Rennsieger und Titelträger der „All Japan Sports Prototype Championship“
Mit dem „All Japan Sports Prototype Championship“ traten ab 1983 die Sportwagen der Gruppe C regelmäßig auch in Japan an. Zunächst war auch die JSPC eine Spielwiese für die Porsche 956/962C. Doch am Ende lieferten sich die japanischen Autobauer einen heißen Kampf um den japanischen Titel.
Die Porsche 962C des Team Taisan im Fahrerlager beim 1.000-km-Rennen von Fuji 1991. (Foto: [Iwao](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Porsche_962C,_Team_Taisan_(3398387579).jpg?target=_blank))
Das 1.000-km-Rennen von Suzuka war seit 1966 der Höhepunkt der japanischen Sportwagen-Saison. Doch es war lange Zeit ein Einzelevent, das zu keiner Meisterschaft zählte. Als die FISA ihre Fahrzeugklassen 1982 neu ausrichtete, änderte die „Japan Automobile Federation” dies. Denn ab 1983 war das Rennen Bestandteil der „All Japan Sports Prototype Championship“. Wobei im Debütjahr diese Meisterschaft nur aus drei Rennen bestand. Zu dem 1.000-km-Rennen kam ein weiteres Rennen in Suzuka sowie das 1.000-km-Rennen von Fuji, das zudem auch zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählte.
Alle drei Läufe gewann der Porsche 956, der zusammen mit seinem Nachfolger 962C bis 1989 ingesamt 28 Siege in der „All Japan Sports Prototype Championship“ herausfahren sollte. Für den letzten Porsche-Sieg sorgten am 27. August 1989 beim 1.000-km-Rennen von Suzuka Stanley Dickens und Kunimitsu Takahashi im Porsche 962C von Nova Engineering Porsche. Anschließend übernahmen die Japanischen Hersteller die Meisterschaft. Nur noch einmal sollte ein TWR Jaguar XJR14 in die Phalanx der Nissan (10 Siege von 1989 bis 1992) und Toyota (8) und Mazda (1) einbrechen.
Doch auch in Japan wurde es zunehmend schwierig, die Startfelder zu füllen. Denn die japanischen Werke investierten in ihren Kampf viel Geld. Das verdrängte die Privatfahrer. Denn wer schon vor dem Rennen weiß, dass er hinterherfährt, der sucht sich irgendwann eine andere Bühne. Deshalb schrieb die „Japan Automobile Federation” ab 1993 nur noch die „All Japan Grand Touring Car Championship”, die heutige „Super GT“ aus. Dort durften die Gruppe C-Boliden zwar noch zwei Jahre mitfahren, gingen dann aber endgültig in Rente.
Alle Rennen, Rennsieger und Meister der „All Japan Sports Prototype Championship“ im Überblick:
der „All Japan Sports Prototype Championship“ traten die Rennsport-Prototypen der Gruppe C an. Nutzt einfach Übersicht der Beiträge mit dem Stichwort: Gruppe C, um weitere Artikel zum Thema zu finden. Ein guter Startpunkt ist sicherlich auch der Artikel „Gruppe C – Motorsport kompakt erklärt” in unserem Auto- und Motorsport-Lexikon.
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