Das Goodwood Festival of Speed gehört für Freunde des historischen Motorsports zu den wichtigsten Veranstaltungen im jährlichen Terminkalender. Hochkarätige Fahrzeuge und ein buntes Programm haben das Festival weltweit zu einem Vorbild für zahlreiche andere Motorsport- und Klassik-Veranstaltungen gemacht.Veranstalter Charles Gordon-Lennox, der Earl of March und Kinrara, versteht es hervorragend, die Industrie in sein Festival einzubinden. Zum 20. Geburtstag des Festivals, das in diesem Jahr vom 11. bis 14. Juli stattfindet, ist McLaren der Partner.

McLaren und Goodwood sind auf traurige Art und Weise eng miteinander verbunden. Auf der zum weitläufigen Anwesen des Lords gehörenden Rennstrecke Goodwood Circuit verunglückte McLaren-Gründer Bruce McLaren am 2. Juni 1970 tödlich. Bei Testfahrten mit einem CanAm-Rennwagen verlor Bruce McLaren die Kontrolle über das Fahrzeug, als sich die Heckverkleidung des M8D löste. McLaren prallte mit 200 Stundenkilometern gegen eine Mauer und verstarb an den Folgen des Unfalls.

Zum 50. Geburtstag der Firma McLaren wird der Rennstall beim Goodwood Festival of Speed eine Auswahl legendärer CanAm-Rennwagen des Hauses vorführen. McLaren erinnert damit, daran, dass das Team von 1967 bis 1971 fünfmal in Folge den CanAm-Titel gewann. Nach den Piloten Bruce McLaren und Denny Hulme bezeichnen Fans diese Jahre heute als „Bruce und Danny Show“. Erst 1972 beendete Penske Racing mit dem legendären Porsche 917/10 diese Serie.

McLaren MP4-12C GT Can-Am Edition
Der McLaren MP4-12C GT Can-Am Edition (Foto McLaren)

Track-Day-Spielzeug McLaren MP4-12C GT Can-Am Edition

Wichtiger Bestandteil des Goodwood Festival of Speed ist das Bergrennen, ausgetragen auf dem Hügel vor Goodwood House. Am Start sind bei diesem Rennen genauso Vorkriegsmodelle wie moderne Formel-1-Boliden oder GT-Fahrzeuge – oftmals bewegt von aktuellen oder ehemaligen Motorsportgrößen.

Den Streckenrekord auf der 1,86 Kilometer langen Strecke mit neun Kurven hält seit 1999 Nick Heidfeld. Am Steuer eines McLaren-Mercedes MP4/13 jagte der damalige McLaren-Testfahrer in 41,6 Sekunden den Berg hinauf. 2013 nimmt McLaren mit dem aktuellen „McLaren MP4-12C GT Can-Am Edition“ am Bergrennen des Goodwood Festival of Speed teil.

Das Sondermodell „McLaren MP4-12C GT Can-Am Edition“ ist eng mit der GT3-Version des Supersportlers McLaren MP4-12C verwandt. Doch während der GT3 reglementbedingt durch Restriktoren atmen muss, kann der V8 der Can-Am-Edition seinen Sauerstoff ohne Beschränkungen beziehen. Die Folge sind 639 PS, die das 3,8-Liter-Biturbo-Triebwerk des rund 470.000 Euro teuren Fahrzeugs zur Verfügung stellt.

Superstar McLaren P1

Während der „McLaren MP4-12C GT Can-Am Edition“ ohne Straßenzulassung im Angebot ist, ist der McLaren P1, den McLaren ebenfalls in Goodwood präsentiert, ein Alltagssportwagen. Obwohl McLarens Neuer, von dessen Wintertests gerade ein Video kursiert, nochmals fast 300 PS mehr mobilisiert.

McLaren P1 im Wintertest
Der getarnte McLaren P1 im Wintertest (Foto: McLaren)

McLaren kündigt an, dass der P1 seine 375 glücklichen Besitzer mit 916 PS erfreuen wird. Um diese Leistung zu erreichen, unterstützt McLaren den bekannten 3,8-Liter-Twin-Turbo-V8-Benzinmotor mit einem Elektromotor. Wer will, der kann mit diesem neuen Supersportwagen in 17 Sekunden von 0 auf Tempo 300 beschleunigen.

 

1 Kommentar

  1. Oskar von Treten Reply

    McLaren präsentiert also seinen neuen Autos in Goodwood. Was bitte hat das mit historischem Motorsport zu tun?

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