Inzwischen schreibe ich seit mehr als zehn Jahren regelmäßig über Autos. Fast genauso lange darf ich regelmäßig über Autos sprechen. Trotzdem gibt es machmal auch für mich noch Neues. Denn bis zum heutigen Tag war ich tatsächlich noch nie mit einem Wankel-Motor unterwegs. Danke an Mazda Deutschland, dass ich das heute auch abhacken konnten. Denn bei der ersten Mazda Classic Challenge stellte mir der Autobauer einen Mazda RX-7 von 1992 zur Verfügung.

Mazda RX-7 von 1992 und Tom Schwede
Der Mazda RX-7 von 1992 und ich

Mit diesem Sportwagen nahm ich zusammen mit einem Roland Hildebrandt die Herausforderung der Mazda Classic Challenge an. Den Antrieb des zu seiner Zeit oft unterschätzten RX-7 übernimmt ein Zwei-Scheiben-Wankel. Wobei gleich zwei Turbolader dem Rotationskolbenmotor beim Atmen unterstützen. Das Ergebnis sind 239 PS Leistung ein maximales Drehmoment von 294 Newtonmetern. Damit ist der RX-7 bei Bedarf 250 Kilometer pro Stunde schnell. Den Sprint aus dem Stand auf ein Tempo von 100 Kilometern pro Stunde bewältigt der Sportwagen in 5,3 Sekunden. Dabei hilft, dass der Sportwagen mit rund 1,3 Tonnen aus heutiger Sicht als Leichtgewicht durchgeht.

Trotzdem hatte der RX-7 Anfang der 1990er-Jahre in Deutschland einen schweren Stand. Denn mit einem Preis von rund 85.000 DM war der Mazda kein Sonderangebot. Schließlich kostete ein Porsche 968 Coupé mit 89.800 DM damals kaum mehr. Der mit reduzierter Ausstattung angebotene Porsche 968 CS (für Clubsport) kostetet sogar „nur“ 77.500 DM und lag damit preislich unter dem japanischen Sportwagen. Zusammen mit dem Wankel-Motor machte das alles zusammen den RX-7 zu einem Fahrzeug für Liebhaber.

Schade eigentlich, denn der Ausflug mit dem Mazda RX-7 machte mir viel Spaß. Den Fahrbericht von Roland gibt es bei Motor1 Deutschland. Meinen Bericht zur Erstausgabe der Mazda Classic Challenge gibt es bei 1300.de.

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