Der Mazda MX-5 ist ein cooler kleiner Sportwagen. Mit den Konzeptfahrzeugen Mazda MX-5 Spyder und Mazda MX-5 Speedster zeigt Mazda, wie viel Potenzial in dem Sportler steckt.

Seit gut 25 Jahren ist Mazda so etwas wie das gallische Dorf des Automobilbaus. Mit dem Sportwagen Mazda MX-5 bietet der japanische Autobauer ein Auto an, das für viele „normale“ Menschen aus der Zeit gefallen ist. Denn kleine und leichte Sportwagen waren einst die Domäne der britischen Autobauer. Die sind – mit Ausnahme von Jaguar Land Rover – inzwischen Geschichte. Triumph, MG und Co. haben in den 1980er-Jahren das Zeitliche gesegnet. Mit Ihnen ging der kleine Sportwagen unter – bis Mazda 1989 den MX-5 auf den Markt brachte. Inzwischen steht die vierte Generation des Mazda MX-5 bei den Händlern.

Ich konnte die neue Generation des Sportwagens Ende August bereits ausführlich testen. Nach meiner Testfahrt mit dem neuen MX-5 fand ich mindestens neun gute Gründe, die für einen Kauf des japanischen Sportlers sprechen. Jetzt legt Mazda zwei weitere Gründe nach. Auch wenn es – zunächst – nur Konzeptfahrzeuge sind. Aber ich bin mir sicher, dass wir über kurz oder lang ähnlich umgebaute Mazda MX-5 auf unseren Straßen sehen werden. Wenn nicht von Mazda selbst, dann doch von Fans der Marke, die sich die jetzt vorgestellten Konzeptfahrzeuge Mazda MX-5 Spyder und Mazda MX-5 Speedster zum Vorbild nehmen werden.

Mazda MX-5 Spyder

Beim MX-5 Spyder vertrauen die Designer von Mazda North American, wo man für den Bau der Konzeptfahrzeuge verantwortlich zeichnet, auf ein Bikini-Top, ein Karbonfaser-Aerodynamik-Kit und eine Außenlackierung in Mercury-Silver. Dazu gibt es leichte 17-Zoll-Räder, ein verstellbares Gewindefahrwerk und ein Vollleder-Interieur von Spinneybeck. Das Ergebnis ist ein 1.043 Kilogramm „schwerer“ Sportwagen, dessen Seitenlinie sich durch das Verdeck deutlich vom Serienmodell unterscheidet. Und das – nebenbei – einen Ausblick auf eine Coupé-Variante gibt. Auch wenn Mazda offiziell bestreitet, an einem Coupé auf Basis des MX-5 zu arbeiten.

Mazda MX-5 Speedster

Den Mazda MX-5 Speedster hat Mazda auf das Nötigste reduziert, verzichtet sogar auf eine Windschutzscheibe. Stattdessen gibt es beim MX-5 Speedster nur einen kleinen Luftabweiser. Das hat es so konsequent seit dem Renault Spider nicht mehr gegeben. Wer auf seine Frisur achtet, sollte sich für ein anderes Auto entscheiden. Zumal der Speedster auch eine Steigerung der Fahrleistungen verspricht. Denn das einfachste Tuning ist Abspecken. Mazda hat seinem Speedster dazu Türen und Sitze aus Kohlefaser verpasst. Das Ergebnis ist ein Fahrzeuggewicht von 943 Kilogramm.

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