Mit dem 1967er Ford Mustang GT Fastback bietet Lego erneut einen Auto-Klassiker als Bausatz an. Stolze 129,99 Euro kostet der Bausatz mit 1.471 Einzelteilen.

Meine Begeisterung über Lego war in diesem Blog bereits öfter ein Thema. Zuletzt schrieb ich über einen VW T2a Camper, den zwei Modellbauer im Maßstab 1:1 mit den dänischen Plastiksteinen nachbauten. Offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der sich über Lego freut. Denn das Posting über den Nachbau des Campers bei Facebook wurde bisher 14-mal geteilt. Dieses Interesse kennt offensichtlich auch der Spielwaren-Hersteller aus Billund. Denn seit ein paar Jahren bringt Lego regelmäßig Bausätze automobiler Klassiker auf den Markt.

Wobei Autos in der Geschichte von Lego eine lange Tradition haben. Nur wenige wissen noch, dass die Firma Lego bis in die späten 1960er-Jahre auch Spielzeugautos im Maßstab H0 anbot. Mit diesen Modellen im Maßstab 1:87 bestückten Modelleisenbahner gern ihre Modellanlagen. Heute sind diese Spielzeugautos von Lego gesuchte Raritäten. Inzwischen konzentriert sich Logo fast vollständig auf seine bekannten Plastikbausteine.

Allerdings sind heute nicht mehr nur Kinder die Zielgruppe des Unternehmens. Denn mit den aufwendigen Bausätzen der Lego Creator Reihe spricht Lego offensichtlich auch Ältere an. Dafür spricht schon die Auswahl der Fahrzeuge, für die es Bausätze gibt. Schon seit einiger Zeit gibt bei Lego den VW T1 Campingbus sowie den VW Käfer und den echten Morris Mini als Bausatz. Im vergangenen Jahr ergänzte der Spielwaren-Hersteller diese Reihe um den Aston Martin DB5 von James Bond.

Ab 1. März 2019 gibt es den Ford Mustang GT Fastback

Ab dem 1. März können jüngere und ältere Lego-Fans auch den legendären Ford Mustang GT Fastback aus dem Jahr 1967 bauen. Wie bei den anderen Fahrzeugen arbeitete Lego auch bei der Entwicklung dieses Bausatzes mit dem Hersteller zusammen. Ford unterstützte die Entwickler von Lego mit Plänen sowie bei der Auswahl der Farben. Der entstandene Bausatz besteht aus 1.471 Einzelteilen. Zusammengebaut entsteht damit ein 34 Zentimeter langer, 14 Zentimeter breiter und rund zehn Zentimeter hoher Lego-Mustang.

Der Ford Mustang ist eines der symbolträchtigsten Autos in der Geschichte. Es war spannend, dieses Modell mitsamt den zahlreichen Möglichkeiten zur Individualisierung zum Leben zu erwecken.

Jamie Berard, Design-Lead für die LEGO Creator Expert-Serie

Das Modell hat eine funktionsfähige Lenkung und natürlich fehlt auch das weltbekannte Mustang-Logo am Kühlergrill nicht. Unter der zu öffnenden Motorhaube verfügt das Modell über einen V8-Motorblock mit beieindruckender Detailtiefe. Denn zum V8 gehören nicht nur Schläuche und Luftfilter, sondern auch der Nachbau einer Fahrzeugbatterie. Im Innenraum setzt sich die Detail-Treue der Entwickler fort. Denn hier glänzt das Modell unter anderem mit klassischen Mustang-Sitzen sowie beispielsweise einem Radio und einer beeindruckenden Schaltkulisse.

Der Bausatz lässt sich auf unterschiedliche Weise zusammensetzten.
Der Bausatz lässt sich auf unterschiedliche Weise zusammensetzten. Wer will, der kann seinen Mustang zu wilden Drag-Racer umbauen. (Foto: Ford)

Beim Bau können die jüngeren und älteren Fahrzeugbauer ihr Mustang-Modell übrigens dem eigenen Geschmack anpassen. Denn zum Bausatz gehören unterschiedliche Front- und Heckspoiler sowie andere Auspuffrohre. Wer will, der kann seinen Mustang aus Lego also mit Side-Pipes bestücken – muss es aber nicht. Zu den Personalisierungsmöglichkeiten des Bausatzes gehören auch unterschiedliche Nummerschilder, die Lego mitliefert.


Das Set kostet in Deutschland 129,99 Euro. Aufgrund der vergleichsweise großen Zahl von Legosteinen empfiehlt Logo den Bausatz für Personen ab 16 Jahren. Der Bausatz ist in den offiziellen LEGO Stores oder im Einzelhandel erhältlich. Online-Shopper finden den Bausatz auch bei Amazon.


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Infos zum Titelbild dieses Beitrags:
1967er Ford Mustang als LEGO-Bausatz

Foto: Ford, Köln

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Tom wuchs als Kind der späten 60er-Jahre in einem ausgesprochen automobilen Umfeld auf. Das wirkt bis in die Gegenwart nach und ist ein guter Nährboden, um heute über Autos zu schreiben.

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