Allradantrieb auf der Rennstrecke? Gab es öfter als man zunächst denkt!
Bis in die 1970er-Jahre war die Welt der Allradantrieb-Fahrzeuge überschaubar. Sie bestand aus Geländewagen, Lastwagen und Trecker. Nur sie trieben vier oder sogar noch mehr Räder an. Denn sie einte, dass sie im Schlamm arbeiteten, auf Baustellen, auf Feldern oder im Wald. In der Welt der Automobile und auf der Rundstrecke spielte Allrad kaum eine Rolle.
690RC – wie der PRV den Alfa Romeo 155 zurück an die Spitze brachte
1996 präsentierte Alfa Romeo mitten in der laufenden DTM/ITC-Saison einen neuen Motor. Offiziell hieß es, der Block stamme vom legendären Montreal. Marketing. Tatsächlich griffen die Techniker bei Alfa Corse auf das Triebwerk eines ehemaligen Wettbewerbers zurück.
Rennsieger und Titelträger der „DTM/ITC (1984 - 1996)“
Zwischen 1984 und 1996 entwickelte sich die DTM von einer nationalen Tourenwagenserie zu einer internationalen Hightech-Meisterschaft (ITC), in der spektakuläre Werksduelle, aerodynamisch hochgezüchtete Fahrzeuge und enorme Kosten schließlich ihr vorzeitiges Ende einläuteten.
Der vergessene VW Vento: Wie Audi Sport Italia mit Frontantrieb fremdging!
1993 setzte Audi Sport Italia überraschend auf einen VW Vento. Damit sammelte Audi inkognito Erfahrungen mit Frontantrieb bei den neuen Super-Tourenwagen. So schrieb der VW Vento ein frühes Kapitel der Klasse 2-Geschichte – heute fast vergessen, aber spannend.
Aus acht mach sechs: Mercedes-Benz M 106 für die Klasse 1 in DTM und ITC
Für die 1993 eingeführte DTM der Klasse 1 konstruierte Mercedes-Benz ein Renntriebwerk mit ungewöhnlichem Stammbaum. Der V6 M 106 entstand aus einem V8 – und wurde zum Herzstück zweier Meistertitel. Eine technische Meisterleistung mit 90 Grad und über 500 PS.
Herz mit 54 Grad: Der V6-Motor des Opel Calibra für die DTM
Opel setzte ab 1993 in der DTM auf einen außergewöhnlichen V6 mit 54-Grad-Zylinderwinkel, dessen Ursprung im Serienbau lag. Anfangs noch unterlegen, führte die technische Evolution schließlich zum Titelgewinn. Doch der Erfolg kam erst mit einem neuen Motor – und das Ende der ITC folgte kurz darauf.
Motorsport vor 40 Jahren: Juni 1984
Der Große Preis von Monaco in Juni 1984 war völlig verregnet. Das waren die perfekten Voraussetzungen für zwei Youngster, um zu glänzen. Und so fuhren Ayrton Senna und Stefan Bellof fuhren in unterlegenen Autos in Monte Carlo aufs Podium.
Motorsport vor 40 Jahren: Mai 1984
Mit den Rennen in Imola und Dijon fuhr die Formel 1-Weltmeisterschaft im Mai 1984 zwei Läufe. Dazu gab es den ersten Turbosieg in der DPM und ein Sportwagenrennen, das die Überlegenheit des Porsche 956 eindrucksvoll unterstrich.
Motorsport vor 40 Jahren: April 1984
Ab Saisonbeginn 1984 waren Ayrton Senna und Stefan Bellof Grand Prix-Piloten. Beide starten mit großen Vorschusslorbeeren in den neuen Karriereabschnitt. Und beide danken dieses Vertrauen schon im April 1984 mit den ersten Punkten.
Startnummer 13 – ungeliebt, aber üblich!
Die 13 gilt als Unglückszahl. So blieb die 13 unberücksichtigt, als die Formel 1 ab 1974 ihre Teams mit festen Startnummern bedachte. Schon zuvor, als die lokalen Grand Prix-Veranstalter die Startnummern vergaben, gab es die 13 nur sehr selten in der Automobil-Weltmeisterschaft. In anderen Serien und Meisterschaften ist dagegen auch die 13 eine normale Startnummer. Denn bei den Sportwagen und in der DTM tauchte die Startnummer 13 regelmäßig auf Autos auf.
