Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Renault Fund for Art and Culture, der 2024 gegründet wurde und die Kunstsammlung des Unternehmens betreut. Renault knüpft damit an eine Tradition an, die bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Schon damals lud der Autobauer regelmäßig Künstler und Fotografen in seine Werke ein, um industrielle Motive und Produktionsprozesse künstlerisch zu interpretieren.
Thematisch stellt die Ausstellung den Einfluss der Popkultur auf das Automobil und umgekehrt in den Mittelpunkt. Die Pop Art griff seit den 1960er-Jahren Motive der Konsumgesellschaft auf und machte Alltagsgegenstände zu künstlerischen Symbolen. Mit dem Aufkommen der Street Art ab den 1970er-Jahren verlagerte sich diese Bildsprache zunehmend in den öffentlichen Raum. Das Automobil spielte dabei häufig eine Rolle – als Symbol für Mobilität, Freiheit und urbanen Alltag.
Ausstellung zeigt Arbeiten mehrerer Künstler
Dazu zählen Werke von Victor Vasarely, einem Vertreter der Op Art. Der gebürtige Ungar entwickelte 1972 für Renault ein neues Logo. Dazu kommen Werte des isländischen Malers Erró, der der narrativen Figuration zugerechnet wird. Aus der Street-Art-Szene sind unter anderem Arbeiten von John „Crash“ Matos, Lee Quinones und D*Face vertreten. Ebenfalls zu sehen ist Armans „Accumulation Renault n°115“ (1967), eine Installation aus in Plexiglas eingegossenen Renault-Logos.

Erstmals öffentlich zu sehen ist die Arbeit „Pole Position“ des Künstlers Invader. Der 1969 geborene Franzose ist für seine mosaikartigen Motive im Stil klassischer Videospiele bekannt. Seine Arbeit „Pole Position“ entstand 2008 und bezieht sich auf den virtuellen Motorsport.
Renault stellt mehrere Designstudien und Konzeptfahrzeuge daneben
Dazu gehört die „Suite N°4“ von Designer Mathieu Lehanneur, eine moderne Interpretation des Renault 4, die als mobile „Hotelsuite“ konzipiert wurde. Ebenfalls ausgestellt sind eine Designstudie zum Renault 5 von Pierre Gonalons und ein von der niederländischen Designerin Sabine Marcelis gestalteter Twingo.

Dazu kommen zwei skulpturale Arbeiten des britischen Street-Art-Künstlers Dan Rawlings, die aus einem klassischen Renault 5 und einem Renault 5 E-Tech Electric entstanden. Weitere Exponate sind der R17 Electric Restomod, eine elektrische Neuinterpretation des Renault-17-Coupés durch Designer Ora Ïto, sowie das Renault 5 Turbo 3E Showcar, ein elektrisch angetriebenes Konzeptfahrzeug mit Heckantrieb und zwei Elektromotoren.
Auch ein Effizienz-Demonstrator ist Teil der Ausstellung
Der Renault Filante Record 2025 wurde als Forschungsfahrzeug für besonders energieeffizientes Fahren entwickelt. Das rund eine Tonne schwere Fahrzeug erreichte bei einem Test im vergangenen Jahr eine Strecke von mehr als 1.000 Kilometern mit einer Batterieladung. Begleitend zur Ausstellung sind mehrere Veranstaltungen geplant, darunter Künstlergespräche, Führungen sowie eine Live-Performance des Künstlers Joshua Vides, der Anfang April ein Kunstwerk auf einem Twingo E-Tech Electric gestalten soll.
Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt