Lotus, Judd und fünf Ventile – die vergessene Tickford-Idee von 1989
Ein Foto eines Judd-Motors mit Tickford-Schriftzug führt zu einer fast vergessenen Formel-1-Episode. 1989 hoffte Lotus, mit einem Fünfventil-Zylinderkopf mehr Leistung aus dem Judd-V8 zu holen – doch nach zwei Tests war das Experiment schon wieder vorbei.
377 PS im Familienanzug – Wie der Lotus Omega die linke Spur eroberte
Als die PS-Zahlen auf Deutschlands Autobahnen explodierten, rechnete niemand damit, dass ausgerechnet Opel eine 280 km/h schnelle Familienlimousine auf die Straße stellen würde. Der Lotus Omega verband britische Rennsporttechnik mit Rüsselsheimer Vernunft und machte die linke Spur zu seinem Revier.
Gelbe Kanne, große Wirkung: Wie Renault die Formel 1 auflud (1977–1986)
Mit dem Wechsel zu Antriebseinheiten von Mercedes endet Renaults fast durchgehende 49-jährige Motoren-Kontinuität in der Formel 1. In dieser langen Zeit brachte Renault zunächst den Turbo in die Königsklasse und dominierte später zeitweise die Sauger-Ära. Wir blicken in einer dreiteiligen Serie in den nächsten Wochen auf Renaults Formel 1-Geschichte – zurück. Im ersten Teil geht es um Renaults langen Weg mit dem Turbo.
Lotus 907 im Jensen-Healey: Großes britisches Scheitern
Drei Tage lang durfte ich die Classic Days moderieren. Drei Tage voller Motorengeräusche, Geschichten und Begegnungen, aber auch mit wenig Zeit, um selbst über das Gelände zu streifen. Umso mehr blieb mir dieser Moment in Erinnerung: Ich stehe vor einem roten Jensen-Healey, die Haube offen, der Blick fällt direkt auf das Herz eines britischen Traums und seines Scheiterns.
31. Mai 1965 – Jim Clark fährt beim Indianapolis 500 überlegen zum Sieg
Indianapolis, 31. Mai 1965. Jim Clark, der flinke Schotte aus dem Team Lotus, fuhr in einer Klasse für sich. 190 von 200 Runden an der Spitze – das war ein Triumph in Reinkultur!
Jim Clark lebt. Im Emira. Vielleicht.
Lotus ehrt den größten Fahrer seiner Geschichte – mit einem Sondermodell, 400 PS und rotem Leder. Doch die Premiere findet ausgerechnet beim künstlichsten Grand Prix des Jahres statt: Miami. Mit Fake-Yachten auf blauer Plastikfolie.
Fournier et Marcadier oder Automobiles Marcadier? Frankreichs Antwort auf Lotus!
Fournier-Marcadier revolutionierte die französische Kit-Car-Szene. Vom Barquette FM bis zum CAN-AM – hier treffen Leichtbau und Racing-Leidenschaft aufeinander! 🇫🇷🏁
Le Mans 1979: Als Porsche mit Essex baden ging
Die Geschichte des 24-Stunden-Rennens von Le Mans ist eine von Geld, Glamour und auch handfesten Skandalen. Als Porsche 1979 mit seinem Werksteam scheiterte, stand mit Essex ein Hauptsponsor im Rampenlicht, dessen Geschäfte sich bald als fragwürdig herausstellten. Motorsport war schon immer ein Spiel mit großen Summen – und manchmal erweist sich die Herkunft des Geldes als eine gefährliche Illusion.
Wie den Rennwagen Flügel wuchsen!
Heute ist kaum noch vorstellbar, wie die Formel 1 oder die Sportwagen-WM ohne aerodynamische Hilfsmittel funktionierte. Vor 60 Jahren wuchsen den Rennwagen plötzlich große Flügel.
Lotus 66 – Neukonstruktion oder Restomod?
Spätestens mit dem Start der CanAm Serie entwickelte sich Nordamerika zum gelobten Land der Sportwagen-Szene. Das lockte auch die europäischen Rennwagen-Hersteller. Lotus-Gründer Colin Chapman wollte 1970 mit dem Lotus 66 ins Geschehen eingreifen. Doch der neue Rennwagen kam über das Planungsstadium nie hinaus. Doch jetzt, mit 53 Jahren „Verspätung“, baut Lotus vom Typ Lotus 66 zehn Exemplare.
