Alle Rennsieger und Titelträger der BMW M1 Procar-Serie 1979 und 1980
Als die Verantwortlichen bei BMW erkannten, dass der M1 erst im Laufe des Jahres 1980 seine Homologation erhält, suchten sie eine Plattform, um für den Sportwagen im Motorsport zu werben. Zusammen mit Bernie Ecclestone entstand die BMW M1 Procar-Serie. Wir nennen Euch alle Sieger dieser legendären Rennserie, die nur zwei Jahre lang über die Strecken turnen durften.
Rennsieger und Titelträger der „SCCA Formula 5000 Championship“
Der SCCA ärgerte sich über die dünnen Starterfelder seiner Top-Kategorie „Formel A“ mit Formel 1-Motoren. So entstand die Idee, in die Monoposto amerikanische V8-Motoren mit bis zu fünf Liter Hubraum einzubauen. Die Idee der „Formel 5000” fand bald weltweit Nachahmer.
Rennsieger und Titelträger der „A1 Grand Prix (2005 - 2009)“
Die A1 Grand Prix war eine von 2005 bis 2009 ausgetragene Monoposto-Rennserie, die als „Weltmeisterschaft der Nationen“ antrat – nicht Hersteller oder Teams standen im Vordergrund, sondern Nationalmannschaften mit identischen Fahrzeugen. Ziel der Serie war, Motorsport auch außerhalb der traditionellen Märkte populär zu machen.
Rennsieger und Titelträger der „V8Star (2001 - 2003)“
Die V8STAR war Anfang der 2000er-Jahre ein kraftvoller Außenseiter im deutschen Motorsport: Silhouetten-Tourenwagen mit über 500 PS, donnerndem V8-Sound und spektakulärem Racing. Zwischen 2001 und 2003 bot die Serie packende Duelle – mit identischer Technik unter Großserienkarosserien und bekannten Fahrern am Steuer. Kurzlebig, lautstark und einzigartig.
Rennsieger und Titelträger der „DRM: Deutsche Rennsport Meisterschaft (1972 - 1985)“
Die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) war zwischen 1972 und 1985 das Aushängeschild des Motorsports in damaligen Westdeutschland. Zunächst mit Tourenwagen, dann mit Gruppe 5-Fahrzeugen und später sogar Gruppe-C-Boliden bot die DRM ein einzigartiges Spektakel – laut, wild und nahbar. Stars wie Hans-Joachim Stuck, Klaus Ludwig oder Bob Wollek kämpften auf Strecken wie dem Nürburgring oder Hockenheimring um Punkte und Prestige.
Rennsieger und Titelträger der „Formula Vauxhall“
Die „Formula Vauxhall“ war die britische Variante der Formel Opel Lotus. Neben der „Formula Vauxhall Championship“ gab es zeitweise auch die „Formula Vauxhall Junior Championship“ sowie spezielle Winter-Serien.
Rennsieger und Titelträger der „Formula Opel Euroseries“
Von 1988 bis 1999 organisierten Dan Partel und seine „European Formula Drivers Association“ (EFDA) die „Formula Opel Euroseries“. Sie brachte besonders in ihren frühen Jahren einige spätere Formel 1-Stars hervor.
Rennsieger und Titelträger der „Can-Am – Neuauflage 1977-1987“
Nach zwei Jahren Pause startete die CanAm-Serie 1977 neu – diesmal mit Fahrzeugen, die auf Formel-5000-Chassis basierten und deutlich strengeren technischen Vorgaben unterlagen. Doch die neue CanAm konnte an die wilde Faszination der frühen Jahre jedoch nie vollständig anknüpfen.
Rennsieger und Titelträger der „Can-Am – Canadian-American Challenge Cup“
Die CanAm-Serie (Canadian-American Challenge Cup) war der wilde Westen des Motorsports. Von 1966 bis 1974 lockte sie mit kaum reglementierten Prototypen. Ohne wesentliche technische Einschränkungen entstanden wahre Monster mit über 1.000 PS – laut, brutal und kompromisslos.
