Mit der Studie RX-Vision stellt Mazda auf der Tokyo Motor Show zurzeit einen Sportwagen vor, der die einst mit dem Mazda 110 S Cosmo begründete Wankel-Tradition des Hauses fortführt.

Nach dem Auslaufen des RX-8 vor drei Jahren bot Mazda erstmals seit 1967 keinen Wankel-Motor-Sportler mehr an. Mit dem Mazda RX-Vision kündigt sich nun eine Fortsetzung dieser Reihe an. Mazda und Wankel-Motoren verbindet eine lange Beziehung. Bereits Anfang der 1960 lizensierte der japanische Hersteller den Kreiskolbenmotor. Nach dem Urvater Cosmo folgten die inzwischen legendären RX-Modelle.

Zunächst baute Mazda von 1972 bis 1978 das Coupé RX-3. Ab 1978 folgten vier Generationen des RX-7. Zwischendurch gewann Mazda 1991 mit einem Wankel-Motor die 24 Stunden von Le Mans. Und von 2003 bot Mazda den RX-8 an. Doch die steigenden Anforderungen an Emission und Verbrauch führten 2012 zum Ende dieser Tradition. Vorerst, denn zusammen mit der Studie RX-Konzept entwickelte Mazda einen völlig neuen Wankel-Motor.

Passend dazu schneiderten die Designer ein attraktives 4,39 Meter langes Karosseriekleid. Die extrem kurzen Überhänge unterstreichen auf den ersten Blick den sportlichen Anspruch. Ohne Marken-Logo würden viele Auto-Fans dieses Design wohl eher als Italiener einstufen. Auf eine Herkunft aus Japan würden die meisten sicherlich nicht tippen.

Fotos vom Mazda RX-Vision

Aufregend die lange und fast schon unfassbar tiefliegende Motorhaube. Beeindruckend, wie geduckt der RX-Vision wirkt. Betörend das kurze knackige Heck. Einladend auch die Fahrgastkabine im Zentrum des Fahrzeugs. Ich bin gespannt, wie viel von diesem Design wir bei einem Serienmodell wiedersehen.

Die Chancen stehen gut. Denn Mazda hat zuletzt erst beim Mazda MX-5 bewiesen, dass das Unternehmen über den notwendigen Mut verfügt, andere Wege zu gehen. Gut möglich, dass der Mazda RX-Vision in einem Jahr als Mazda RX-9 sein offizielles Debüt feiern darf.

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