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Tom Schwede, bewegt alles, was vier Räder hat Hallo, ich bin Tom — zusammen mit der Auto Blogger Crew mit viel Benzin im Blut blogge ich hier im Auto-Blog für Auto-Natives über Autos. Seit 2007 gibt es in diesem Blog regelmäßig Reportagen, Tests und Meinungen rund ums Auto. Dazu zählen auch Beiträge über Oldtimer oder Youngtimer sowie über Motorsport.

 




Vor gut sieben Jahren verunglückte Georg Plasa beim Bergrennen Coppa Bruno Carotti im italienischen Rieti schwer. Der Bayer prallte mit einem selbst aufgebauten BMW 134 Judd-V8-Motor mit über 200 km/h nahezu ungebremst gegen eine Felsmauer und verstarb an den Folgen dieses Unfalls. Beim Goodwood Festival of Speed erinnerte der Fahrwerksspezialist KW an den Ausnahmekönner. Denn KW schickte mit Bergrennfahrer Jörg Weidinger am Lenkrad einen ebenfalls von Plasa einst gebauten BMW 320 Judd V8 beim Festival of Speed den Berg hinauf.

Und das mit Erfolg!

Denn mit einer Zeit von 46,43 Sekunden war der alte Dreier BMW das schnellste Fahrzeug mit herkömmlichem Verbrennungsmotor. Im „Shootout-Finale“ des Goodwood Festival of Speed 2018 mussten sich Weidinger und der BMW mit dem Formel-1-Motor nur zwei Elektrorennwagen geschlagen gegeben. Schnellster war der Volkswagen I.D. R Pikes Peak (43,86 Sekunden), der den ebenfalls elektrischen NIO EP9 (44,32 Sekunden) auf den zweiten Platz verweisen konnte. Nicht nur für die europäische Bergrennsport-Community war der BMW von Georg Plasa damit der Sieger der Herzen.

Nach dem tödlichen Unfall von Georg Plasa übernahm KW-Geschäftsführer Klaus Wohlfarth den alten BMW 320 Judd V8 aus dem Nachlass des Bergrennfahrers. Doch der Wagen war nicht rennfertig. Es fehlten Aufhängungs- und Anbauteile sowie zahlreiche Kleinteile. Der Wiederaufbau war schwierig, da es sich größtenteils um Einzelanfertigungen handelte. Trotzdem entschloss sich Wohlfarth im vergangenen Jahr zum Wiederaufbau. Nach dem Abschluss der Restauration lud Goodwood-Veranstalter Charles Gordon-Lennox, 11. Duke of Richmond den Rennwagen zum Festival of Speed.

Schon Georg Plasa hatte sich zu Lebzeiten mit der Frage beschäftigt, was beim Festival of Speed mit einem richtigen Bergrennauto möglich wäre. Die Antwort ist einfach: In 46,43 Sekunden stürmte der 550 PS starke BMW mit seinem 3,4-Liter-Judd-V8 den Berg hinauf. Mit mehr als 11.000 Umdrehungen pro Minuten und einem unglaublichen Sound jagte Jörg Weidinger in Plasts BMW den Hügel zum Herrenhaus hinauf. Das können wir Euch nicht vorenthalten. Das Video aus Goodwood gibt einen kleinen Eindruck davon, wie sich das am Wochenende anhörte.


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Infos zum Titelbild dieses Beitrags:
Der BMW 320 Judd V8 E36 von Georg Plasa beim Goodwood Festival of Speed 2018

Foto: KW automotive

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Tom wuchs als Kind der späten 60er-Jahre in einem ausgesprochen automobilen Umfeld auf. Das wirkt bis in die Gegenwart nach und ist ein guter Nährboden, um heute über Autos zu schreiben.

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