DOME Co. Ltd – Sportwagen, Formel-Fahrzeuge und der japanische Traum vom Supersportwagen

1965 baute Minoru Hayashi auf der Basis des Honda S600 seinen ersten Sportwagen. Zehn Jahre blieb der Bau von Rennwagen ein Hobby. Doch 1975 gründete Hayashi mit der DOME Co. Ltd. ein richtiges Unternehmen. Schon vier Jahre später war der erste DOME in Le Mans am Start. Wir blicken auf die Geschichte des japanischen Rennwagen-Herstellers…

Tom Schwede
Von Tom Schwede 24. Juli 2022
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Titelbild zum Artikel:DOME Co. Ltd – Sportwagen, Formel-Fahrzeuge und der japanische Traum vom Supersportwagen

1980 kam der DOME RL80 in Le Mans erstmals ins Ziel. Das war eine Überraschung. Denn im Training verlor der RL80 zweimal ein Vorderrad. Im Rennen streikte das Getriebe. Doch das Team löste die Probleme und brachte den DOME RL80 ins Ziel. – Foto: Archiv AutoNatives.de

Japan eroberte sich innerhalb von zwei Jahrzehnten einen festen Platz unter den führenden Automobilnationen. Erst Ende der 1950er-Jahre startete das japanische Ministerium für Internationalen Handel und Industrie ein Subventionsprogramm, um die heimische Industrie für das Auto zu begeistern. Sōichirō Honda reagierte schnell. Bereits 1962 präsentierte der Motorrad-Hersteller seine ersten Autos. Neben einem kleinen Transporter gehörte dazu auch der Prototyp eines Sportwagens. Aus diesem Honda S360 entwickelte sich zunächst der S500 und dann der S600, den Honda auch nach Europa und in die USA exportierte.

Honda S800 von Honda UK

Honda UK restaurierte vor ein paar Jahren einen Honda S800, um an den Start der Marke in Europa zu erinnern. Der S800 war auch die Grundlage des ersten kommerziellen Projekts von DOME-Gründer Minoru Hayashi. Denn Hayashi bot für den kleinen Sportwagen eine spezielle Rennsport-Karosserie an. (Foto: Honda)

Gleichzeitig war der Honda S600 zu Hause in Japan der Startschuss für eine andere Geschichte, die wir in Europa erst rund zehn Jahre später registrierten. Denn mit erst 19 Jahren entwarf Minoru Hayashi für den S600 des Nachwuchsrennfahrers Tojiro Ukiya eine aerodynamisch optimierte Karosserie mit spitz zulaufender Nase und einem Hardtop. Hirotoshi Honda, der Sohn von Sōichirō Honda hatte die Idee den Sportwagen mattschwarz zu lackieren, um die blendfreie Oberfläche eines Kampfflugzeugs nachzuahmen. Mit dieser Farbe bekam der Wagen den Spitznamen „Karasu“ (japanisch für Krähe).

Die Krähe war ein Sieger!

Bereits beim ersten Einsatz auf dem damals jungen Suzuka Circuit gewann Ukiya mit der schwarzen Krähe beim Suzuka Clubman Race Meeting 1965 das GT-Rennen. Wenige Wochen später verunglückte Ukiya bei Testfahrten an gleicher Stelle schwer und starb drei Wochen später im Krankenhaus. Es ist umstritten, ob Tojiro Ukiya beim Unfall mit dem Karasu unterwegs war. Losgelöst davon setzte Minoru Hayashi seine Arbeit fort. Der Plan war, mit dem Motor des Honda S800 einen ganzen Sportwagen zu konstruieren. Doch das dafür benötigte GFK-Monocoque konnte der junge Konstrukteur nicht fertigstellen.

Daher brach Hayashi das Projekt ab und stülpte die geplante Karosserie über den normalen S800-Rahmen. Dabei entstand ein nach dem verstorbenen Freund Macransa Tojiro getaufter Rennwagen. Um weitere Projekte zu finanzieren, verkaufte Hayashi die Macransa-Karosserie als Bausatz an interessierte Hobby-Rennfahrer. Zwei dieser Rennwagen überlebten mehr als fünf Jahrzehnte und gehören heute zur Sammlung des Rennwagen-Herstellers DOME Co. Ltd. Diesen gründete Minoru Hayashi 1975, um endlich ganz vom Motorsport leben zu können.

