Zugegeben, manchmal sind es die Details, die einem erst auf den zweiten Blick einfallen. Beim VW T-ROC sind es die zwei Türen. Sie habe ich am Samstag, als ich den T-ROC hier im Auto-Blog für echte Auto-Natives erstmals vorstellte, gar nicht ausreichend gewürdigt.

Vielleicht lag das an den Skizzen, die bisher nur verfügbar waren. Vor wenigen Minuten verschickte VW erstmals richtige Fotos vom T-ROC. Diesmal waren es die zwei Türen, die mir als Erstes aufgefallen sind. Bei einem SUV, der sich zumindest gedanklich an Geländewagen anlehnt, ist das ziemlich selten. Spontan fallen mir der Monteverdi Sahara und der erste Range Rover ein. Sie gab es in den 1970er-Jahren mit zwei Türen.

Zwei Türen in einem SUV: Studie VW T-ROC
Zwei Türen in einem SUV: Studie VW T-ROC – Foto: Volkswagen

Das ist in der Tat schon ein paar Tage her. Doch je mehr ich darüber nachdenke, am Ende ist es für den T-ROC nur konsequent. Denn mit einer Länge von 4,18 Meter tritt der VW T-ROC eher gegen Lifestyler wie den Mini Countryman, den Nissan Juke oder den Opel Mokka als gegen ausgewachsenere SUV an. Kaum ein Kunde, der sich für ein Fahrzeug in dieser Klasse entscheidet benötigt wirklich vier Türen. Und vielleicht schützen zwei Türen nebenbei im Autohaus auch noch davor, dass sich Tiguan-Interessenten schließlich all zu oft für einen T-ROC entscheiden.

Richtig pfiffig finde ich auch die Idee mit dem Targa-Dach im VW T-ROC!

Auch dazu hat VW heute Abend „richtige“ Fotos veröffentlicht, die ich Euch nicht vorenthalten will. Fangen wir mal mit dem geschlossenen VW T-ROC an:

SUV-Studie VW T-ROC - geschlossen
SUV-Studie VW T-ROC (Foto: Volkswagen)

Und zum Vergleich einmal mit geöffnetem Dach, aufgenommen vor der gleichen Studio-Tapete, denn der Surfer hat sich nicht bewegt 😉

SUV-Studie VW T-ROC - offen
SUV-Studie VW T-ROC – Foto Volkswagen

Obwohl ich fast fürchte, dass es genau dieses Feature nicht in die Serie schaffen wird. Irgendwie haben die Kunden und damit auch die Hersteller in den vergangenen Jahren die Lust auf diese Dachart verloren. Dreckige oder gar eingeklemmte Finger nehmen Kunden heute einfach nicht mehr so gelassen hin wie früher. Wie früher, als für eingeklemmte Finger zunächst mal das eigene Unvermögen verantwortlich war. Heute muss der Hersteller mit einer Klage zur Produkthaftung rechnen.

Die Dachteile der SUV-Studie VW T-ROC
Im Kofferraum ist Platz für die herausnehmbaren Dachteile der SUV-Studie VW T-ROC – Foto: Volkswagen

Schade eigentlich, denn der VW T-ROC zeigt, was Kunden damit entgeht. Aber vielleicht hat man in Wolfsburg ja den Mut und bringt – ggfs. als Option – den T-ROC genau so. Ich würde mir glatt einen bestellen!

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