April, das heißt für mich seit einigen Jahren für mich immer, dass es nach Hockenheim geht. Denn der Kampf der Zwerge startet hier fast schon traditionell in seine Saison. Und da ich auch in diesem Jahr den Kampf der Zwerge wieder als permanenter Streckensprecher begleiten werde, war die Hockenheim Historic in diesem Jahr mein persönlicher Motorsport-Saisonauftakt.

Als Besucher war ich zwar vor ein paar Wochen bereits in Monza, doch einen Einsatz am Mikro hatte ich in diesem Jahr noch nicht. Schön war, die Tour nach Hockenheim diesmal zu dritt anzutreten. Denn neben meinem alten Kumpel Christian, der den Kampf der Zwerge als Fotograf begleitet, ging diesmal auch mein Sohn Max mit auf Tour. Das ist immer besonders praktisch, weil der nicht mehr Kurze ein unermüdlicher Informationsbeschaffer im Fahrerlager ist.

Das Leben in der Sprecherkabine ist nämlich immer auch das Leben in einer eigenen Welt. Eingeklemmt zwischen ein paar TV-Geräten hockt man als Streckensprecher in einer kleinen Kabine, die oft nur ein kleines Fenster zur Außenwelt hat. Gerade in Hockenheim sehen wir extrem wenig von der Strecke. Ein guter Draht zur Außenwelt ist da eine feine Sache, um das Publikum mit frischen Informationen zu versorgen.

Besonders gut gefallen hat mir das große der Feld der Race History on Track (RHoT). Ohne den Wettbewerbsdruck eines Zweikampfs rücken in der RHoT Formel-Rennwagen aus unterschiedlichen Epochen zu Schauläufen aus. Vertreten sind genauso Nachkriegswagen wie Rennwagen aus den 1980er-Jahren. Das lockt auch ungewöhnliche Rennwagen wie einen Maurer MM83, der von einem Mazda-Motor angetrieben wird, oder einen Lola T142 aus der in Europa nicht so bekannten Formel 5000 auf die Strecke.

 

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