Rennsieger und Titelträger der „BPR Global GT Series (1994 - 1996)“
Die BPR Global GT Series (manchmal auch als BPR Global GT Endurance Series oder einfach abgekürzt als BPR bezeichnet) war eine Rennserie für GT-Fahrzeuge. Sie lief von 1994 bis 1996 und wurde 1997 zur FIA GT-Meisterschaft.
Rennsieger und Titelträger der „European Touring Car Championship (2001 - 2004)“
2001 wagte die FIA den Neustart: Aus dem Euro-STC-Cup entstand eine offizielle Europameisterschaft für Tourenwagen. Die neue „European Touring Car Championship“ funktionierte so gut, dass sie 2005 die Grundlage der neuen Tourenwagen-WM bilden durfte.
Rennsieger und Titelträger der „Tourenwagen-Europameisterschaft (1963 - 1988)“
Sie war die Idee eines ADAC-Funktionäres aus dem Saarland. 1963 feierte sie auf dem Nürburgring ihr Debüt. Besonders in den 1970er- und 1980er-Jahren zogen ihren Rennen zeitweise große Zuschauermassen an. Trotzdem war 1988 Schluß. Die Kosten waren der „Tourenwagen-Europameisterschaft“ davongelaufen.
Rennsieger und Titelträger der „Champ Car World Series (1979 - 2007)“
Die Championship Auto Racing Teams (CART) richteten ab 1979 ihre eigene Rennserie aus. Die Teams waren mit der Sicherheitspolitik und dem Management des USAC unzufrieden. Deshalb gründeten sie die „Champ Car World Series“.
Rennsieger und Titelträger der „FIA Formula Two (2009 - 2012)“
2009 reagierte die FIA auf die steigenden Kosten bei den Nachwuchsserien. Sie beauftragte MotorSport Vision von Jonathan Palmer mit der Durchführung der neuen „FIA Formula Two“. Diese orientierte sich an der ebenfalls von MotorSport Vision organisierten „Formula Palmer Audi“.
Rennsieger und Titelträger der „Formel Palmer Audi“ (1998 - 2010)
Die „Formel Palmer Audi” entstand als kostengünstige Alternative zur Formel 3. Zum Einsatz kam ein Chassis von Van Diemen, das ein 1,8 Liter großer aufgeladener Vierzylinder von Audi antrieb.
Rennsieger und Titelträger der „FIA World Touring Car Championship (WTCC)“
2005 wurde aus der bisherige Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) die „World Touring Car Championship“ (WTCC). Gefahren wurde nach den Super 2000-Regeln der FIA. Später entwickelte sich dieses Regelwerk zum TC beziehungsweise TCR-Reglement weiter.
Rennsieger und Titelträger der „Superleague Formula (2008 - 2011)“
Die Superleague Formula war eine ungewöhnliche Monoposto-Rennserie. Denn sie kombinierte von 2008 bis 2011 Motorsport mit Fußball. Die Teams traten im Namen großer Fußballvereine wie AC Milan, Olympiakos Piräus, Flamengo oder Borussia Dortmund an.
Rennsieger und Titelträger der „FIA World Touring Car Championship (1987)“
1987 rief die FIA erstmals eine Tourenwagen-Weltmeisterschaft aus. Doch die WM startete schon mit einem Skandal. Anschließend gingen die Diskussionen das ganze Jahr weiter. Am Ende scheiterte die „FIA World Touring Car Championship“ nach nur einem Jahr.
Rennsieger und Titelträger der „DTM/ITC (1984 - 1996)“
Zwischen 1984 und 1996 entwickelte sich die DTM von einer nationalen Tourenwagenserie zu einer internationalen Hightech-Meisterschaft (ITC), in der spektakuläre Werksduelle, aerodynamisch hochgezüchtete Fahrzeuge und enorme Kosten schließlich ihr vorzeitiges Ende einläuteten.
Rennsieger und Titelträger der „Fuji Grand Champion Series“
Die „Fuji Grand Champion Series“ entstand als Sportwagen-Serie an der Rennstrecke von Fuji. Als die Zuschauerzahlen sanken, trat die Serie ab 1988 auch auf anderen Rennstrecken an. Aber der Schritt kam zu spät. Ende 1989 lief die in „Grand Champion Series“ umbenannte Serie aus.