Sommerzeit ist Cabriozeit. Ich habe – passend zum Hochsommer – die günstigsten Cabrio-Modelle herausgesucht.

Dabei war ich selbst überrascht, wie wenige Cabrios es im Vergleich zu früher gibt. Denn zahlreiche traditionelle Cabrio-Anbieter haben – zumindest in dieser Preisklasse – zurzeit kein Cabrio mehr im Angebot.

Smart fortwo pure cabrio – ab 13.985 Euro

Smart fortwo pure cabrio – ab 13.985 Euro
Smart fortwo pure cabrio (Foto: Smart)

Der Smart ist unendlich praktisch. Vielleicht sogar das optimale Auto für echte Großstädte wie Berlin, Hamburg oder das Ruhrgebiet. Für Cabriofreunde bietet Smart auch ein Cabrio an. Ich bin es selbst erst vor einigen Wochen gefahren. Anders als bei der Limousine basiert das Cabrio noch auf dem Smart der zweiten Generation. Der Einstieg erfordert mindestens 13.985 Euro. Dafür gibt es den smart fortwo pure cabrio mit dem 71 PS starken Benzinmotor.

Fiat 500C – ab 14.750 Euro

Fiat 500C – ab 14.750 Euro
Fiat 500C (Foto: Fiat)

Strenggenommen ist der Fiat 500 C kein Cabrio. Die feststehenden Seitenholme machen den kleinen Italiener zum Landaulet. Doch Cabrio klingt moderner. Basismotor ist ein 69 PS starker und 1,2 Liter großer Vierzylinder. Genug für den stylischen Italiener, der auch nach acht Jahren Laufzeit dank des jüngsten Facelifts immer noch aktuell ist.

DS 3 Cabrio – ab 18.690 Euro

DS 3 Cabrio – ab 18.690 Euro
DS 3 Cabrio (Foto: Citroen)

Auch in Frankreich gibt es noch ein Cabrio. Der Citroen-Ableger DS bietet mit dem D3 Cabrio ein offenes Auto an. Wer sich für das Grundmodell ohne Extras entscheidet, der legt 18.690 Euro auf den Tisch des Händlers. Dafür gibt es 82 PS und sogar schon einige Extras. So ist beim DS3 beispielsweise schon ein Radio an Bord. Das lässt sich zum Beispiel Smart extra bezahlen.

Mini One Cabrio – ab 21.150 Euro

Mini One Cabrio – ab 21.150 Euro
Mini One Cabrio (Foto: Mini)

BMW bietet auch seinen Kleinsten als Cabrio an. Denn Offenfahren hat bei den Bayern eine lange Tradition. Mit 98 PS gehört das Mini Cabrio zu den stärker motorisierten Fahrzeugen in dieser Übersicht. Nettes Detail, das allerdings ein Extra ist, ist der Always-Open-Timer. Er zählt die Stunden, die das Dach des Minis geöffnet ist.

VW Beetle Cabriolet – ab 22.525 Euro

VW Beetle Cabriolet – ab 22.525 Euro
VW Beetle Cabriolet (Foto: VW Beetle)

Eine Nummer größer als der Mini ist der Beetle. Gemeinsam haben beide, dass sie sich in ihrer Form auf Klassiker beziehen. Mit dem Beetle würdigt VW den legendären Käfer. Da darf ein Cabrio natürlich nicht fehlen. 22.525 Euro kostet der Einstieg. Dazu wird der Beetle vom 1,2 Liter TSI-Motor mit 105 PS angetrieben.

Mazda MX-5 – ab 22.990 Euro

Mazda MX-5 – ab 22.990 Euro
Mazda MX-5 (Foto: Mazda)

Der Mazda MX5 ist ein Klassiker. Und im September steht endlich die lange angekündigte neue Generation des MX5 bei den deutschen Händlern. Gerade noch pünktlich, um im Spätsommer offenfahren zu können. Mit einem Grundpreis von fast 23.000 Euro liegt der Mazda natürlich über einem Smart, Fiat 500 oder auch Mini. Doch dafür gibt es einen echten Sportwagen – das ist im Preisbereich bis 25.000 Euro inzwischen ein Alleinstellungsmerkmal.

VW Golf Cabriolet – ab 25.100 Euro

VW Golf Cabriolet – ab 25.100 Euro
VW Golf Cabriolet (Foto: VW)

Strenggenommen reißt der Wolfsburger unsere Preismarke von 25.000 Euro. Denn der Grundpreis liegt genau 100 Euro über unserem Schwellenpreis. Hier ist also etwas Verhandlungsschick und die Frage nach dem Hauspreis gefragt. Ansonsten gibt es bei VW mit dem Beetle eine Alternative, die sogar über den gleichen Motor wie der Golf verfügt.

Wer glänzt durch Abwesenheit?

Opel, Peugeot und Ford – alle drei haben zurzeit kein Cabrio mehr in der Preisklasse bis 25.000 Euro im Angebot. Peugeot, wo Cabrios eine lange Tradition haben, hat sich völlig aus dem Markt mit Cabrios zurückgezogen. Bei Opel gibt es immerhin den Cascada, doch der mit rund 27.000 schon deutlich teurer als unsere hier genannten Modelle. Das Gleiche gilt für den offenen Ford Mustang.

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