Ford in der Formel 1
2026 kehrt Ford an der Seite von Red Bull in die Formel 1 zurück. Wobei das neue F1-Triebwerk von Ford bei den Spezialisten von Red Bull Powertrain in Großbritannien entstehen wird. Womit Ford strenggenommen nur ein Sponsor sein wird. Das erinnert schon jetzt an die erfolgreichste F1-Ära des amerikanischen Autobauers. Denn Erfolge feierte Ford in der Formel 1 nur mit Motoren von britischen Spezialisten. Brachte sich der Autobauer wie bei seiner ehemaligen Tochter Jaguar Racing am Anfang des Jahrtausends auch technisch ein, fuhr Ford dagegen hinterher.
16. Dezember 1982 – Colin Chapman stirbt überraschend!
Heute vor 40 Jahren starb plötzlich und unerwartet Lotus-Gründer Colin Chapman. Damit verlor das Lotus-Team seinen visionären Kopf. Mit dem Tod des Gründers begann der Siechtum seines Autobauers und seines Rennteams. Der Bau der Serienfahrzeuge fand schon 1986 bei General Motors Zuflucht. Das Rennteam ging 1994 Pleite.
Motorsport vor 40 Jahren: Dezember 1982
Motorsportlich war im Dezember 1982 Winterpause. Keine der großen Serien trug im Dezember noch Meisterschaftsläufe aus. Alle wesentlichen Entscheidungen in den Meisterschaften lagen schon ein paar Wochen zurück. So bewegte vor allem der unerwartete Tod von Colin Chapman die Szene.
Essen Motor Show 2022 – diese Autos sind ein Muss!
Mit ihrem Preview-Tag startete gestern die Essen Motor Show 2022. Heute öffnet die Messe offiziell ihre Türen. Fabian und Tom waren für AutoNatives.de schon in Essen. Wobei Ihr besonderes Augenmerk bei Rennwagen und Klassikern lag. Dabei entstand unsere fast schon traditionelle Favoritenliste der Autos, die beim Besuch in Essen ein „Muss“ sind.
Der Lotus Europa Gruppe 5 von Harald Ertl
1979 baute Harald Ertl mit Hilfe von Zakspeed einen Lotus Europa Gruppe 5. Dabei nutzte der geschäftstüchtige Rennfahrer die Möglichkeiten der Gruppe 5 voll aus. Doch anders als andere Projekte des Österreichers war der Lotus keine Erfolgsgeschichte.
Wie John Steed und Emma Peel meinen Autogeschmack prägten!
Der richtige TV-Genuss kann lebenslang prägen. Bei mir ist beispielsweise die Fernsehserie „The Avengers“ mit ihren Protagonisten John Steed und Emma Peel für meine Leidenschaft für britische Autos verantwortlich.
Unter das Karosseriekleid des Lotus 72 geschaut …
Beim Stöbern in unserem Bildarchiv fand ich kürzlich dieses Bild von der Vorderradaufhängung des Lotus 72. Das Bild zeigt, wie konsequent das Team von Colin Chapman auf Leichtbau setzte.
7. April 1968 – 12:39 Uhr – Jim Clark stirbt in Hockenheim!
Heute vor 50 Jahren verunglückte in Hockenheim Jim Clark tödlich. Der Schotte gilt bis in die Gegenwart als einer der besten Rennfahrer aller Zeiten. Denn der Ausnahmekönner sicherte sich in nur 72 Formel-1-Rennen 25 Grand-Prix-Siege, 33 Trainingsbestzeiten, 28 schnellste Runden und zwei WM-Titel.
Citroën Visa Lotus – Rallye-Sportler ohne Renneinsatz
Mit dem Citroën Visa Lotus wollte Citroën den Rallye-Sport rocken. Doch beim Testen blieb der Prototyp den Beweis seiner Klasse schuldig. Citroën verzichtete auf die für die Homologation notwendige Serienproduktion. Das fiel auch deshalb leicht, weil bei der Konzernmutter mit dem Peugeot 205T16 gerade das Maß der Dinge des Rallye-Szene entstand.
7. Mai 1968 – Mike Spence verunglückt in Indianapolis
Zu den Themen, die uns hier regelmäßig beschäftigen, gehört die Gasturbine im Auto. Im Lotus 56 setzte auch Lotus auf eine Gasturbine. Mike Spence bezahlte den Einsatz mit seinem Leben. Der Brite verunglückte am 7. Mai 1968 im Training zu den 500 Meilen von Indianapolis mit dem Lotus 56 tödlich.