Am Abend ging in Essen die Techno-Classica 2010 zu Ende. Die Veranstalter zogen jetzt ein sehr positives Fazit. AutoNatives.de hat an allen Messetagen das Treiben auf dem Messegelände beobachtet und im Bild festgehalten.

Die weltweit größte Klassiker-Messe war mehr als 170.000 Freunde klassischer Automobile eine Reise wert. Insgesamt hat die Techno-Classica 2010 die Erwartungen übertroffen. Wie die Veranstalter in ihrem Abschlussbericht betonten, hat die Techno-Classica auch in diesem Jahr ihre Position als weltweit angesehener Handelsplatz für klassische Automobile sowie als Treffpunkt der internationalen Szene behauptet. Denn neben der Anzahl der internationalen Aussteller hat im Vergleich zu den Vorjahren auch der Anteil ausländischer Besucher zugenommen.

Dies spiegelt sich auch darin wider, dass die Aussteller davon berichten, zahlreiche Fahrzeuge ins Ausland verkauft zu haben. Wobei einige der Fahrzeuge fortan nicht nur in europäischen Länder einen neuen Liebhaber entzücken. Denn Besucher aus allen Erdteilen, darunter auch international bekannte Sammler, haben auf der Messe in der europäischen Kulturhauptstadt 2010 die eine oder andere automobile Kostbarkeiten erstanden.

Die Schatztruhe für automobile Nostalgiker

Neben Sammlerautomobilen waren in Essen auch Youngtimer und Young-Classics mit Kult-Status gefragt. Wobei diese Fahrzeugkategorien sich immer wieder als „Einstiegsdroge“ ins Oldtimer-Hobby erweisen. Daneben machten zahlreiche Anbieter von Zubehör, Accessoires, Lifestyleprodukten, Automobil-Literatur und ein umfassendes Ersatzteilangebot die Techno-Classica zu einer wahren Schatztruhe für automobile Nostalgiker.

Anton L. Franssen, der Geschäftsführer des Techno-Classica-Veranstalters S.I.H.A., wies zu Recht darauf hin, dass die Leidenschaft für klassische Automobile übrigens nicht unbedingt eine Frage des Kontostandes sei. An diesem Hobby haben junge Menschen ebenso wie ältere Semester ihre Freude. „Das Hobby zieht sich quer durch alle gesellschaftlichen Schichten und Einkommenskategorien“, unterstreicht Franssen.

„Faszination Klassiker“ schweißt Menschen zusammen

Wie sehr das gemeinsame Klassiker-Hobby Menschen „zusammenschweißt“, demonstrierten mehr als 230 Clubs. Ihre liebevoll, kreativ und mit viel Idealismus gestalteten Stände waren wieder beliebte Anlaufpunkte für die Besucher auf ihrer Zeitreise durch die Geschichte des Automobils. Traditionell wurde wieder der schönste und originellste Clubstand ausgezeichnet. Dabei gingen die „De Trabi Frönde Niederrhein“ aus Willich als Sieger hervor.

„Die beeindruckenden Auftritte der Historik-Sparten aller führenden Automobilhersteller, die auf der Messe als internationalem Klassik-Forum der Automobilindustrie Meilensteine der Automobil-entwicklung präsentierten, sowie die lückenlose Teilnahme des renommierten Klassiker-Handels und der führenden Restauratoren boten auf über 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein Spiegelbild der Branche.“ betont Franssen, der damit den Vorsprung der Techno-Classica als Welt-Leitmesse ausgebaut sieht.

Wer also auf dem Geschmack gekommen ist, der sollte sich schon jetzt den Termin der nächsten Techno-Classica notieren, die vom 31. März bis zum 3. April 2011 in der Messe Essen stattfinden wird.

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