Denn vor der Gründung von DOME war der Bau von Rennwagen für MH nur ein Hobby!

Das hielt Hayashi nicht davon ab, bereits 1969 den Rennsportwagen Kusabi anzubieten. Mit seiner kantigen Linienführung folgte der offene Prototyp dem Zeitgeist „Keil“. Zwei Jahre folgte mit dem „Panic“ der erste Formel-Rennwagen. Mit der Firmengründung 1975 siedelte sich DOME Co. Ltd in Takaragaike, Kyoto an. 1978 wurde der DOME für die japanische Formel Junior 1600, die im Reich der aufgehenden Sonne auf Formel 3-Niveau rannte, der erste DOME, der in größeren Stückzahlen die Werkstatt des jungen Rennwagenherstellers verlassen sollte.

DOME Zero

Minoru Hayashi wollte mehr, als „nur“ Rennwagen bauen. So entstand der DOME Zero, den der Unternehmer 1979 in Genf der Weltöffentlichkeit vorstellte. (Foto: contri from Yonezawa-Shi, Yamagata, Japan)

Die Firmengründung sollte es Hayashi auch ermöglichen, Rennsporttechnik auf die Straße zu bringen. Für das Debüt suchte sich der inzwischen 32 Jahre alte Unternehmer Anfang 1978 den 48. Genfer Autosalon aus. Dabei kündigte Hayashi an, diesen Sportwagen zunächst in Le Mans rennen zu lassen und dann einige Fahrzeuge in Japan als Straßensportwagen verkaufen zu wollen. Im Serienmodell sollte der Reihensechszylinder aus dem Datsun 280Z für Vortrieb sorgen. Doch die japanische Zulassungsbehörde verweigerte DOME die Homologation des Sportwagens. Deshalb kam es nie zu der geplanten Serienproduktion.

Von Genf nach Le Mans – DOME war mutig!

Erfolgreich war der Auftritt in Genf trotzdem, da mehrere Hersteller von Spielzeugautos im Anschluss den DOME Zero lizensierten. Das damit verdiente Geld steckte Minoru Hayashi in den Ausbau der Firma und brachte 1979 gleich zwei DOME RL nach Le Mans. Offiziell galt der RL als Rennversion des Zero. Doch tatsächlich entstand der Rennwagen in Großbritannien unter der Regie von Keith Greene. Das kantige, keilförmige Design stammte von Masao Ono, der zuvor an japanischen Formel-1-Projekten arbeitete. Greene, ehemaliger Technikchef von Alain de Cadenet Racing brachte Rennfahrer Chris Craft von seinem alten Arbeitgeber mit.

Dome RL80 in den Boxen von Le Mans

Während der 24 Stunden von Le Mans 1980 gab es am Dome RL80 einige Probleme. So mussten die Mechaniker beispielsweise im Rennen das Getriebe wechseln. Trotzdem sah der japanische Sportwagen am Ende die Zielflagge. (Foto: Archiv AutoNatives.de)

In Le Mans teilte sich Craft das Cockpit des DOME RL mit Gordon Spice. Im zweiten RL drehten Bob Evans und Tony Trimmer am Lenkrad. Doch nach Motor-Problemen fielen beide mit dem Cosworth DFV bestückten japanischen Rennwagen früh aus. Evens und Trimmer drehten im Rennen nur 25 Runden. Der zweite DOME mit Craft und Spice kam nur fünfzehn Runden weiter. In Berichten über DOME steht gern, dass der RL das erste japanische Auto in Le Mans war. Denn Mazda verpasste 1979 mit dem RX-7 die Qualifikation. Doch diese These übersieht den Mazda RX-3, der sich schon 1975 für das Rennen qualifizierte.

1980 fuhr DOME in LE Mans in Ziel – mit 92 Runden Rückstand!

