Beim Blogger Roadtrip hatte ich das Vergnügen, always online zu sein. Dank der Unterstützung durch Vodefone hatten wir drei mobile Hotspots dabei, die uns auf der Strecke durch Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und der Schweiz die mobile Kommunikation ermöglichten. So konnten wir über Facebook und Twitter laufend Statusmeldungen zu unserer Reise veröffentlichen.

Das weckte Begehrlichkeiten

Nach den positiven Erfahrungen beim Blogger Roadtrip wollten Karla, Junior und ich in den zurückliegenden Herbstferien endlich auch im Urlaub eine mobile Internetverbindung nutzen. Im Vorfeld war allerdings nicht ganz klar, ob in unserem ziemlich abseits liegenden Feriendomizil eine stabile 3G Verbindung möglich sein würde. In den vergangenen Jahren war in dieser Einöde manchmal nämlich schon der Handyempfang ein Problem. Zudem war klar, dass wir uns vor Ort eine SIM-Karte kaufen würden, um die immer noch recht hohen Roamingkosten zu vermeiden.

Einen Tag nach Ankunft in der Vendeé haben wir in der Department-Hauptstadt La Roche sur Yon ein Einkaufszentrum gestürmt. Bereits im Eingangsbereich lachten uns dort Filialen von Orange und SFR an. Es dauerte etwas, bis der Verkäufer bei Orange verstand, dass wir nur eine Datenkarte wünschten. Doch schließlich klappte es mit der Kommunikation und der Weg zum Internet im Urlaub war frei. Nach einem kurzen Preisvergleich mit der Konkurrenz entschieden wir uns schließlich für ein Angebot von Orange.

Let’s go – mobiles Prepaid Internet von Orange

Die „Let’s go“ genannte Prepaid-Datenkarte kostete bei Orange 8 Euro. Mit dieser Karte kann man sofort 15 Tage lang surfen. Will man die Karte länger nutzen, muss man sich ausweisen UND eine französische Adresse angeben. Dies kann aber durchaus auch die Adresse des Hotels, der Ferienanlage oder des Campingplatzes sein. Wer keine Adresse nennen kann, muss anschließend eine neue Karte kaufen, da die Anbieter in Frankreich die Karte sonst nach 15 Tagen deaktivieren müssen.

Im Startpreis enthalten ist ein Datenvolumen von 100 MB. Wer mehr Datenvolumen benötigt, kann seine Karte in unterschiedlichen Stufen aufladen. Wir entschieden uns für die „édition spéciale“. Sie bietet für 20 Euro satte 2 GB Transfervolumen, die einen Monat zur Verfügung stehen. In Verbindung mit einem kleinen mobilen WLAN Hotspot, den uns Amazon direkt in den Urlaubsort geliefert hat, hatten wir so für die 14 Tages-Tour mehr als ausreichend Internet. Junior konnte bei Foursquare neue Orte erkunden, Karla knirschende Kurzmitteilungen verfassen und ich mich über die Formel 1 Übertragungen bei RTL aufregen.

8 Kommentare

  1. Hallo!

    Vielen Dank für den Tipp! Da die Franzosen Englisch noch nicht als gängige Sprache anerkannt haben (seufz) und mein Französisch grottig ist, war mir die Webseite der franz. Provider ein einziges Rätsel. Dank dir steige ich durch und weiß nun, was ich in der Bretagne kaufen muss.

    Merci bien, mon ami! 🙂
    Salut!

  2. hey, also bei mir läuft der Mist nicht, Die Einstellungen für den Stick scheinen falsch zu sein, kannst Du mir dazu auch einen Tipp geben…

    Habe genau das gleiche 20 EUR Paket gekauft, war dann nochmal in dem Laden und der Typ hatte 0 Ahnung und hat ne Hotline angerufen und mich dann abgespeist damit, daß das erst aktiviert werden muss.
    War das bei Dir wirklich auch erst 2 Tage später funktionell?

  3. Coole Infos: Was heisst „Data Prepaid“ auf französsich?! Und war dieser mobile Hotspot gut, oder wäre ein anderes Produkt mit mehr/anderen Features besser bzw. passender gewesen?!

  4. kann man das internet auch unterwegs oder nur an einem platz nutzen ?
    lg

    • Tom Schwede Reply

      Mit meinem Router ja; wobei es natürlich auch in Frankreich durchaus Funklöcher gibt.

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