Vor gut zwei Wochen hatte ich bereits Gelegenheit, euch hier im Auto-Blog für echte Auto-Natives Gran Turismo 6 vorzustellen. Der Vertrieb des Spiels hatte mich eingeladen, in einem Kölner Hotel eine Vorabversion des Spiels unter die Lupe zu nehmen. Seit Freitag ist das Spiel offiziell im Handel und läuft natürlich längst auch auf meiner PlayStation. In loser Folge werde ich euch in den kommenden Wochen über meinen persönlichen Spielfortschritt berichten.

Das erste Einwerfen der DVD war ernüchternd, denn vor dem Spielen ist die Installation einiger Updates notwendig. Gleich zwei Aktualisierungen waren herunterzuladen. Da meine PlayStation über W-Lan mit dem Internet verbunden ist, hat das fast eine halbe Stunde gedauert. Erst nach dem das erledigt war, konnte endlich der Spielspaß beginnen.

Gran Turismo 6 Mond
In Gran Turismo 6 kann der Spieler nicht nur auf der Erde, sondern auch auch dem Mond unterwegs sein. (Foto: Max Schwede)

Wie von der gesamten Gran Turismo Reihe gewöhnt, startet das Spiel auch diesmal wieder mit einem hervorragenden Vorspann. In der sechsten Ausgabe des Spiels würdigt die Mannschaft rund um Chefentwickler Kazunori Yamauchi den großartigen Ayrton Senna und die nach dem Rennfahrer benannte Stiftung. Unter der Leitung von Ayrtons Schwester Viviane organisiert die Ayrton Senna Foundation in Brasilien Bildung für Straßenkinder.

Kennenlernen in Brands Hatch

Im Anschluss an den Vorspann wird der virtuelle Rennfahrer dazu verdonnert, eine Runde mit einem Renault Clio in Brands Hatch zu fahren. Dabei wird die Steuerung des Spiels erklärt. Mir gefällt nicht, dass Gas und Bremse am Anfang auf der X- und der Viereck-Taste des Kontrollers liegen. Das ist nicht meine bevorzugte Einrichtung, lässt aber zum Glück im Menü später ändern.

Sobald der Einsteigerkurs absolviert ist, kann der Spieler seine virtuelle Karriere starten. Dazu steht am Anfang ausschließlich ein Honda Fit RS zur Verfügung. Ein anderes Fahrzeug kann sich der Spieler mit dem zur Verfügung stehenden schmalen Anfangsbudget von 20.000 Credits nicht auswählen. Daher muss der Spieler seine Karriere mit einem wenig fitten Fahrzeug beginnen.

Wie schon in den Vorgängerteilen kämpft der Pilot sich aus kleinen Serien zu den schnelleren und interessanteren Fahrzeugen vor. Mit Siegen und Podestplatzierungen verdient der Spieler die Credits. Mit ihnen kann der Spieler beim Autohändler die Fahrzeuge kaufen, die notwendig sind, um sich den wachsenden Herausforderungen zu stellen. Nur im Ausnahmefall gewinnt der Spieler auch mal ein Auto. An meinem ersten Tag mit GT6 gewann ich den Mercedes-Benz AMG Vision Gran Turismo.

Die Einladungen zu Spezial-Veranstaltungen

Ich habe bisher rund 400 virtuelle Kilometer in Gran Turismo 6 zurückgelegt. Das hat ungefähr vier Stunden Zeit in Anspruch genommen und wurde bisher dreimal mit einer – leider nur virtuellen – Einladung zum Goodwood Festival of Speed belohnt. Mit insgesamt neun unterschiedlichen Autos konnte ich bisher den berühmten Hill Climb Course vor dem Herrenhaus in Angriff nehmen. Am meisten Spaß hat mir dabei das Gruppe-B-Monster Audi Quattro S1 gemacht.

Gran Turismo 6 Kegelherausforderung
Eine der neuen Aufgaben in Gran Turismo 6 ist die Kegelherausforderung. Der Spieler muss dabei möglichst viele Hütchen um fahren. (Foto: Max Schwede)

Zu den Sonderaufgaben gehören auch die Kaffeepausen-Herausforderungen. Sie sind neu im Spiel und zeigen einen bisher so nicht ans Licht gekommenen Humor der Entwickler. Denn zu den Aufgaben gehört, in einer möglichst kurzen Zeit möglichst viele Kunststoffpylonen umzufahren. Das ist schwieriger als gedacht.

Genauso wie die Aufgabe, mit einem Liter Kraftstoff möglichst viel Strecke auf der Nordschleife zurückzulegen. Nach einigem Üben komme ich mit dem Nissan GT-R schließlich endlich über das Schwedenkreuz hinaus. Wie ich 3,5 Kilometer schaffen soll, bleibt im Moment noch ein Rätsel – zumal die Zeit limitiert ist.

Ein anderes Abenteuer führt mich auf den Mond. Am Steuer des Lunar Roving Vehicle LRV-001 darf ich den Erdtrabanten erkunden. Zweimal muss ich ein vorgegebenes Ziel möglichst schnell erreichen. Das Fahrverhalten weicht deutlich vom Fahren auf der Erde ab.

Lustig ist auch, statt eines Rennanzugs trägt der virtuelle Rennfahrer auf dem Mond natürlich einen Astronautenanzug. Bei der dritten Mond-Mission muss ich wieder Pylonen kegeln, die auf dem Mond tatsächlich weiter als auf der Erde fliegen. Wieder schaffe ich die Aufgabe erst nach einigen Versuchen.

Zwischenfazit meines Tests von Gran Turismo 6

Gran Turismo macht richtig Spaß. Den Machern ist ein echter Meilenstein geglückt. Schon beim Vorabtest war ich richtig begeistert. Nach einem Tag an der eigenen PlayStation bin ich sicher, dass die Begeisterung noch etwas anhalten wird.

Bisher habe ich knapp 15% des Spiels erkundet. Mein virtueller Kontostand beträgt im Moment 317.000 Credits. Doch das ist nur ein Zwischenstand, denn in meiner virtuellen Garage stehen inzwischen 13 Fahrzeuge. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und schon bald wieder von mir hören lassen.

Gran Turismo 6 kann zum Beispiel bei Amazon (Werbung) bestellt werden.

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