Trotz des enttäuschenden Debüts kehrte DOME 1980 mit dem modifizierten RL80 nach Le Mans zurück. Der neue RL80 war satte 18 Zoll kürzer und 3 Zoll breiter als sein Vorgänger. Designer Masao Ono passte die Karosserie an, ohne das charakteristische niedrige, keilförmige Design grundsätzlich infrage zu stellen. Im Vorfeld absolvierten Chris Craft und Bob Evans ohne Probleme einen 18-stündigen Testlauf in Suzuka. Doch in Le Mans verlor der DOME im Training zweimal bei hoher Geschwindigkeit einen Reifen. Nur mit Glück konnte Chris Craft den Boliden stoppen.

Dome RC83 in Le Mans 1984

1984 brachte DOME den Dome RC83 mit den Schweden Eje Elgh und Stanley Dickens nach Le Mans. Wie beim Vorgänger RL steckte unter der Motorhaube des Gruppe C-Rennwagens ein Cosworth DFV. Doch das Team verzichtete auf den Start. (Foto: Archiv AutoNatives.de)

Im Rennen warf ein Getriebeschaden das Auto weit zurück. Doch die Mechaniker tauschten in einem langen Boxenstopp das Getriebe, um den Boliden im Rennen zu halten. Das gelang, denn am Sonntag fuhr der DOME RL80 ins Ziel. Der Rückstand auf den siegreichen Rondeau M379B betrug 92 Runden, was in Le Mans rund 1.250 Kilometern entspricht. Weniger erfolgreich war das zweite Eisen, das DOME 1980 ins Feuer von Le Mans legte. Denn in Zusammenarbeit mit Tachi Oiwa Motor Sports (TOM’S) entwarf DOME eine nach IMSA-GTX- Regeln aufgebaute Toyota Celica. Doch sie konnte sich gar nicht für das Rennen qualifizieren.

Die Gruppe C war für DOME eine gute Zeit!

1981 ging DOME mit dem überarbeitete RL80 erneut in Le Mans an den Start. Doch diesmal rollte der japanische Sportwagen nach 15 Stunden mit einem Motorschaden aus. Trotzdem konnte sich DOME mit diesen Auftritten in Le Mans als Rennwagen-Hersteller etablieren. In den kommenden Jahren konstruierte DOME für TOM’S mehrere Gruppe C-Rennwagen, die vor allem in der japanischen Sportwagen-Meisterschaft antraten. Zudem entwarf DOME auch eigene Sportwagen, lagerte die Produktion aber teilweise aus. So baute den wenig erfolgreichen DOME RC82 der britische Rennwagen-Hersteller March.

Dome 84C Toyota bei den 1.000km von Fuji

1984 trat DOME mit dem Dome 84C Toyota u.a. bei den 1.000km von Fuji an. Das Cockpit teilten sich Eje Elgh und Masanori Sekiya. Das Duo kam überrundet auf dem 7. Platz ins Ziel des Laufs zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1984. (Foto: Toyota)

Doch schon der Nachfolger DOME RC83 entstand wieder in der eigenen Werkstatt. Mit dem DOME RC84 stieg der Rennwagen-Hersteller in seinen Werkswagen auf einen Motor von Toyota um. Damit war der DOME „endlich“ ein rein japanischer Rennwagen. Im Rückblick beeindruckt der Aufwand, den DOME in den frühen 1980er-Jahren trieb. Denn neben den Werkswagen RC82, RC83, RC84C, RC85C, RC86C und RC87C lieferte DOME weiter auch Chassis an TOM’S. Sie traten unter eigenen Namen an und verfügten teilweise über modifizierte Karosserien.

Der Umstieg auf die Straße scheiterte!

Parallel zu den Rennsport-Aktivitäten verfolgte DOME-Chef Minoru Hayashi seinen Traum vom Straßenfahrzeug weiter. Schon 1979 entwickelte Hayashi den Zero zum DOME Zero P2 weiter. Doch die Zulassung gelang trotz hoher Kosten nicht. Hayashi konzentrierte sich notgedrungen in den 1980er-Jahren auf den Rennsport. Doch der Traum lebte weiter und Ende der 1980er lockerte die japanische Regierung die Zulassungsvorschriften. Zudem fand Hayashi mit Jiotto Giotto einen Geldgeber für einen neuen Straßensportwagen. Jiotto Giotto besaß ein Modeunternehmen, das auch die Werkswagen von DOME im Motorsport sponsorte.

