Wer Motorsport-Veranstaltungen organisiert, der lernt schnell den Deutschen Motorsportbund (DMSB) kennen. Der DMSB ist ein Verein, der als Instrument der Selbstverwaltung den Motorsport in Deutschland organisiert. Damit ist der DMSB praktisch das, was der DFB für Fußballer ist. Beide Verbände eint der Spagat zwischen Profi- und Breitensport. Dieser Spagat ist nicht immer einfach.

Mit dem Videobeweis in der Bundesliga entkoppelt der DFB gerade die höchste Profiliga von den Hobbyspielern der Kreisliga. Bisher gab es Unterschiede zwischen den Ligen „nur“ bei den Stadien und dem Talent der Spieler. Die Regeln waren für alle gleich. Auch im Motorsport ist es ähnlich. Im Prinzip finden Rennen einer Breitensportserie nach den gleichen Regeln wie DTM-Rennen statt.

Die Unterschiede betreffen auch hier „nur“ das Fahrzeugmaterial und das Talent. Nicht zu vergessen, dass mit dem Fahrzeugmaterial auch der finanzielle Aufwand steigt. Trotzdem benötigen Breitensportler und DTM-Piloten eine Rennstrecke. Auch dazu, wie diese Sportstätten aussehen, gibt der DMSB die Regeln vor. Und selbstverständlich überwacht der DMSB die Einhaltung dieser Regeln.

In regelmäßigen Abständen fahren Verbandsvertreter zu Rennstrecken und prüfen die Einhaltung der Regeln. Dieser Vorgang nennt sich Streckenabnahme. Das Verfahren ist standardisiert. Die Ergebnisse sind sogar halbwegs transparent. Es ist öffentlich, wie eine Strecke nutzbar ist und welche Fahrzeuge dort wie rennen dürfen. Dabei sind permanente Rennstrecken natürlich im Vorteil, weil ihre Anlage konzeptionell von Dauer ist.

Straßenrennen sind kompliziert und teuer

Im Fall von nicht-permanenten Rennstrecken ist das alles komplizierter. Sie müssen die Anforderungen an die Streckengestaltung jedes Jahr neu erfüllen. Schließlich entstehen diese Rennstrecken – zumindest bezüglich der Absperr- und Sicherheitselemente – auch jedes Jahr neu. Für die Formel 1 oder die DTM sind die damit verbundenen Kosten dank üppiger Werbeeinnahmen und der Beteiligung der Werke sicher Peanuts. Bei Breitensport-Veranstaltungen ist das Aufstellen von Absperr- und Sicherheitselementen eine finanzielle und logistische Herausforderung.

Um so wichtiger, dass möglichst früh verbindlich klar ist, was notwendig ist, um die Strecke zu nutzen. Jeder von uns kennt das. Wer heute ein Hotel für den kommenden Sommer bucht, der bekommt oft einen Frühbucher-Rabatt. Deshalb war es den Veranstaltern des Fischereihafen-Rennens in Bremerhaven wichtig, dass der DMSB ihre Strecke 2018 möglichst früh verbindlich abnimmt. In diesem Jahr nahm der DMSB die Strecke in Bremerhaven im März ab.

Bei diesem Termin, der rund drei Monate vor dem Rennen stattfand, forderte der DMSB das Aufstellen zusätzlicher Beton-Elemente und Metallzäune. Die Kosten dieser Vorgaben lagen, wie der veranstaltende MSG Weserland e.V. betont, im „signifikanten sechsstelligen Bereich“. Bei einer Breitensport-Veranstaltung ist das sicher ein erheblicher Kostenblock. Für 2018 hatten die Verantwortlichen des Fischereihafen-Rennens daher den Wunsch, dass der DMSB die Strecke deutliche früher abnimmt. Weil eine Telefonkonferenz dazu gestern keine Einigung brachte, sagten die Verantwortlichen das Fischereihafen-Rennen 2018 ab.

Kein Fischereihafen-Rennen 2018

Ich bin wahrlich kein Freund des DMSB. Vieles, was der Verband macht, ist aus Sicht des Breitensports kritikwürdig und stark auf die Motorsport-Profis ausgerichtet. Trotzdem habe ich Zweifel, ob die Verantwortlichen des Fischereihafen-Rennens die ganze Geschichte erzählen. Denn die Telefonkonferenz zwischen Veranstalter und DMSB fand gestern Mittag um 12 Uhr statt. Bereits um 13:44 Uhr erhielt ich eine Pressemitteilung zur Absage des Rennens.