Fotos DTM Classic Cup
Der DTM Classic Cup fährt 2022 nicht nur im Rahmenprogramm der DTM sondern auch bei ausgewählten Veranstaltungen des historischen Motorsports. Unsere Galerie Fotos DTM Classic Cup enthält 13 Fotos von spannenden Rennwagen dieser Serie.
Warum ich dieser DTM keine Träne nachweine!
Gestern fand das letzte DTM-Rennen mit Autos des gescheiterten Class-1-Reglements statt. Im nächsten Jahr verabschiedet sich die DTM von „T“ in ihrem Namen. Viele Fans und Beobachter begleiteten den Abschied emotional. Doch wer sachlich bleibt, der muss anerkennen, dass die Serie letztmals in den 1990er-Jahren mit richtigen Tourenwagen rannte. Insofern gibt es keinen Grund für Tränen, die in den meisten Fällen sowieso eher Krokodilstränen sein dürften.
Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evo II — Frittentheke des Jahres 1990
Wer heute über die Höhepunkte des Autojahres 1990 nachdenkt, der kommt am Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evo II nicht vorbei. Selbst in einer Zeit, in der nicht vorrangig BWLer das Programm eines Autobauers bestimmten, wirkte dieser Mercedes wie der Bote aus einer anderen Welt.
Mercedes-Benz 190 E 2.3-16 – wie Mercedes wieder sportlich wurde!
Im Herbst 1983 stellte die damalige Daimler-Benz AG auf der IAA in Frankfurt den Mercedes-Benz 190 E 2.3-16 der Öffentlichkeit vor. Das Sportmodell des Baby-Benz war eine Überraschung. Denn zu dieser Zeit galt Mercedes-Benz vor allem als luxuriös. Die Tage der Sportlichkeit lagen eigentlich gut 30 Jahre zurück.
Warum unterschlägt Mercedes beim DTM-Abschied eigentlich die „Privaten“?
Am kommenden Wochenende zieht sich Mercedes-Benz offiziell aus der DTM zurück. Statt in der DTM will der Autobauer aus Stuttgart nun in der Formel E rennen. Im Vorfeld dieses besonderen Finales verschickte Mercedes gestern eine Pressemitteilung, um an die Meilensteine der Stuttgarter in der DTM zu erinnern. Dabei unterschlägt der Autobauer die zahlreichen Privatfahrer im Mercedes-Benz 190E 2.3-16, die die Marke einst in die DTM brachten.
Schöner Rückblick auf das Flugplatzrennen Diepholz
Am vergangenen Wochenende feierte der AMC Diepholz den 50. Geburtstag seines legendären Flugplatzrennens. Leider fand die Feier nicht auf dem Gelände des Fliegerhorst Diepholz statt. Der AMC Diepholz wich auf den Marktplatz aus. Dort gab es mit einer Fahrzeug-Parade und bei interessanten Gesprächsrunden jede Menge Erinnerungen zum Flugplatzrennen Diepholz zu sehen, zu hören und zu bestaunen. Wir…
Besuch bei Zakspeed – 50 Jahre Motorsport aus der Eifel
Seit 1968 gehört Zakspeed im deutschen Motorsport zum Inventar. Trotz zeitweise dunkler Zeiten bringt das Team seine Autos bis heute auf die Strecke. Zeitweise sorgte das Team mit aufregenden Eigenkonstruktionen für Aufsehen. Einige davon traf ich jetzt bei einem Besuch in Niederzissen.
Rover SD1 – der letzte echte Brite von Rover
Vor 40 Jahren wurde der Rover SD1 Auto des Jahres. Heute gilt das Modell der oberen Mittelklasse als letzter echter Brite mit Rover Emblem.
BMW M3 (E30) – alles zum erfolgreichen Tourenwagen der Welt
1986 entstand der erste BMW M3 (E30) als Homologationsmodell für den Motorsport. Es war der Startschuss zu einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte.
Er konnte auch Sport: Volvo 240 Turbo
Bei meinen Veranstaltungs-Moderationen treffe ich manchmal auch auf Besitzer historischer Volvo 240. Sie reizt an ihrem alten Schweden das Solide und Unzerstörbare. Denn dem Schwedenpanzer eilt der Ruf eines unfassbar robusten Alltagsautos voraus.