interpretieren das alte Thema „David gegen Goliath“ auf eine ganz besondere Art und Weise.

Doch die  „Hockenheim Historic“ bietet wesentlich mehr

Insgesamt bilden die Sportprototypen den Themenschwerpunkt der „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ 2010. Doch auch für Freunde klassischer Monoposti und Tourenwagen wird bei der „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ viel geboten werden. Denn sowohl die Teilnehmer der „Historic Formula One Championchip“, als auch der „Historic Formula 2“ und der „Historischen Formel V“ sowie die Formel-Junior-Fahrer in der „FIA Lurani Trophy“ werden auf dem Hockenheimring um Meisterschaftspunkte kämpfen. Dazu werden zahlreiche Tourenwagen in allen Hubraumklassen und ein großes Clubareal, in dem unter anderem das Jubiläum „100 Jahre Alfa Romeo“ aufgegriffen wird, das Motorsport-Wochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg abrunden.

Mehr Informationen zu den „Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark“ finden Sie unter www.hockenheim-historic.de.

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