Das ist sehr schnell, Respekt 😉 Gleichzeitig verwundert die „Offenheit“ der Meldung. Denn die Pressemitteilung ist eine einseitige Schuldzuweisung an den DMSB. Doch es gibt Widersprüche. Die Veranstalter berichten, dass sie in diesem Jahr „nur“ drei Monate Zeit gehabt hätten, um die Auflagen des DMSB zu erfüllen. Für 2018 sei es nicht zumutbar, „bis praktisch fünf Minuten vorm Rennen noch zu bangen, ob die in Aussicht gestellte Lizenz nun kommt oder nicht“.

Mich überzeugt die Meldung des Fischereihafen-Rennens nicht. Auf mich wirkt das Ganze eher so, als ob hier jemand – warum auch immer – die Notbremse zieht und dafür einen Sündenbock braucht. Unabhängig davon ist die Absage ein Verlust. Denn das Rennen war wirklich ein Highlight im deutschen Motorsport-Kalender.


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Infos zum Titelbild dieses Beitrags:
Norisring 2015

Der Norisring ist die wohl bekannteste nicht-permanente Rennstrecke in Deutschland.

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Tom wuchs als Kind der späten 60er-Jahre in einem ausgesprochen automobilen Umfeld auf. Das wirkt bis in die Gegenwart nach und ist ein guter Nährboden, um heute über Autos zu schreiben.

11 Comments

  1. Ja, die Absage dieser Veranstaltung ist absolut schade und kommt sehr überraschend, auch wenn man bereits vorher einige „Wolken am Himmel“ aufziehen sehen konnte. Wir hoffen, dass es vielleicht doch noch in den nächsten Tagen oder Wochen zu einer Einigung kommt, damit das Rennen vielleicht doch noch stattfinden kann. Vielleicht bringen die verschiedenen Berichterstattungen ja noch etwas Bewegung in die Sache.
    Den DMSB als einzigen Sündenbock darzustellen halten ich jedoch für gefährlich und genauso falsch wie die „Schuld“ einzig und allein beim Veranstalter zu suchen.
    Wer ein Haus bauen möchte, stellt bei dem zuständigen Bauamt einen Bauantrag und bekommt daraufhin (wenn alle erforderlichen Sicherheitsbestimmungen eingehalten sind) eine Baugenehmigung (mit Stempel und Unterschrift). Wenn er sich dann beim Bau des Hauses an die eingereichte Planung hält und eventuell zusätzlich verlangte Auflagen aus der Baugenehmigung einhält, bekommt er in aller Regel auch die finale Abnahme für sein Haus.
    Warum kann man dieses System nicht auch hier anwenden…???

  2. Ein bisschen mehr von dem was ihr könnt ,und ein bisschen weniger von dem was ihr wollt und ihr werdet euch bestimmt einig.Ansonsten ist es mal wieder zutreffend …Gib eigentlich kleinen leuten Position und Macht und sie machen großes kaputt.

  3. Liebes 1300 ccm-Team,

    schade, dass ihr nicht einfach kurz durchruft oder mailt, wenn ihr etwas in unserer Pressemitteilung missverständlich findet oder Fragen dazu habt. Dazu steht ja extra ein Pressekontakt dabei 🙂

    Es ist nämlich ganz einfach so: Nachdem wir es monatelang vergeblich probiert hatten, war vor der Telefonkonferenz mit dem DMSB am Dienstag (12.12.) klar: Wenn sich jetzt immer noch nichts bewegt, wenn es weiterhin nichts gibt außer vagen Versprechungen – dann hilft es nichts, dann müssen wir absagen.

    Für so einen Fall bereitet man sich natürlich vor, damit man nach der Telefonkonferenz nicht erst lange texten muss, sondern allenfalls noch kleine Änderung machen und -> raus. Denn bei uns stapelten sich schon die Anfragen, wann es denn endlich losgeht mit Vorverkauf und Nennungen. Wenn es also klar ist, dass wir absagen müssen, dann muss die Info auch schnell raus. Das schulden wir nicht nur unseren Fans und den Fahrern, sondern auch unseren Partnern und Lieferanten. Sie alle hatten wir schon viel zu lange warten lassen, weil wir es bis zum allerletzten Moment versucht haben.

    Dann noch zu der Sache mit den drei Monaten von Abnahme bis zum Rennen von 2017: Als wir mit der Planung des FHR2017 begannen (also erstmal Anmeldung auf mein.dmsb.de de, dann Ausfüllung des Ausschreibungsbogens) waren wir noch im guten Glauben, das Verfahren liefe so, wie wir es bis dahin kannten: 1) Abnahme – möglichst früh natürlich und 2) Erteilung der Streckenlizenz (fest, nicht vorläufig) nach der Abnahme.

    Dass es 2017 erstmals nur eine vorläufige Lizenz geben würde, wurde uns erst 2017 nach dem (ohnehin viel zu späten) Abnahmetermin mitgeteilt. (Dieses Verfahren ist nachweislich kein Standard, auch nicht für Motorrad-Straßenrennen; vgl. z.B. die mehrjährige Lizenz in Frohburg.)

