Am vergangenen Sonntag habe ich mir die Freiheit genommen, im Blog auf den üblichen Wochenrückblick zu verzichten. Nach drei Wochen mit extrem vielen beruflich bedingten Dienstreisen bin ich am Sonntag mal etwas dem Müssiggang verfallen. Dabei ist in der zurückliegenden Woche einiges passiert, das ich für erwähnenswert halte. Deshalb gibt es zu diesen Themen heute ein paar Verweise als Lesetipps.

Gefallen hat mir die Nachricht, dass Sebastian Vettel zu Ferrari wechselt. Über diesen Wechsel wurde bereits im Vorfeld viel spekuliert. Kein Wunder, denn schon vor ein paar Wochen hatte Red Bull den Abschied seines vierfachen Weltmeisters verkündet. Das heizte natürlich die Spekulationen an. Die beschäftigen sich jetzt mit Fernando Alonso. Was macht der Spanier in der nächsten Saison?

Zugegeben, die Vision, die Max vorgestern hier in unserem Auto-Blog für echte Auto-Natives vorstellte, hätte Charme. Schließlich würde sich Alonso mit diesem Schritt in eine Reihe mit fahrenden Teamchefs wie Bruce McLaren, Jack Brabham und Graham Hill stellen. Mal gucken, wohin wo der Weg des Spaniers tatsächlich führen wird.

Noch mehr gefallen hat mir die Nachricht, dass die Opel-Mutter General Motors 500 Millionen in Rüsselsheim investiert, um ein neues Modell dort zu bauen. Wobei das für die „Kollegen“ von der Autobild der Monza SUV wird. Unabhängig von diesen Spekulationen ist das Investment ein Zeichen, auf das die immer noch stolzen Opel-Mitarbeiter lange gewartet haben. Denn mit harter Arbeit haben sie Opel wieder zurück in die Spur geführt. Auch wenn nicht allen Bloggern und Medienschaffenden das Marketing der Marke gefällt.

Weniger gefallen hat mir die Nachricht, dass der Autozulieferer Takata große Probleme mit seinen Airbags hat. Beim Auslösen können sie angeblich zu Splitterbomben werden. Die Verkehrsaufsicht der Vereinigten Staaten NHTSA hat deshalb jetzt zahlreiche Autohersteller zu einem landesweiten Rückruf verpflichtet. Neben den US-Herstellern Chrysler, Ford und General Motors sind auch BMW, Honda, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Subaru und Toyota betroffen.

Auch wenn Takata das bestreitet, leider, da muss ich meinen Blog miteinbeziehen, ist dieses Thema bisher überhaupt kein Thema für die Welt der deutschen Auto-Blogger. Dieses Thema haben wir Autoblogger bisher vollständig den etablierten Medien überlassen. Das ist ein Muster, das leider auch bei anderen schlechten Nachrichten der Autoindustrie schon zu beobachten war. Denn auch zu den verheerenden Crashergebnissen des Datsun Go fand ich nur zwei Blogs, sich des Themas angenommen haben.


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Tom wuchs als Kind der späten 60er-Jahre in einem ausgesprochen automobilen Umfeld auf. Das wirkt bis in die Gegenwart nach und ist ein guter Nährboden, um heute über Autos zu schreiben.

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