Auch der JIOTTO CASPITA entstand bei DOME. Doch auch diesmal fand der Sportwagen nicht den Weg auf die Straße.

Auch der JIOTTO CASPITA sollte es nicht wie geplant auf die Strasse schaffen. Nach der Premiere in Tokyo zeigte DOME den Sportwagen auch auf der Messe in Osaka. Doch kein Kunde setzte seine Unterschrift unter den Kaufvertrag. So blieb es bei drei Prototypen. (Foto: Tokumeigakarinoaoshima).

Das Ergebnis der Zusammenarbeit war der Jiotto Caspita. Doch mit nur drei gebauten Exemplaren floppte das Projekt. In den Prototypen sorgte mit dem von Motori Moderni stammenden Subaru M3512 ein echter Formel 1-Motor für Vortrieb. Nach der Präsentation auf dem 28. Tokyo Motor Show im Herbst 1990 unterzeichnete niemand einen Kaufvertrag. Als sich daran bis 1993 nichts änderte, stellten Minoru Hayashi und Jiotto Giotto das Projekt ein. Das wirkt im Rückblick wie eine vergebene Chance. Aber damals fiel es selbst Jaguar und TWR schwer, Kunden für den (heute legendären) Jaguar XJ220 zu finden.

In der Formel 3 war DOME eine Macht!

Im heimischen Japan bediente DOME zudem den lokalen Formel 3-Markt. 1979 löste Japan die eigene Formula Junior 1600 durch die internationale Formel 3 ab. Der erste Formel 3 von DOME war 1980 der „Hayashi 803“. Schon ein Jahr später gewann Osamu Nakako im „Hayashi 820“ den Titel der „All-Japan Formula Three Championship“. Ein modifizierter 820 siegte in den Händen des Amerikaners Bob Earl zudem beim Macau Grand Prix. Das Rennen im Spielerparadies vor den Toren Hong Kongs fand 1981 noch nach den Regel der Formula Atlantic statt.

Szene aus der Boxengasse beim Macao Grand Prix 1981

Szene aus der Boxengasse beim Macao Grand Prix 1981. Bob Earl gewann das Rennen der Formel Atlantic in einem DOME. (Foto: Archiv AutoNatives.de)

Für die Konstruktion der erfolgreichen Formel 3-Rennwagen von DOME war ebenfalls Masao Ono verantwortlich. Der japanische Ingenieur entwarf zuvor die Formel 1-Boliden von Kojima, die 1976 und 1977 nur beim Heimrennen in Fuji antraten. Trotz der F3-Erfolge setzte Hayashi Racing 1982 und 1983 in der Formel 3 Rennwagen von Ralt ein. Erst 1984 entstand mit dem Hayashi 822 wieder ein Formel 3 bei DOME. Shuji Hyodo steuerte diesen ebenfalls zum Titel in der „All-Japan Formula Three Championship“. Doch anschließend verlor DOME den Anschluss an die Spitze. Die Typen 330 und 331 konnten keine Erfolge mehr feiern.

DOME kehrte erst im neuen Jahrtausend nach Le Mans zurück!

Ende 1986 schloss DOME-Inhaber Minoru Hayashi sein Rennteam „Hayashi Racing“. Dies lief unter dem Familiennamen des Gründers, weil der Unternehmer diesen beim Verkauf von Alufelgen nutzte. Doch dieses Geschäft war Mitte der 1980er-Jahre in Japan rückläufig. Deshalb schloss Hayashi das separate Rennteam. Als Fahrzeugentwickler blieb DOME jedoch aktiv. In den 1990er-Jahren lieferte DOME regelmäßig neue Rennwagen für die japanische Formel 3000-Meisterschaft, die sich 1996 den Namen „Formula Nippon“ gab. Und ab 1997 baute DOME die Rennwagen des Honda NSX für die japanische GT-Meisterschaft.