    Zu diesem Zeitpunkt war es zu spät, um noch irgend etwas zu ändern. Das Fahrerfeld war praktisch komplett, die Eintrittspreise waren fixiert, wir hatten bereits mehrere tausend Tickets verkauft, Verträge abgeschlossen, Investitionen getätigt. Es gab zum Zeitpunkt der Abnahme 2017 kein Zurück mehr. Wir hatten keine Wahl.

    Um so klarer war bereits nach dem FHR2017, dass wir ein solches Risiko nicht nochmals auf uns nehmen können. Wer investiert schon über 450.000 Euro auf der Grundlage von Äußerungen wie „sollte kein Problem sein“ und ähnlichen Versprechen – zumal wenn er eine solche Achterbahnfahrt wie wir 2017 in Sachen Streckenabnahme hinter sich hat?

    Es ist schon von vielen sachkundigen Menschen an vielen Stellen gesagt worden, aber um Missverständnissen vorzubeugen, auch hier:

    Selbstverständlich wird und wurde die Strecke immer vorm Rennen noch einmal abgenommen!

    Wir machen das seit 18 Jahren, und das war immer so. Alles andere wäre fahrlässig. Hat die Rennleitung den geringsten Zweifel, wird nicht gefahren. So sind die Regeln.

    Neu ist aber, dass man eine zusätzliche, gewaltige Schicht Unsicherheit für den Veranstalter einzieht, indem auch bei guter Arbeit und korrektem Aufbau bis einen Tag vor der Veranstaltung gezittert werden muss, ob denn die in Aussicht gestellte Lizenz wirklich kommt – oder ob die gesamte Veranstaltung abgesagt werden muss. Denn eine vorläufige Lizenz genügt den Behörden der Stadt Bremerhaven aus gutem Grund nicht.

    – Ich hoffe, diese Zeilen tragen dazu bei, die Missverständnisse aufzuklären. Beim nächsten Mal gern einfach direkt fragen!

    Motorsportliche Grüße
    Christoph Nagel, Pressesprecher Fischereihafen-Rennen

    • Vielen Dank für die vielen Worte Herr Nagel!

      Aber an meiner Einschätzung ändert das nichts. Zudem gibt es kein Missverständnis. Wir sind unabhängige Beobachter der Szene. Als diese lesen wir – leider – bei Ihren Ausführungen wie schon in der PM etwas, das bei uns leider wie ein „Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann ist es immer die Badehose“ ankommt.

      Unabhängig davon ist das Verhalten des DMSB in Bezug auf den Breitensport an vielen Stellen zu kritisieren. Hier im Blog gibt es einige Beiträge https://autonatives.de/tag/dmsb dazu. Aber wir haben uns alle selbst diesen Regeln unterworfen. Schon deshalb taugt der DMSB nicht als alleiniger Sündenbock.

      Sportliche Grüße aus dem Kohlenpott!

  4. Danke fürs Freischalten meines Kommentars. So können sich die Leserinnen und Leser selbst ein Bild machen, ob es wirklich so ungewöhnlich ist, dass eine Pressemitteilung nach Monaten fruchtloser Gespräche dann schnell erscheinen muss, wenn die unvermeidliche Entscheidung da ist – und ob massive neue Auflagen keine drei Monate vor der Veranstaltung (wie wir es 2017 erleben mussten) für einen Veranstalter tragbar sind. Wenn Sie möchten, können Sie gern versuchen, unter unvorhersehbaren Bedingungen auf eigenes Risiko eine 450.000-Euro-Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Wir können dies ohne belastbare Planungsgrundlage nicht. Bis heute ist uns kein stichhaltiger Grund für das 2017 nach der viel zu späten Streckenabnahme eingeführte und uns erstmals mitgeteilte Sonderverfahren mit der vorläufigen Lizenz genannt worden. Die Sicherheit kann es nicht sein, denn ein ordnungsgemäßer Aufbau ist in unserem ureigenen Interesse. Wie gesagt: Wenn die Rennleitung den geringsten Zweifel hat, wird nicht gefahren. So sind die Regeln. Nicht erst jetzt.

  5. Noch kurz zum Punkt „Wir alle haben uns selbst diesen Regeln unterworfen“: Sie berühren hier einen ganz wesentlichen Punkt. Als wir 2016 mit den Vorbereitungen für 2017 begannen, standen „diese Regeln“ nämlich keinesfalls fest. Wir mussten also von den bisherigen Regeln ausgehen. Die neuen „Regeln“ mit vorläufiger Lizenz wurden uns dann im Frühjahr 2017 mitgeteilt. Das ist nicht OK. Wenn man eine Veranstaltung anmeldet, muss klar sein, zu welchen Bedingungen dies geschieht.

