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Tom Schwede, bewegt alles, was vier Räder hat Hallo, ich bin Tom — zusammen mit der Auto Blogger Crew mit viel Benzin im Blut blogge ich hier im Auto-Blog für Auto-Natives über Autos. Seit 2007 gibt es in diesem Blog regelmäßig Reportagen, Tests und Meinungen rund ums Auto. Dazu zählen auch Beiträge über Oldtimer oder Youngtimer sowie über Motorsport.

 


Karla schreibt in ihrem Blog einen Krimi. Auf der Suche nach Inspiration ist das Lesen von Pressemitteilungen der Polizei da fast schon eine Pflichtaufgabe. Viele dieser Meldungen machen nachdenklich und oft auch völlig fassungslos. Die Meldung über einen LKW-Fahrer, der vor ein paar Tagen auf der Bottroper Straße in Essen am Lenkrad seines Fahrzeugs abtauchte, um sich vor einem Blitzer zu verstecken, ist so ein Fall.

In Essen blitzte die Polizei vor ein paar Tagen einen scheinbar führerloser Lkw (Foto: Polizei Essen)

Die Geschichte zum Foto ist schnell erzählt. Am 17. Januar führte die Polizei auf der Bottroper Straße in Essen einen Geschwindigkeitskontrolle durch. Gegen 16:40 Uhr löste dabei das Blitzgerät aus und schoß ein Beweisfoto. Denn ein Lkw war an der Kontrollstelle satte 21 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs. Die Vergrößerung des Bild löste Erstaunen aus. Denn auf dem Fotos war im Führerhaus des Lkw kein Fahrer zu erkennen. Wer an dieser Stelle an einen autonom fahrenden Lkw denkt, der liegt falsch.

Das Abducken des Lkw-Fahrers ist ein genauso sinnloses wie gefährliches Unterfangen!

Der Fahrer hatte „nur“ versucht, sich durch das „rechtzeitige“ Wegducken einer Identifizierung zu entziehen. Nicht nur angesichts des am Lkw montierten Kennzeichens ein zweifelshaftes Verhalten. Denn im gewerblichen Lkw-Verkehr sind Lenkzeiten in einem Fahrtenbuch zu dokumentieren. Insofern ist ein Rückschluss auf den Fahrer am Ende relativ einfach. Das macht das Verhalten des Lkw-Lenkers zu einer genauso bescheuerten wie sinnlosen Idee.

Allenfalls im Sinne von „Star for a Day … Fool for a Lifetime“ mag das durch das Bild dokumentierte Verhalten des Lkw-Fahrers für fünf Minuten „Ruhm“ gut sein. Denn das Verhalten des Lkw-Lenkers ist grob fahrlässig. Schließlich legte der Lkw in der Zeit, in der der Lenker des Fahrzeugs auf Tauchstation ging, etwa 100 Meter zurück. Deshalb ermittelt die Polizei in Essen inzwischen gegen den Lkw-Fahrer nicht nur wegen der Übertretung der Geschwindigkeit, sondern auch wegen der Verkehrsgefährdung.


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Infos zum Titelbild dieses Beitrags:
In Essen blitzte die Polizei vor ein paar Tagen einen scheinbar führerloser Lkw (Foto: Polizei Essen)

Foto: Polizei Essen

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Tom wuchs als Kind der späten 60er-Jahre in einem ausgesprochen automobilen Umfeld auf. Das wirkt bis in die Gegenwart nach und ist ein guter Nährboden, um heute über Autos zu schreiben.

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