Triumph Spitfire, Nummer 1
Triumph Spitfire, Nummer 1 (Foto: Sussex Sports Cars)

Ich mag, darüber habe ich oft geschrieben, britische Autos. Relativ weit oben steht, trotz eigener Erfahrungen, dabei der Triumph Spitfire. Der kleine Roadster wurde von 1962 bis 1980 in fünf Generationen gefertigt. Besonders die Exemplare des ab 1974 angebotenen Spitfire 1500 galten aus Inbegriff des Pannenautos. Der ADAC verlieh dem Spitfire wegen dessen zahlreicher, meist ab Werk verbauter, Qualitätsmängel 1976 die „Silberne Zitrone“ für den schlechtesten Neuwagen.

Wer sich für das andere Ende der Spitfire-Geschichte interessiert, wird zurzeit bei den Klassik-Experten von Sussex Sports Cars fündig. Die Briten bieten den ersten überhaupt gebauten Triumph Spitfire zum Verkauf an. Genau dieses Exemplar stand 1962 – zusammen mit einem weiteren Spitfire – auf der British Motor Show.

Auch im Innenraum ist der Triumph Spitfire, Nummer 1 Spitze (Foto: Sussex Sports Cars)
Auch im Innenraum ist der Triumph Spitfire, Nummer 1 Spitze (Foto: Sussex Sports Cars)

Triumph wagte sich mit dem Spitfire in den Markt der kleinen Sportroadster vor, den Austin-Healey 1958 mit seinem Sprite begründet hatte. Ähnlich wie Austin, wo der Austin A30/35 die wichtigsten mechanischen Bauteile beisteuerte, griff auch Triumph auf eine Limousine als Teilespender zurück. Der Spitfire basiert in wesentlichen Teilen auf dem Triumph Herald.

Die Planungen für den Spitfire, dessen Karosserie von Giovanni Michelotti gestaltet wurde, begannen ursprünglich bereits 1958/59. Doch finanzielle Probleme des Triumph-Herstellers Standard Motor Company verhinderten den Abschluss der Entwicklung. Erst nachdem 1960 die Standard Motor Company vom Lkw-Hersteller Leyland Motors übernommen wurde, konnte der Spitfire im Oktober 1962 in Produktion gehen.

Typenschild im Triumph Spitfire, Nummer 1 (Foto: Foto: Sussex Sports Cars)
Typenschild im Triumph Spitfire, Nummer 1 (Foto: Foto: Sussex Sports Cars)

Auf der British Motor Show in London bot Triumph den Spitfire als schneller und luxuriöser als alle anderen zu diesem Preis angebotenen Sportwagen an. Das Ausstellungsstück fand in der Schweiz eine neue Heimat und wird jetzt vom Erstbesitzer zum Verkauf angeboten.

Dazu lies der Fahrzeugbesitzer den Spitfire in Deutschland restaurieren. Offen ist, welchen Preis sich Fahrzeugbesitzer und Sussex Sports Cars vorstellen. Denn dieser wird nur auf Anfrage mitgeteilt.

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