Vor gut einem Monat habe ich die Frage gestellt, wie die Japaner eigentlich nach Deutschland kamen. Wobei meine Frage eher in einem übertragenen Sinne gestellt war. Denn der Artikel beschreibt, wie die Autobauer aus Japan ihren Markteintritt auf dem europäischen Markt in Angriff nahmen. Tatsächlich werden die Autos aus Japan in der Regel mit dem Schiff nach Europa geliefert. Wobei Mazda zeigt, dass das auch überwiegend auf der Straße funktioniert. Zur Markteinführung des Mazda3 sind zurzeit acht Fahrzeuge von der Mazda Firmenzentrale im japanischen Hiroshima nach Frankfurt unterwegs.

Den MazdaRoute3 genannten Trip habe ich vor einigen Tagen ebenfalls schon hier im Blog als den ultimativen Roadtrip vorgestellt. Rund 15.000 Kilometer werden die acht fabrikneuen Mazda3 auf eigener Achse zurücklegen. Nach einer Schiffspassage von Hiroshima ins russische Wladiwostok führt die Strecke durch 30 Städte in fünf Ländern, zwei Kontinenten und neun Zeitzonen. Für Mazda ist die Tour bereits die dritte Auflage der Fahrt. Beim Debüt 1977 präsentierten die Japaner den Mazda 323 der ersten Generation. 13 Jahre später brachte Mazda den 626 auf eigener Achse von Hiroshima nach Frankfurt.

Mazda3 in Wladiwostok
Der Mazda3 in Wladiwostok. (Foto: Mazda)

Zur Premiere der neuen Mazda3 hat Mazda die Strecke diesmal in sieben Etappen aufgeteilt. Damit sorgt Mazda für eine Maximierung der Aufmerksamkeit. Denn neben – mehr oder minder – Prominenten und Teilnehmern, die die Fahrt in einem Gewinnspiel gewannen, hat Mazda auch Medienvertreter eingeladen. In diese Gruppe gehören erstmals auch einige Auto-Blogger.

Aus Deutschland sind Jens Stratmann und Jan Gleitsmann, der seine Autobegeisterung hier auf AutoNatives.de vor einiger Zeit im Interview erklärte, dabei. Beide dürfen die rund 1.400 Kilometer lange Startetappe von Wladiwostok nach Blagoveshchensk im Mazda3 fahren. Jens nutzt die Tour auch, um seinen Lesern einen ersten Fahreindruck vom neuen Mazda3 zu vermitteln. Offiziell kommt der Mazda3 erst zur IAA Anfang September nach Deutschland.

Jan gibt denen, die zu Hause sitzen, einen schönen Eindruck von Wladiwostok. Die Hafenstadt am Pazifik, deren Name auf Deutsch „Beherrsche den Osten“ bedeutet, wurde übrigens erst 1860 gegründet. Zwei Jahre nach dem der russische Zar das Gebiet rund um die Stadt den Chinesen per Vertrag abgezwungen hatte.

Wer noch mehr von der Tour erfahren will, sollte sich das Hashtag #MazdaRoute3 merken. Sowohl bei Twitter als auch bei Facebook findet Ihr mit diesem Tag weitere Infos zur Reise. Übrigens nicht nur von Jan und Jens, sondern auch von anderen Medienschaffenden wie der Auto Bild oder von Mazda selbst. Und natürlich nicht nur während der ersten Etappe. Auf der zweiten Etappe wird u.a. Fabian Meßner dabei sein. Nach der Ankunft in Frankfurt habt ihr ab Anfang September auf der IAA die Möglichkeit, die Fahrzeuge der Expedition in Augenschein zu nehmen.

Schreib einen Kommentar

Mit dem Absenden des Kommentars übermittelten Sie uns Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre IP-Adresse, Ihre URL (sofern angegeben) und Ihren Kommentartext. Gleichzeitig stimmen Sie ausdrücklich der Speicherung und der Veröffentlichung des Kommentars zu. Die Veröffentlichung erfolgt ohne E-Mail- und IP-Adresse. Diese Daten dienen dem Schutz vor Missbrauch der Kommentarfunktion (SPAM) und werden anschließend automatisch gelöscht. Wir behalten uns vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen oder die Links zu entfernen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung des Kommentars besteht nicht.