    • Langsam wird es lustig; ich hole schon mal die Chipstüten 😉 Wer drei Kommentare benötigt, um ständig das Gleiche zu erzählen, hat offensichtlich nicht viel zu sagen.

      • Oder was zu verbergen, Johann! Bin wirklich erstaunt, was hier ALLE für einen Blödsinn verzapfen. Alle vergessen, dass es beim Fischereihafenrennen in Bremerhaven 2016 einen Massensturz gab. Neben einem tödlich verunglückten Rennfahrer gab es weitere Verletzte. Unter anderem auch Zuschauer, so toll waren die jahrelang bewährten bisherigen Sicherheitskonzepte also vielleicht doch nicht. Details dazu gibt es unter

        https://www.noz.de/lokales/bohmte/artikel/715087/bohmter-bei-fischereihafenrennen-todlich-verletzt

        https://www.weser-kurier.de/sport_artikel,-Schock-und-Trauer-nach-Massensturz-in-Bremerhaven-_arid,1378653.html

        Mir hat der Unfall gezeigt, dass Strohballen HEUTE kein geeignetes Mittel der Streckenbegrenzung sind. Denn 2016 hat eines der am Unfall beteiligten Motorräder die Strohballen gegen das dahinter befindliche Absperrgitter gedrückt. Dadurch wurden vier dahinter stehende Zuschauer verletzt. Ich kann deshalb gut nachvollziehen, dass sich der DMSB die Sache für 2017 mal etwas genauer angesehen hat und ein neues Streckensicherungskonzept verlangt hat. Denn der DMSB muss dafür sorgen, dass der Motorsport auch morgen noch möglich ist. Tödliche Unfälle sind da leider ein Problem! Gerade bei Straßenrennen.

        Zu 2018: Für 2017 gab es neue Absperrungen. Es muss doch jedem, der Rennen veranstaltet, klar sein, dass er diese Sicherungen auch 2018 wieder benötigt. Das Argument mit der „Nicht-Planbarkeit“ ist deshalb vorgeschoben. Zumal, soweit ich weiß, war für 2018 nichts NEUES geplant. Die hätten einfach wieder mit dem planen sollen, was sie 2017 hingestellt haben.

        Ich denke auch, dass sich die Veranstalter einfach verkalkuliert haben (was keine Schande ist) und einen Sündenbock suchen, um das nicht zugeben zu müssen. Was peinlich ist!

  6. Die ganze Debatte geht und ging zu keinem Zeitpunkt um eine Reduzierung von Sicherheitsauflagen oder sonstigen Kosten. Dass wir mit denselben Auflagen wie 2017 rechnen müssten, war uns von Anfang an klar.

    Alles (!) worum wir baten, war, rechtzeitig vorm Rennen eine Lizenz zu bekommen, damit wir definitiv wissen, dass und unter welchen Bedingungen das Rennen wirklich stattfinden kann – und damit wir eine faire Chance haben, die Kosten durch entsprechende Einnahmen auch wieder hereinzubekommen.

    Das geht nicht, wenn du bis fünf Minuten vor der Veranstaltung bangen musst, ob du die endgültige Lizenz wie versprochen bekommst – oder eben nicht. Oder ob kurz vor der Veranstaltung abermals zusätzliche Auflagen verkündet werden wie 2017.

    Wie willst du z.B. Sponsorenverträge abschließen für eine Veranstaltung, die vielleicht stattfindet – vielleicht aber auch nicht? Und was machst du, wenn du alles penibel aufgebaut hast – und dann kommt die Lizenz nicht? Das Kostenrisiko trägt nicht der DMSB, sondern wir. Wäre der DMSB an unserer Stelle, hätte er nicht anders entschieden.

  7. Kann überhaupt nicht nachvollziehen woher die Angst bzw. latente Unterstelllung herkommt, dass der DMSB aus der vorläufigen Streckenlizenz keine endgültige Lizenz machen sollte. Das ist doch widersinnig, die wollen doch auch Rennen durchführen!

  8. Wieder Wolfgang Reply

    Liebe Motorradsport Fans, war 2017 erstmals am Fischereihafen-Rennen und war total happy endlich mal dabei sein zu können.
    Bin selbst Hobby Rennfahrer und war total begeistert wie sicher doch die Rennstrecke ist.
    Leider kommt es immer wieder zu schweren Unfällen ,aber bei einen Startunfall kann die Strecke leider nichts. Schade das man sich nicht einigen kann und einer der schönsten Motorrad Veranstaltungen in Deutschland deswegen zum Opfer fällt.Ich hoffe für alle Motorsport Fans auf eine Weiterführung der super Organisierten Veranstaltung . Habe mich schon auf 2018 gefreut. Gruß aus Franken

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