Am vergangenen Wochenende fand das Zolder Race Festival. Doch Montag war ich in Hamburg. Dienstag mit Junior auf der Kartbahn in Hagen. Den Rest der Woche hinderten mich ein paar Überstunden am Bloggen. Deshalb schaffe ich erst heute, auf das Zolder Race Festival 2014 zurückzublicken.

Das Zolder Race Festival ist – fast schon traditionell – ein Rennen des extremen Wetters. Entweder ist es brüllend heiß oder es regnet Katz und Maus. Seit einigen Jahren wechselt sich das Wetter in Limburg beim Race Festival im Jahrestakt kontinuierlich ab. Am Samstag sah es tatsächlich nach einer Verlängerung dieser Serie (2013 Hitze, 2012 Regen, 2011 Hitze) aus.

Heftige Regenschauer setzten den ehemaligen Grand Prix sintflutartig unter Wasser. Der Ausflug auf die 4,011 Kilometer lange Strecke geriet für die Teilnehmer zu einem Schwimmwettbewerb. Die Wassermassen hätten auch den kürzlich in Berlin durchgeführten Schwimm-Europameisterschaften gut zu Gesicht gestanden.

Kein Wunder, dass sich am Sonntag der Blick regelmäßig an den Himmel richtete. Kommt weiterer Regen oder bleibt es trocken? Das war die Frage, die alle im Fahrerlager bewegte. Zumal pünktlich zum Start des ersten Rennens der Youngtimer Trophy ein leichter Nieselregen einsetzte.

Doch beim Zolder Race Festival 2014 blieb es bei einem kurzen Schauer. Nach knapp einer Viertelstunde war der Spuk – zum Glück – erledigt. Zur Freude der zahlreich anwesenden Zuschauer sowie der – meisten – Teilnehmer blieb es bis zum Ende des Renntags trocken.

Die Rennen der Youngtimer Trophy

Fangen wir mal mit dem ersten Rennen der Youngtimer Trophy an. Dort messen sich die etwas älteren und damit etwas langsameren Rennwagen. Die ersten 40 Minuten dieses Rennens waren interessant. Doch am Ende nur eine sanfte Ouvertüre für den hektischen Schlussakkord. Zunächst führte eine Saftey Car Phase im letzten Renndrittel das Feld wieder zusammen.

Ärgerlich für die Teilnehmer, die ihren im Reglement der Youngtimer Trophy vorgeschriebenen Pflichtboxenstopp zuvor nicht absolvierten. Zudem sah sich die Rennleitung zuvor gezwungen, mehrere Piloten mit Durchfahrtstrafen zu belegen. Doch Pflichtboxenstopp als auch Durchfahrtstrafe gelten nur unter Rennbedingungen als absolviert.

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Das sorgte nach der Freigabe des Rennens rund fünf Minuten vor dem Ende noch für zahlreiche Verschiebungen. Am Ende behielten Wilhelm Vinke und Stefan Scholz im Kadett B die Oberhand. Zweiter wurde Michael Nolte im Opel Ascona A. Auf dem dritten Platz kam Olaf Rost im VW Polo in Ziel.

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Auch im Rennen der stärkeren Fahrzeuge der Youngtimer Trophy ging es spannend zu. Mehrmals wechselte die Führung. Am Ende trug sich mit Edgar Salewsky im fünften Saisonlauf bereits der fünfte Gewinner in die Ergebnislisten der Youngtimer Trophy ein. Das Podium vervollständigten Dieter Schmidtmann und Heiko Hammel. Womit das Podium fest in Hand der Marke Porsche war.

Die Rennen der FHR – Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport

Im Stundenrennen der HTGT siegte Felix Haas mit seinem bekannten Darren Mk3. Wobei der Schweizer ohne echte Konkurrenz an der Spitze ein einsames Rennen fuhr. Dahinter beeindruckte Frank Stippler mit dem großartigen Bizzarrini GT 5300. Das von Frank Stippler bewegte Fahrzeug wurde kürzlich restauriert, nahm bereits in Spa am Training teil.

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Doch technische Probleme verhinderten in den Ardennen noch den Renneinsatz. Nach dem Training verschwand der Bizzarrini im Hänger. In Zolder folgte der erste Renneinsatz, den der Sportwagen mit Bravour überstand. Stippler fuhr auf Platz zwei in Ziel. 0,836 Sekunden vor Max-Gerrit Westhof im Chevron B 16 auf den dritten Platz.

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Auch das Langstreckenrennen wurde zur „Beute“ von Felix Haas, der dabei mit einem Chevron B 16 auf Kaperfahrt ging. Das Podium vervollständigten Duve und Stursberg im Ford Escort RS 1600. Dritte wurden Sanchez und Pütz im Porsche 911 ST.

Fotos vom Zolder Race Festival 2014

 

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