Von Superbike bis Supersportwagen: Stars satt beim Goodwood Revival 2025

Volles Haus in Goodwood: Vom 12. bis 14. September 2025 geben sich beim Revival Motorsport-Legenden die Ehre – von Jenson Button bis Tom Kristensen, von Superbikes bis NASCAR. Drei Tage Klassiker, Vollgas und ganz viel Geschichte sowie eine ausführliche Würdigung von Jim Clark!

27. Mai 2025 3 Minuten Lesezeit
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Colin Chapman [left] and Jim Clark [right] 1964
Vom Traktor zur Strecke: Das Goodwood Revival 2025 würdigt Jim Clarks Leben und Karriere (Foto: Goodwood)

Wenn auf der historischen Rennstrecke von Goodwood die Motoren dröhnen, dreht sich alles um Legenden. Das Revival-Festival vom 12. bis 14. September 2025 macht da keine Ausnahme. Denn auch in diesem Jahr wird wieder ein Fahrerfeld auf die Strecke gehen, bei dem selbst gestandenen Motorsportfans der Helm verrutscht. Wer dachte, historische Rennen seien reine Nostalgieveranstaltungen, sollte sich schon mal einen Ölklecks ins Kalenderblatt setzen – denn das Revival bietet rollende Renngeschichte mit Vollgas.

Kristensen, Button & Franchitti: Motorsport-Adel auf Zeitreise

Auf der Starterliste stehen bereits jetzt große Namen aus Formel 1, Le Mans, IndyCar, Tourenwagen und dem Motorradsport. Weltmeister Jenson Button tritt mit einem Jaguar E-Type von 1962 im Lauf „RAC TT Celebration“ an. Tom Kristensen, neunmaliger Le-Mans-Sieger und für viele Fans „Mr. Le Mans“, mischt in diesem Lauf ebenso mit wie Scott Dixon und Dario Franchitti. Dieses Duo bringt es zusammen auf zehn IndyCar-Titel. Und als wäre das nicht schon genug Oktanprominenz, steigen auch BTCC-Größen wie Gordon Shedden und Matt Neal ins Cockpit.

Auch auf zwei Rädern geht es rund – Zweiräder gehen auf Zeitreise: Carlos Checa kehrt nach seinem Debüt beim Revival im vergangenen Jahr zurück nach Goodwood. Checa, der in der MotoGP für Yamaha, Honda und Ducati fuhr, wird begleitet von Superbike-Legende Troy Bayliss und Isle-of-Man-Ikonen wie John McGuinness oder Jenny Tinmouth. Die Britin gilt bislang als schnellste Frau, die je eine Runde bei der Isle of Man TT absolvierte. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit auf der mehr als 60 Kilometer langen Strecke lag bei 193 km/h. Die „Barry Sheene Memorial Trophy“ dürfte somit auch 2025 wieder ein echtes Highlight für Freunde rasanter Schräglagen werden.

Wenn Jim Clark winkt und der VW-Bus salutiert

Abseits des Rennbetriebs feiert das Goodwood Revival die Motorsport-Ikone Jim Clark. Der Schotte, der 1968 in Hockenheim tödlich verunglückte, gewann auf der Strecke von Goodwood unter anderem 1960 sein Debüt in der Formel Junior. Dabei verwies der spätere Weltmeister beispielsweise John Surtees und Trevor Taylor auf die Plätze. 1965 gewann der Schotte in Goodwood mit dem Sportwagen Lotus 30 den „Goodwood International - Lavant Cup“. Hier schlug Clark Größen wie Bruce McLaren oder Denny Hulme, der im Brabham BT8 antrat.

Dazu lässt das Revival eine Parade von VW T1-Bussen über den Kurs brummen. Um zu zeigen, dass auch Motorsport nachhaltig sein kann, treten die Fahrzeuge beim diesjährigen Revival mit synthetischem Sprit an. Tickets gibt es wie immer auf goodwood.com – aber besser nicht zu lange warten. Denn bei diesem Programm will der Fan doch nicht draußen vorm Zaun stehen.

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