Fred Opert: Weltmeister-Macher, der im Chaos von ATS verzweifelte
Ein altes Foto von Keke Rosberg führt uns auf die Spur eines vergessenen Motorsport-Visionärs. Von den Anfängen als Rennwagen-Händler bis zum bizarren Eklat in der Formel 1 und einer Tragödie zwischen Jetset und Rennpiste: Die Geschichte von Fred Opert ist die eines „Möglichmachers hinter einigen großen Karrieren.
Rennsieger und Titelträger der „SCCA Formula 5000 Championship“
Der SCCA ärgerte sich über die dünnen Starterfelder seiner Top-Kategorie „Formel A“ mit Formel 1-Motoren. So entstand die Idee, in die Monoposto amerikanische V8-Motoren mit bis zu fünf Liter Hubraum einzubauen. Die Idee der „Formel 5000” fand bald weltweit Nachahmer.
Rennsieger und Titelträger der „Can-Am – Neuauflage 1977-1987“
Nach zwei Jahren Pause startete die CanAm-Serie 1977 neu – diesmal mit Fahrzeugen, die auf Formel-5000-Chassis basierten und deutlich strengeren technischen Vorgaben unterlagen. Doch die neue CanAm konnte an die wilde Faszination der frühen Jahre jedoch nie vollständig anknüpfen.
Rennsieger und Titelträger der „Can-Am – Canadian-American Challenge Cup“
Die CanAm-Serie (Canadian-American Challenge Cup) war der wilde Westen des Motorsports. Von 1966 bis 1974 lockte sie mit kaum reglementierten Prototypen. Ohne wesentliche technische Einschränkungen entstanden wahre Monster mit über 1.000 PS – laut, brutal und kompromisslos.
Bob Tullius und Group 44 – die amerikanischen Gesichter von Jaguar
Jaguar und Motorsport – da denken viele sofort an Tom Walkinshaw Racing. Doch lange bevor „Major Tom“ das Kommando übernahm, ließ ein anderer die Raubkatzen aufheulen: Bob Tullius und seine Group 44.
Rennsieger und Titelträger der „Formula Atlantic Championship“
Die Geschichte der „Formula Atlantic Championship“ beginnt mit der 1965 eingeführten „SCCA Formel B”. Nach einem Umweg über Großbritannien und Kanada entstand aus ihr 1974 die „Formula Atlantic Championship“.
Rennsieger und Titelträger der „Formula Atlantic“ in Großbritannien
Die „Formula Atlantic“ in Großbritannien, zeitweise auch „British Formula Two Championship” genannt, geht auf die in den USA vom SCCA definierte Formel B zurück. 1971 holte der Brand Hatch-Besitzer Motor Circuit Developments (MCD) die Klasse in Vereinigte Königreich.
Carspotting: Datsun Sports 1600 – Spitzensportler aus Japan
Mit einem Datsun Sports 1600 sicherte Bob Sharp Nissan 1967 den ersten nationalen Titel des Sports Car Club of America (SCCA). Doch dass es auch in Europa Datsun Sports 1600 gibt, das war mir neu. Doch im Fahrerlager von Zolder stand kürzlich tatsächlich ein Datsun Sports 1600.
IMSA GTP – Die International Motor Sports Association bringt einen Namen zurück, der von 1982 bis 1993 Sportwagen-Fans entzückte!
Im Vorfeld der an diesem Wochenende anstehenden „24 Stunden von Daytona“ kündigte die International Motor Sports Association (IMSA) das Comeback des Namens IMSA GTP an. Das erinnert an die große Zeit der Sportwagen-Rennen in den 1980er-Jahren. Wir blicken auf heiße Jahre des Sportwagensports in Nordamerika zurück.
Huffaker Genie Mk8 von 1963
Es ist schon etwas her, dass ich in Hockenheim durchs Fahrerlager schlenderte und auf einen von Joe Huffaker gebauten Sportwagen traf. Der offene Sportwagen faszinierte mich sofort. Wusste ich doch aus Büchern, dass mit dem Huffaker Genie Mk8 der Mexikaner Pedro Rodriguez 1963 einen Lauf der United States Road Racing Championship (USRRC) gewann.
Sports Renault von 1984
Wer iRacing fährt, der kennt den „SCCA Spec Racer Ford“. Denn der offene Sportwagen ist der Einsteiger-Rennwagen dieser Motorsport-Simulation. Doch wer hätte gedacht, dass dieser Rennwagen als Sports Renault bei Renault/Jeep Sport entstand.
Formel 5000 – Motorsport kompakt erklärt
Mit der Formel 5000 gab es von 1968 bis 1981 eine Motorsportkategorie mit Rennwagen, die fast die Leistung der Formel 1 erreichten. Der Vorteil war, dass die Rennwagen deutlich kostengünstiger als die Formel 1 waren. Kein Wunder, dass das Reglement der Formel 5000 schnell (fast) auf der ganzen Welt Anwendung fand.
United States Auto Club – Motorsport kompakt erklärt
Nach der Katastrophe von Le Mans zog sich die American Automobile Association (AAA) aus dem Motorsport zurück. Tony Hulman, der Besitzer des Indianapolis Motor Speedway und Organisator der 500 Meilen von Indianapolis, übernahm die Initiative. Er gründete den United States Auto Club (USAC). Der neue Verband übernahm die US-Sporthoheit für Auto-Rennen.
CanAm – Motorsport kompakt erklärt
Mit dem Canadian-American Challenge Cup – kurz CanAm – lockte der „Sports Car Club of America“ (SCCA) ab 1966 die besten Rennfahrer der Welt nach Nordamerika. Dort fuhren sie fortan mit teilweise aberwitzigen Rennwagen um Ruhm, Ehre und üppige Preisgeldtöpfe.