Unser erstes Ziel ist der Tetraeder in Bottrop. Er gehört zu den bekanntesten der vielen Panoramen und Landmarken die in den letzten Jahrzehnten auf den riesigen Halden des Ruhrgebiet entstanden sind. Wo einst die Bagger Abraum aus dem Kohlebergbau anhäuften, ragen heute weithin sichtbare Wahrzeichen in den Himmel. Sie werden heiß geliebt oder zutiefst gehasst. Ganz wie das große, kantige Auto, das wir die steilen Hänge zu ihnen hinaufrollen lassen. Was hätte wohl besser gepasst? Mir fällt nichts ein.

Ich zirkel den Defender durch den Stadtverkehr. Für jemanden, der sonst einen durchschnittlichen Hundetransporter fährt, ist der Blick aus dem großen Geländewagen mehr als ungewohnt. Aber auch irgendwie lässig. Ich fahre schließlich einen Defender und bemerke schnell, dass ausnahmlos jeder kurz rüberschaut.

Der Tetrader ist fast bei uns umme Ecke, kommt also schnell in Sichtweite. Die Auffahrt ist asphaltiert und gar nicht so steil wie ich sie mir vorgestellt hatte. Im Schritttempo lassen wir die Bottroper Skihalle rechts liegen. Spaziergänger machen überrascht Platz. Man hält uns offenbar für die örtlichen Jäger.

Wie die Wüste Gobi

Innerhalb von ein paar Minuten haben wir das Haldenplateau erreicht. Wir sind 120 über NN und der Wind zerzaust uns die Haare. Dennoch, was haben wir für ein absolut irrsinniges Glück mit dem Wetter!


Tetraeder
Beckstraße
46238 Bottrop-Batenbrock

51°31’36.3″N+6°57’32.8″E

Knallblauer Himmel Ende November und die Schottermulde vor dem Tetraeder sieht aus wie die Wüste Gobi. Ich kann es nicht abwarten, Fotos zu machen, denn dieser Ort scheint mir wie geschaffen, wie nur für uns alleine hingestellt.

Die Canon 5Ds ist das perfekte Werkzeug für diese Weite, die mich immer wieder überwältigt. Das Grün des Land Rovers glänzt in der Wintersonne. Junge, denke ich, für ein Arbeitstier bist du mir fast zu sauber.

Nicht ganz so sauber, aber dafür typisch ist der Ausblick vom Tetraeder, den wir noch genießen bis die Sonne fast hinter den Schornsteinen verschwunden ist.

Mehr zu den #LANDMARKS2015 – IM LAND ROVER DEFENDER AUF DEN HALDEN DES RUHRGEBIETS


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Infos zum Titelbild dieses Beitrags:

210 Tonnen Stahlrohre haben der Architekt Wolfgang Christ und der Tragwerkplaner Klaus Bollinger zu einer dreiseitigen Pyramide zusammengesteckt. Steile Treppen führen hinauf zu zwei Aussichtsplattformen, die nur Schwindelfreien zu empfehlen sind. Foto: Karla Schwede

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