Ende Oktober lädt traditionell das Toyota Automobile Museum zu seinem Classic Car Festival ein. In diesem Jahr steht im japanischen Nagakute die 30. Ausgabe des Festivals auf dem Programm.

Zugegeben, diesen Veranstaltungstipp zu nutzen, erfordert eine weite Reise. Denn am 27. Oktober feiert das Toyota Automobile Museum im japanischen Nagakute sein 30. Classic Car Festival. Zum Classic Car Festival gehören traditionell eine öffentliche Straßenparade und eine Sonderausstellung. Sie trägt diesmal den Titel „Autos, die die Zeit symbolisieren“. Das Besondere dabei ist, dass sich das Museum nicht nur auf Fahrzeuge aus dem eigenen Konzern beschränkt.

Denn das Museum von Toyota widmet sich ausdrücklich der ganze Geschichte des Autos. Dazu bietet das Museum privaten Oldtimer-Besitzern die Möglichkeit, an der großen Oldtimer-Parade teilzunehmen. Dabei rollen die Oldtimer auf einer gut 14 Kilometer langen Strecke vom Toyota Automobile Museum zum „Aichi Memorial Park“. Um 8:45 Uhr gehen die rund 150 Klassiker aus Japan, Europa und Amerika auf diese kurze Reise.

Die Parade deckt die Auto-Geschichte vollständig ab!

Weshalb die Oldtimer auch in diesem Jahr wieder in der Reihenfolge ihrer Zulassung auf die Strecke gehen. In diesem Jahr lädt das Toyota Automobile Museum Autos bis zum Baujahr 1989 zur Teilnahme an der Parade ein. Zum 30. Jubiläum des Classic Car Festivals verlängerten die Verantwortlichen zudem die Strecke der Parade. Denn sie möchten möglichst vielen Menschen die Gelegenheit geben, die Autos bei der Oldtimer-Parade zu bewundern.

Toyota Automobile Museum im japanischen Nagakute
Toyota Automobile Museum im japanischen Nagakute (Foto: Toyota)

Nach der Parade stehen die Fahrzeuge im nähen „Aichi Memorial Park“. Das ermöglicht den Oldtimer-Fans, die Autos dort ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Wobei die Verantwortlichen des Toyota Automobile Museums in ihrer Ankündigung zum Classic Car Festival Automobile als besondere Meilensteine hervorheben. Denn sie symbolisieren, so die Veranstalter, in besonderer Art und Weise ihre jeweilige Epoche.

Dazu zählen:

  • Baker Electric von 1902 – das Auto des amerikanischen Herstellers war rund 40 Kilometer pro Stunde schnell. Es stammt aus einer Zeit, als Elektroautos zumindest in den Großstädten der USA den Markt dominierten. Denn das Elektroauto galt, anders als Dampfwagen oder Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren damals als sicher.
  • Franklin Series 9 von 1918 – der Series 9 der amerikanischen H. H. Franklin Manufacturing Company war der erste luftgekühlte Reihensechszylinder und einem Motorblock aus Aluminium.
  • Subaru 360 Model K111 von 1959 war das erste Serienfahrzeug von Fuji Heavy Industries. Der Hersteller verstand den Kleinwagen von Anfang an als japanisches „Volksauto“. Mit Erfolg, denn der Kleinwagen 360 Modell K111 war in seiner Klasse in Japan rund zehn Jahre Marktführer.
  • Toyota Prius von 1997 als erstes Auto eines Massenherstellers, das mit einem Plug-In-Antrieb zu den Kunden rollte.

Neben diesen Meilensteinen stellt das Toyota Automobile Museum weitere Fahrzeuge aus seinem Bestand im „Aichi Memorial Park“ aus. Dazu zählen genauso ein Toyota Model AB Phaeton (1938), ein Jaguar XK150S (1961) oder ein LTI TX1 London Taxi (1997). Mehr zum Toyota Automobile Museum sowie dem Classic Car Festival gibt es auf der Webseite des Unternehmens.

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