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Tom Schwede, bewegt alles, was vier Räder hat Hallo, ich bin Tom — zusammen mit der Auto Blogger Crew mit viel Benzin im Blut blogge ich hier im Auto-Blog für Auto-Natives über Autos. Seit 2007 gibt es in diesem Blog regelmäßig Reportagen, Tests und Meinungen rund ums Auto. Dazu zählen auch Beiträge über Oldtimer oder Youngtimer sowie über Motorsport.

 


Suzuki, die Nummer vier unter den japanischen Autoherstellern, bietet überwiegend Kleinwagen und Geländewagen an. Dem Flagschiff Grand Vitara haben die Japaner jetzt – nach eigener Aussage – eine „Frischzellenkur“ verpasst. Interessante Wortwahl, denn Frischzellenkuren gelten längst als wirklungslos, wenn nicht sogar als gefährlich.

Mit einem neuen Gesicht sowie einer Überarbeitung der Innenausstattung möchte man das in der aktuellen Form seit 2006 im Handel befindliche Modell auf die Höhe der Zeit heben. Zum neuen Gesicht gehören Änderungen an der Frontstoßstange und dem Kühlergrill. Im Innenraum umfasst die Aktualisierung neue Sitzbezüge und farblich angepasste Tür-Innenverkleidungen sowie in der Ausstattungsvariante „Comfort“ ein neues Navigationssystem von Garmin. Dem Trend zu größeren Bildschirmen folgend, bietet das Navigationssystem jetzt einen 6.1“ Touchscreen.

Innenraum des Suzuki Grand Vitara  Facelift 2012
Der überarbeitete Innenraum des Suzuki Grand Vitara (Foto: Suzuki)

Da sich Suzuki als Allradspezialist versteht, verfügt der Grand Vitara weiterhin über einen permanenten Allradantrieb, der alle vier Räder antreibt. Eine zuschaltbare Differenzialsperre sorgt – zumindest in den beiden großen Motorvarianten – dafür, dass der SUV auch auf verschneiten Alpenstraßen oder matschigen Offroad-Pisten sein Durchkommen findet. Unter der Motorhaube können Suzuki-Kunden weiter zwischen einem 1,9 Liter-Diesel und einem 2,4 Liter-Benziner wählen. Im 3-türigen Grand Vitara ist auch ein 1,6 Liter-Benziner verfügbar. Die Preise beginnen – für den 3-Türer – bei 19.990 Euro. Die 5-türige Version steht ab 25.790 Euro bei den Händlern.

Angesichts der Änderungen, die Suzuki im Rahmen dieser Modellpflege vorgenommen hat, ist das Facelift allenfalls ein kleiner Patch. In der EDV-Welt würde man bei so wenigen Änderungen allenfalls in der dritten Stelle die Versionsnummer ändern. Wenn der Grand Vitara also bisher die Versionsnummer 3.2 trug, haben wir jetzt wohl einen Grand Vitara 3.2.1. Es ist Suzuki zu wünschen, dass die Überarbeitung des Flagschiffs keine Frischzellenkur ist. Denn das in den 1960er-Jahren besonders bei Prominenten beliebte Verfahren der Alternativmedizin hat heute kaum noch eine Bedeutung, weil die Wirksamkeit der Frischzellenkur nie bewiesen wurde. Zeitweise war die Therapie sogar verboten, weil immer wieder Patienten die Behandlung nicht überlebten. Und das wünsche ich persönlich weder Suzuki noch dem Grand Vitara.


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Infos zum Titelbild dieses Beitrags:
Suzuki Grand Vitara mit dem Facelift 2012 als 3- und 5-Türer (Foto: Suzuki)

Suzuki Grand Vitara mit dem Facelift 2012 als 3- und 5-Türer (Foto: Suzuki)

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Author

Tom wuchs als Kind der späten 60er-Jahre in einem ausgesprochen automobilen Umfeld auf. Das wirkt bis in die Gegenwart nach und ist ein guter Nährboden, um heute über Autos zu schreiben.

1 Comment

  1. Aber die müssen doch irgendein Lebenszeichen von sich geben. Sonst bekommen die doch gar keine Aufmrksamkeit.

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