„GLAS“: Wie ein mexikanisches Luftschloss zum „Lambo 291“ wurde
Ein verschwundener Investor, 20 Millionen Dollar im Nirgendwo und ein verwaistes Chassis: Das Projekt GLAS ist das Phantom, aus dessen Trümmern später der Lambo 291 entstand. Denn bevor der Wagen 1991 als „Modena Team“ tatsächlich in der Startaufstellung auftauchte, war er als mexikanisches Nationalteam geplant.
IMSA: Die amerikanische Sportwagen-Revolution
Brüllende V8-Motoren, Turbos aus Europa und einige der spektakulärsten Rennwagen ihrer Zeit: Die IMSA schrieb ihre eigenen Regeln und schuf damit eine einzigartige Sportwagen-Ära.
Chanabé CH2: Ein Porsche, den kaum jemand kennt
Der Chanabé CH2 entstand Anfang der 1970er-Jahre in Toulouse. Der französische Sportprototyp nutzte Porsche-Technik und erhielt sogar die Erlaubnis, den Namen Porsche zu tragen.
McLaren MP4/8B Lamborghini: Es sollte nicht sein
Was wäre gewesen, wenn McLaren 1994 nicht auf Peugeot, sondern auf Lamborghini gesetzt hätte? Doch obwohl Ayrton Senna vom McLaren MP4/8B mit Lamborghini-V12 begeistert war, bestritt der „McLambo“ nie einen Grand Prix.
BMW 3.0 CSL – Spoileralarm aus München führte zum Batmobil
In den frühen 1970er-Jahre sahen die BMW-Tourenwagen vom Ford Capri meist nur den Auspuff. Doch die Bayern fanden die richtige Antwort. Sie schraubten an ihr E9-Coupé mehr Flügel als an manchen Ferienflieger und schufen das bis heute unvergessene „Batmobil“.
Pole Position in Tripolis: Der vergessene Maserati 4CL „Streamliner“ von 1939
Verkleidete Räder in der Formel 1? Heute unvorstellbar. Doch bevor offene Monopostos zum Standard wurden, experimentierten Konstrukteure immer wieder mit Stromlinien-Karosserien. Einer der radikalsten Versuche entstand 1939 bei Maserati.
Japanische Phantome: Honda RC100 und sein Nachfolger Honda RC101/B
Während andere Teams mit lautem Getöse und großen Sponsoren in die Formel 1 drängten, entstand im japanischen Tochigi Anfang der 1990er-Jahre ein Bolide in fast klösterlicher Stille. Der Honda RC100 (und seine Nachfolger RC101/B) war das Projekt einer Gruppe von Ingenieuren, die beweisen wollten, dass Honda mehr kann als „nur“ die besten Motoren der Welt zu bauen.
Ein Motor, viele Meister: Die Welt der Cosworth DFV-Tuner
Der Ford Cosworth DFV war mehr als nur ein Motor, er war mehr als zwei Jahrzehnte das Rückgrat der Formel 1. Doch seinen Erfolg verdankte der V8 nicht allein Cosworth. Hinter den Kulissen arbeiteten Spezialisten, die aus jedem Aggregat ein perfekt abgestimmtes Renntriebwerk machten. Ein Blick auf die Tuner, ohne die der DFV vielleicht nie zur Legende geworden wäre.
Dome F105: Japanisches Formel 1-Märchen ohne Happy End
Manche Rennwagen gewinnen Weltmeisterschaften, andere werden zu Legenden, obwohl sie nie an einem einzigen Grand Prix teilgenommen haben. Der Dome F105 ist ein solches Phantom der Formel 1 Geschichte. Es ist die Erzählung von technischer Ästhetik, großen Ambitionen und dem gnadenlosen Takt der Stoppuhr.
„Bolt-on“ zu 468 PS – Cosworth GAA im Capri RS 3100
Anfang der 1970er-Jahre waren in Tourenwagen Spezialteile erlaubt, solange die Hersteller sie offiziell im Programm führten. „Bolt-on“ war die Vorgabe, die braven Motoren den Weg zu heißen Zylinderköpfen öffnete. So entstand der Cosworth GAA auf Basis des britischen Essex-Motors.