Dome S102.5 vom Pescarolo Team beim WEC-Rennen 2012 in Spa-Francorchamps

Dome S102.5 vom Pescarolo Team beim WEC-Rennen 2012 in Spa-Francorchamps. Der S102.5 war der bisher letzte DOME, der in der großen Sportwagen-Kategorie LMP1 um den Gesamtsieg kämpfen sollte. Doch gegen Audi war in diesen Jahren in Le Mans alle chancenlos. (Foto: Tom Schwede)

Schon 1996 entstand bei DOME ein Formel 1-Bolide. Doch zum Renneinsatz kam es leider nie. Denn DOME konnte die Finanzierung nicht stemmen. Trotzdem gibt es Stimmen, die den übereilten Einstieg von Mastercard Lola Anfang 1997 auf die F1-Testfahrten von DOME zurückführen. Das Geschäft mit den Sportwagen ruhte in den 1990er-Jahren dagegen. Erst im neuen Jahrtausend kehrte DOME auf die Langstrecke zurück. Der offene Dome S101 trat 2001 sogar wieder in Le Mans an. 2003 fuhr das Team „Racing for Holland“ rund um Jan Lammers mit dem japanischen Sportprototypen in Le Mans auf einen sechsten Gesamtrang.

DOME ist bis heute aktiv!

Das blieb bis heute ist das der größte Erfolg von DOME beim Rennen in Frankreich. Mit den Nachfolgern Dome S102 in der Klasse LMP1 und dem Strakka-Dome S103 in der Klasse LMP2 konnte DOME diesen Erfolg nie übertreffen. Auch in die Formel 3 kehrte DOME im neuen Jahrtausend zurück. Doch inzwischen ist auch diese Fahrzeugklasse eine Einheitsklasse und damit für DOME kein Markt mehr. Sein Geld verdiente DOME von 1997 an hauptsächlich damit, die Rennwagen von Honda für die japanische Super-GT-Serie zu konstruieren. Das war ein gutes Geschäft und lies offenbar Raum für die Sportwagen und F3-Projekt.

Dome S101 HB Judd beim Le Mans-Testtag 2006

Der Dome S101, hier in der Version Dome S101 HB Judd beim Le Mans-Testtag 2006, gehört zu den Langläufern beim großen Rennen in Frankreich. Denn der S101 war von 2001 bis 2007 regelmäßig in Le Mans am Start. (Foto: Tom Schwede)

Bis 2015 übernahm Takahashi Takuya die Geschäftsführung vom Gründer Minoru Hayashi. Die Einheitssicherheitszelle der japanischen Super GT, wo weiter Class-1-Rennwagen unterwegs sind, stammt von DOME. Zudem übernimmt DOME weiter regelmäßig Industrie-Aufträge. Denn auch das hat eine lange Geschichte. Schon 1985 entwarf DOME das Motorrad DCFI Black Buffalo. 1991 und 1992 baute DOME die Solarmobile ESPERANZA und ESPERANZA II und 1994 folgte das Elektroauto PIVOT. Doch die Frage, die alle Motorsport-Freunde interessiert, ist natürlich, wann DOME nochmals nach Le Mans zurückkehrt.

Alle DOME-Konstruktionen im Überblick:

2014 zeigte Toyota den Toyota 87C in Goodwood

2014 zeigte Toyota den Toyota 87C in Goodwood. Auch dieser Gruppe C-Rennwagen entstand bei DOME für Toyota. (Foto: Foto: Nic Redhead, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Toyota_87C_at_Goodwood_2014_001.jpg)

Mit Motoren von Mugen Honda wollte DOME 1997 in die Formel 1 einsteigen. Der ehemalige Minardi-Teamchef Tadashi Sasaki sollte das Werksteam leiten. Nach der Ankündigung am 18. September 1995 testete DOME seinen Rennwagen F105 rund ein Jahr später. Im Cockpit saßen meist japanische Piloten. Designer des Rennwagens war Akiyoshi Oku. Während der Testfahrten klebten die Namen der Sponsoren TRY, die Computerfirma VIP und 7 Eleven auf dem Auto. Trotzdem ließ sich der Start in der Weltmeisterschaft nicht realisieren.

Der Strakka-Dome S103 bei den 24 Stunden von Le Mans 2015.

Der bisher letzte DOME in Le Mans war der Strakka-Dome S103, den das britische Team Strakka Racing 2015 bei den LMP2 einsetzte. (Foto: Karla Schwede)

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