Am vergangenen Wochenende startete bei der „Hockenheim Historic“ der Kampf der Zwerge in die historische Motorsport-Saison. Die als Gleichmäßigkeitsprüfungen ausgetragenen Wertungsläufen endeten dabei mit einer dicken Überraschung. Denn bei seinem ersten Start im Kampf der Zwerge fuhr Sven-Olaf Homann mit seinem Mini gleich zum Sieg. Und war im zweiten Wertungslauf mit einem zweiten Platz erneut auf dem Podium vertreten.

Die „Hockenheim Historic“ bildet für den Kampf der Zwerge e.V. traditionell den Rahmen für den Saisonauftakt. Mit immerhin 50 Fahrzeugen bot das Feld der historischen Tourenwagen bis 1.300 ccm dabei auch 2013 wieder packenden Motorsport. Zahlenmäßig am stärksten vertreten waren die Starter der „British Car Trophy“, die mit 20 Fahrzeugen in Hockenheim antraten. In der „Abarth Coppa Mille“ traten 17 Fahrzeuge und in der „NSU TT Trophy“ immerhin zwölf Fahrzeuge an. Nachholbedarf – was die Starterzahlen betrifft – gibt es beim Kampf der Zwerge zurzeit wohl nur im „1300-Histo-Cup“. Gerade einmal ein Starter stellte sich mit seinem Simca Rallye in dieser Wertungsgruppe der Herausforderung der badischen Grand-Prix-Strecke.

Der erste Wertungslauf

Im ersten Wertungslauf, ausgefahren am Samstag Vormittag, siegte Sven-Olaf Homann. Bemerkenswert, dass der Mini-Fahrer bei seinem ersten Start im Kampf der Zwerge zum Erfolg in der Gleichmäßigkeitsprüfung fahren konnte. Bei einer persönlichen Referenzzeit von 2:40,740 sammelte Homann in den fünf gewerteten Bestätigungsrunden 325 Strafpunkte an. Das entspricht einer Gesamtabweichung von 3,25 Sekunden. Im Mittel wich Homann 0,65 Sekunden von seiner Referenzzeit ab. Zweiter wurde mit Christoph Faivre Pierret ebenfalls ein Pilot aus dem Feld der „British Car Trophy“. Der Franzose sammelte 343 Strafpunkte an. Dritter wurde mit 374 Strafpunkten Felix Mansfeld im Fiat Abarth 1000 TC.

Fotos vom Kampf der Zwerge bei der Hockenheim Historic 2013

Der zweite Wertungslauf

Auch im zweiten Wertungslauf am Sonntag sah es lange nach einem Erfolg von Sven-Olaf Homann aus. Diesmal, dank der besseren Streckenbedingungen, mit einer persönlichen Referenzzeit von 2:36,029 unterwegs, war der grüne Mini nicht nur schneller, sondern auch gleichmäßiger unterwegs. Am Ende hatte Homann 297 Strafpunkte angesammelt. Doch für den Sieg reichte dieses gute Ergebnis trotzdem nicht. Denn Joop Schouten (Referenzzeit 2:27,079) sammelte nur 223 Strafpunkte an. Platz eins für den Niederländer und seinen Fiat Abarth 1000 TC, der damit Neueinsteiger Homann auf den zweiten Platz verwies. Dritter wurde Christoph Faivre Pierret im Austin Cooper S, der am Sonntag 321 Strafpunkte zusammenfuhr.

Weitere Fotos vom Kampf der Zwerge bei der Hockenheim Historic 2013


Anmerkung: In der ersten Fassung hieß es, dass Manfred Beckers im Fiat Abarth 595 SS im ersten Wertungslauf Dritter geworden sei. Wir bitten, diesen Irrtum zu entschuldigen.

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