Über den 40. Geburtstag des VW Polo haben wir hier im Auto-Blog für echte Auto-Natives bereits mehrfach geschrieben. Doch bisher beschränkte sich das Geschriebene auf historisches Wissen und Kindheits- und Jugenderinnerungen. Das wird sich in den kommenden drei Tagen ändern.

Denn dank der Unterstützung von Volkswagen Classic habe ich die Gelegenheit, mit einem VW Polo von 1977 bei der Sachsen Classic anzutreten. Mit zarten 40 PS werde ich die 628 Kilometer im Tross der Rallye zurücklegen. In drei Etappen geht es dabei über das Erz- und das Elbsandsteingebirge, geht es zu einem Abstecher in die Tschechische Republik und durch die Oberlausitz. Start ist heute um 12 Uhr in Zwickau. Das Ziel der Rallye ist am Samstag in Dresden.

Wie in den Vorjahren ist das Feld der Rallye auch 2015 wieder ein rollendes Museum. Rund 70 Jahre Autogeschichte stellen sich der Herausforderung der Strecke. Insgesamt 180 Fahrzeuge nehmen an der Rallye teil. Für die sportliche Wertung sorgen 15 Zeitkontrollen und 20 Wertungsprüfungen. Sie sind, wie bei Oldtimer-Rallye-Veranstaltungen üblich, als Gleichmäßigkeitsprüfungen ausgelegt.

Streckenverlauf der Sachsen Classic 2015

Die erste Etappe mit dem Namen „Sachsenring“ führt am Donnerstag über 125 Kilometer zur „Steilen Wand“ in Meerane und über die Schlösser Ponitz und Wolkenburg zum Sachsenring. Am Freitag steht die 273 Kilometer lange Etappe „Erzgebirge“ über Olbernhau, Schloss Purschenstein, Altenburg und Glashütte zur Dresdner Augustusbrücke auf dem Programm.

Den Schlusspunkt bildet am Samstag die 230 Kilometer lange dritte Etappe „Gläserne Manufaktur“. Die führt von Dresden über Bad Schandau und das tschechische Krasna Lipa in die Oberlausitz, bevor die Oldtimer vor der Volkswagen Gläsernen Manufaktur wieder in Dresden ankommen. Das erste Fahrzeug wird dort gegen 15:20 Uhr erwartet.

Was fahre ich bei der Sachsen Classic?

Ich bin mit einem blauen VW Polo L von 1977 dabei. Zusammen mit Kay MacKenneth werde ich die Startnummer 44 pilotieren. Freundliche 40 PS stellt der 895 Kubikzentimeter große Vierzylinder bei sportlichen 5.900 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von circa 130 Kilometern pro Stunde. Mal gucken, wo ich die in den kommenden drei Tagen gebrauchen kann. Wobei es uns nicht um einen der vorderen Plätze in der Gesamtwertung gehen wird. Denn Kay MacKenneth wird die Rallye für classic-car.tv mit der Kamera begleiten.

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