Porsche erweitert die Modellpalette um ein weiteres Sport Utility Vehicle (SUV). Ab Anfang April 2014 soll der kompakte SUV bei den Händlern stehen. Über das Aussehen und die technischen Daten des Macan wurde in den vergangenen Monaten bereits viel spekuliert. Denn bisher war nur der Name, der von der indonesischen Bezeichnung für Tiger abgeleitet, ist bekannt. Zur Los Angeles Motor Show lüftete der Sportwagenhersteller das Geheimnis.

Das neue Mitglied der Porsche-Familie wirkt vertraut. Auf Grundlage des Q5 der Konzernschwester Audi ist ein sportlicher SUV entstanden. Breit und flach nennt Porsche das Design. Das klingt nach einem Widerspruch, schließlich ist der Macan ein SUV.

Für den Porsche Macan stand hauptsächlich der 911 Pate

Das fängt mit den Scheinwerfern und der Motorhaube an. Mit der Form der seitlichen Fenster, der sich am Heck absenkenden Dachlinie sowie der weichen Ausformung der hinteren Kotflügel haben die Designer weitere Gestaltungselemente des Klassikers aufgenommen und für den Macan adaptiert.

Zu den Geheimnissen, die Porsche bisher gut hütete, gehörten bisher auch die genauen Daten der angebotenen Motoren. Nach der Ankündigung zur Los Angeles Auto Show wissen wir, dass zur Markteinführung drei Modelle zur Auswahl stehen werden:

  • Macan S mit einem 3,0-Liter-V6-Biturbo-Motor und 340 PS Leistung
  • Macan S Diesel mit einem 3,0-Liter-V6-Turbodieselmotor und 258 PS Leistung
  • Macan Turbo mit einem 3,6-Liter-V6-Biturbo-Motor und 400 PS Leistung

Alle drei Versionen des Macan verfügen über einen aktiven Allradantrieb. Die Hinterachse des Macan ist dabei immer angetrieben. Bei Bedarf wird die Vorderachse mit einer elektronisch geregelten, kennfeldgesteuerten Lamellenkupplung zugeschaltet. Porsche bezeichnet den Macan als den Sportwagen unter den SUV. Das ist wenig überraschend, gehört zum Kern der Marke.

Trotzdem will Porsche es auch im Gelände besser machen als andere. Für den Einsatz auf losem Untergrund verfügt der Macan über einen speziellen Offroad-Modus. Dabei wird die Bodenfreiheit erhöht. Zudem sorgt die Elektronik dafür, dass die Vorderachse früher als sonst üblich für den Antrieb des Macan genutzt wird. Das Durchdrehen der hinteren Räder wird durch gezielte Sperren- und Bremseingriffe reduziert. All das soll dafür sorgen, dass der Macan nicht nur als Asphalt-Tiger durchgeht.

Gefertigt wird der Macan im Porsche-Werk Leipzig. Porsche hat dazu 500 Millionen Euro für den Aufbau einer zusätzlichen Fertigungslinie investiert. Bis zu 50.000 Macan sollen hier in Zukunft entstehen. Sie werden zu Preisen ab 57.930 Euro für den Macan S und den Macan S Diesel beziehungsweise 79.826 Euro für den Macan Turbo bei den Händlern stehen.

Weitere Bilder vom Porsche Macan

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